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Teurer Schmu mit Vitaminen

Montag, 22. Januar 2007 23:36

Wer schon lange dachte, dass Vitamine zwar sicher etwas feines seien, deren Verabreichung in Pillen und als Nahrungsergänzung aber von einem zu simplen Bild der Abläufe im Körper ausgingen, kann sich bestätigt fühlen:

Antioxidantien in Gemüse und Rotwein gelten als Rundumschutz gegen Krebs und das Altern. Wer jedoch mit Pillen nachhelfen will, tut sich nichts Gutes.

ZEIT online — Gesundheit — Vitamine : Natur? Oder Pur?

Der genaue Nachweis ist naturgemäß kompliziert, das Fazit aber kurz und verständlich :-) Ein Hoch aufs Gemüse!

Steht nur zu befürchten, dass diese Erkenntnis sich nicht so schnell und weit verbreiten wird, wie sie sollte. Immerhin wird damit eine MENGE Geld verdient…

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Ein schönes Zitat am Abend – Religion pragmatisch gedacht

Freitag, 19. Januar 2007 1:07

Wie liebe ich es, Dinge von der einfachen Seite anzusehen. Heinrich Heine ist dafür ein Spezialist, und das hier müssen so etwas wie seine letzten Worte gewesen sein:

Dieu me pardonnera, c’est son métier.

Letzte Worte auf dem Totenbett. Quelle: Alfred Meißner: „Heinrich Heine. Erinnerungen“ (1856), Kapitel 5, zit. nach Heinrich Heine − Wikiquote

Auf deutsch:

Gott wird mir verzeihen, das ist sein Beruf.

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Tolle Bücher: Viktor Frankl

Donnerstag, 18. Januar 2007 2:22

Irgendwie passend zum letzten Eintrag, weil auch das eine sehr existenzielle Dimension hat: Ich bin vor kurzem auf Viktor Frankl gestoßen und total hingerissen. Habe mir gleich drei Bücher von ihm gekauft! Er hat die Logotherapie begründet, die davon ausgeht, dass psychische Krankheit letztlich auf Mangel an Sinn zurückzuführen ist. Auf ein Scheitern des Kranken also, seinem Leben einen Sinn zu geben. Besonders eindrücklich ist das, wenn man sich vergegenwärtigt, dass Frankl Auschwitz er– und überlebt hat…

Jedenfalls finde ich eine Menge wertvolle Anregungen für die Phase der Orientierung (und Orientierungslosigkeit) in der ich gerade bin. Zum Beispiel:

Müssen wir doch prüfen, ob es überhaupt erlaubt sei, nach dem Sinn des Ganzen zu fragen, ob also diese Frage selbst sinnvoll sei. Eigentlich können wir nämlich jeweils nur nach dem Sinn eines Teilgeschehens fragen, nicht nach dem „Zweck“ des Weltgeschehens. Die Zweckkategorie ist insofern transzendent, als der Zweck jeweils außerhalb dessen liegt, das ihn „hat“. Wir könnten daher den Sinn des Weltganzen höchstens in der Form eines sogenannten Grenzbegriffes fassen.

So einfach kann es sein. Im Begriff des Zweckes, des „Sinns“ selbst liegt der Verweis nach außen. Wenn man da nicht hin will braucht, darf man nicht fragen. Bleibt die Frage: Was kann man dann machen? Oder: Wenn man doch nach außen will, wo genau will man hin?

Hier noch eine Spur:

der Glaube ist nicht ein Denken, vermindert um die Realität des Gedachten, sondern ein Denken, vermehrt um die Existentialität des Denkenden.

Spannende Zeiten diese…

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Internationaler Club für Studierende

Samstag, 6. Januar 2007 19:26

Habe gerade durch Zufall ein cooles Angebot des Studentenwerks Freiburg entdeckt: Es gibt einen „Internationalen Club“, der regelmäßig (Donnerstags) Aktionen anbietet. Habe für die nächsten Wochen gleich zwei Sachen gefunden, auf die ich Lust habe: Einen Länderabend Türkei mit etwas Programm und anschließender Türkischer Party (gleich nächste Woche) und einen „Tanzabend — Südamerikanische Rhythmen“ Anfang Februar. Los geht’s!

