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Freie Musik

Freitag, 9. Februar 2007 2:39

Bin gerade auf eine sehr vielversprechende Internetseite gestoßen: Jamendo. Hier bieten aufsteigende Künstler ihre Musik kostenlos an. Ziemlich genau so habe ich mir das immer gewünscht. Jetzt braucht man nur noch einen Weg, sich den Künstlern erkenntlich zu zeigen, so dass die bei ausreichender Beliebtheit davon leben können.

Oder genügt es tatsächlich, bei Gelegenheit Live-Auftritte zu besuchen von Leuten, die einem gefallen?

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AAAArrrrgghhhhh!

Dienstag, 6. Februar 2007 10:57

Also, ich sitze bei der Dame von der Studentenkanzlei. Ich habe alle die tollen Unterlagen dabei, manches in dreifacher, anderes in achtfacher (!) Ausfertigung. Dazu gehören Dinge wie:

  • Ein Zettel, auf dem ich schwöre, kein Geld oder andere „vermögenswirksame Vorteile“ von meiner Tauschparterin zu erhalten
  • Eine Bestätigung von Herrn Stoffer in seiner Funktion des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses für Psychologie in München, in dem er unseren Studienfortschritt als gleichwertig anerkennt. Interessant übrigens, dass mein Studienfortschritt dabei ganz egal war. Auch interessant, dass die Scheine, mit denen Angelikas Studienfortschritt bemessen wurde nicht unbedingt auch anerkannt werden müssen. Wo kämen wir denn da hin?!
  • Den ZVS-Bescheid. Ja, richtig gelesen. Ich hatte ja einen. Leider den falschen, den ersten, den von vor dem Zivildienst. Der andere ist wohl irgendwie weg. Und da beginnt das Drama des heutigen Tages, das sich hoffentlich in einer Viertelstunde gelöst hat. Aber der Reihe nach

Erstens wird mir sofort böse Absicht unterstellt. Als sich die Frau über das falsche Jahr des Bescheids wundert und ich anmerke, dass es der dann wohl vor dem Zivi und so weiter: „Sie wussten es also?“

Zweitens gibt es keinen Grund, warum ich den ZVS-Bescheid brauchen würde. Aber die Dame versucht es auch erst gar nicht damit. Das ist halt so, das muss sie so machen, sie hat sich das ja nicht ausgedacht, blablabla

Ich finde es irgendwie ok, anderen nicht zu vertrauen, wenn man eine große, wichtige Behörde ist. Dass also alles beglaubigt sein muss. Dass man später zur Einschreibung das Original des Abizeugnisses braucht. OK! Merkwürdig wird es, wenn man anfängt sich selbst nicht zu vertrauen. Ich bin ja in München immatrikuliert. Könnte ich das sein, wenn ich nicht zugelassen gewesen wäre? Genau.

Und es geht gar nichts ohne den richtigen ZVS-Bescheid. Die schöne Hälfte der Geschichte beginnt mit einem Telefonat, mit der ZVS. Die Frau findet mich sofort im Computer. Ja, natürlich schickt sie mir nochmal eine Ausfertigung. Ob sie vielleicht auch eine Kopie direkt an die Studentenkanzlei faxen könnte? Aber gerne! Bis wann sie das wohl schaffen würde, ich möchte eigentlich noch heute zum Zug nach Freiburg und so? In zehn Minuten ist er raus.

Wow! Ich danke dem Himmel für solche Menschen in der Verwaltung! Es gibt doch einen Gott, ganz sicher.

Und jetzt gehe ich also gleich nochmal rein und schaue nach, was der Dame noch was Lustiges einfällt.

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Im Zug in die Zukunft

Dienstag, 6. Februar 2007 10:36

Gestern habe ich ja den ganzen Nachmittag in Regionalzügen verbracht, auf dem Weg nach München, wo ich jetzt gerade dabei bin, den Studienplatztausch zu regeln. Nicht so einfach wie gedacht (und ich dachte nicht es wäre einfach!) aber dazu später mehr.

Im Zug nämlich wurde mir igendwann ein diffuses, komisches Gefühl bewusst. Und nach einer Weile kam ich auch auf den Grund: Die Züge, in denen ich unterwegs war, waren nicht überfüllt, aber doch ordentlich besetzt. Und zwar mit lauter alten Leuten! Unglaublich. Wahrscheinlich macht das die Reisezeit Montagnachmittags. Ich hoffe es!

Denn das war ein Bild von Deutschland, wie es nur die schlimmsten demographischen Prognosen vorhersagen. Gruselig, super-gruselig. Ich habe mich wirklich in einen Film über das Rentner-Paradies des Jahres 2050 versetzt gefühlt. Wie wohltuend dagegen, hier im Computerraum der LMU zu sitzen!

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Internet-Videos, mal wieder: World of Warcraft in South Park

Montag, 5. Februar 2007 12:18

Mit herzlichem Dank an Petschko hier ein interessanter Link: Mittlerweile befinden sich ja fast alle Episoden aller Fernsehserien irgendwo in den Weiten von YouToube und Co. Man muss sie nur finden… Und dabei hilft http://www.tv-links.co.uk, das auf die einzelnen Filme verlinkt.

Habe gerade eine neue South Park-Folge angeschaut, mit dem verheißungsvollen Titel „Make Love, Not Warcraft“ (Der Link führt direkt zum Film). Es geht darum, dass ein Typ in Warcraft so mächtig geworden ist, dass er selbst die Administratoren töten kann. Und jetzt alle Spieler auslöscht. Wie konnte er so mächtig werden? Er spielt rund um die Uhr…

Kleiner Dialog, eine der vielen witzigen „Board of Directors“-Szenen im Blizzard-Hauptquartier. Was kann man gegen den Amok laufenden Freak tun?

Der Chef: Gentlemen, we are dealing with someone here who … has absolutely no life
Frage des asiatischen Board-Members: How do you kill that which has no life?

Diese Folge zeigt mal wieder, warum ich South Park mag: Etwas kleines ganz wichtig nehmen und darin zeigen, wie die Welt so tickt. Mit tausend kleinen Späßen wie dem oben zitierten

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Uff! Update oder: Sonntagnachmittag am Computer

Sonntag, 4. Februar 2007 18:58

Was für eine Qual: Das Update meiner Blog-Software und aller dazugehörigen Erweiterungen und Sachen ist nicht die