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Krachen lassen: Squash

Freitag, 5. Januar 2007 23:17

Mein erster Eintrag im Neuen Jahr hat etwas auf sich warten lassen, aber so kommt es wenn man die ganze Zeit mit schönen Dingen beschäftigt ist. Nachdem ich die Tage bis über Neujahr aufs Angenehmste mit meiner Familie verbracht habe ist Basti aus München bei mir zu Besuch, wir hören gerade gegenseitig durch unsere Musiksammlungen, ich war schneller :-)

Basti verdanke ich es auch, mit einem interessanten neuen Sport in Berührung gekommen zu sein: Ich war das erste Mal in meinem Leben Squash spielen. Das ist schon ein etwas gespenstisches Ambiente in so einem Bunker, rundrum solide Wände, hinten Panzerglas… Aber nach einer Weile gefällt es einem, dass man ganz unbesorgt Rennen und Schlägerschwingen kann.

Sehr gut gefällt mir, dass man beim Squash gleichzeitig den Kräften freien Lauf lassen und trotzdem clever spielen kann und muss, von dieser Seite erinnert es mich ein wenig an Badminton, eine weitere der wenigen Schläger-Sportarten, die mir gefallen. Eine Mischung aus Badminton und Billard, um genau zu sein. Es macht so Spaß, den Ball über die Seitenwände und Hinterwand springen zu lassen!

Klitzekleiner Wermutstropfen: Die körperliche Belastung ist nicht die, an die mein Körper gewöhnt ist, und eigentlich auch nicht so, dass ich meinen Körper daran gewöhnen möchte. Trotzdem toll, um zwischendurch mal was anderes zu machen. Wirklich zu empfehlen!

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Nachholen: Italien-Blog

Sonntag, 31. Dezember 2006 18:13

Wen ich damals (so lange ist es ja noch gar nicht her!) vergaß, zu meinem Blog aus Padova einzuladen, oder vielleicht noch gar nicht kannte, kann diesem Link folgen und ein bisschen in meiner Vergangenheit stöbern: Italien-Blog. Da ich mich technisch damals noch im Mittelalter befunden habe und keine Kommentarfunktion verfügbar war könnt ihr mir gerne hier noch die eine oder andere Bemerkung hinterlassen.

Um ein wenig auf die Fährte zu führen hier ein paar Bilder, die ich bisher noch nicht im Netz hatte:

[…]

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Nochmal was zu lachen: Jungs und Hanteln

Samstag, 30. Dezember 2006 17:57

Nachdem ich schon mal auf dem Weg bin, nochmal was Lustiges. Ich bin darauf gestoßen beim „in-alten-Nachrichten-schmökern“ auf jetzt.de. Das ist übrigens allgemein sehr erhellend (alte Nachrichten, meine ich). Man kann sich alles sparen, was sich in den zwei oder drei Wochen seither schon wieder erledigt hat.

Die „Mädchenfrage“ und „Jungsfrage“ ins immer wieder lustig, man kann sich so herrlich pubertär fühlen dabei und die ganze Männer-Frauen-Sache mit dem heiligen Ernst eines 16jährigen betrachten…

Dieses Thema hier fand ich besonders gut, weil ich selbst kürzlich damit in Berührung war. Es gibt sie wirklich, die Hanteln unterm Bett!!! Und natürlich, weil in der „Mädchenantwort“ Schwimmer so gut dastehen ;-)

Also, einfach mal anschauen: Jungs, warum liegen immer Hanteln unter eurem Bett?

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Das Wandern ist des Studenten Lust

Freitag, 22. Dezember 2006 12:56

War gerade im Studierendensekretariat (der Titel ist gendermäßig korrekter als die Münchner „Studentenkanzlei“, ist das schonmal jemandem aufgefallen?). Die Gespräche mit der netten Frau Kohoutek, Leiterin dort, sind immer ein Vergnügen. Totale Hetze, hat dann aber doch Zeit, mir nebenher stolz ein kleines Geschenk vom Vizedirektor zu zeigen…

Diese ganze Studienplatztauschgeschichte (die übrigens bei mir jetzt insgesamt zu klappen scheint) ist ein unglaublicher Behörden-Marathon. Ungefähr so: […]

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Heute entdeckt: Was wichtig ist

Donnerstag, 21. Dezember 2006 23:05

Über das StudiVZ (wer noch nicht dabei ist: Mitmachen, hat seine Schwächen und Fehler, ist aber ein tolles Konzept!) bin ich heute auf folgenden Text gestoßen, dort auf deutsch aber viel schöner im englischen Original:

The Invitation

It doesn’t interest me what you do for a living.
I want to know what you ache for
and if you dare to dream of meeting your heart’s longing.
[…]

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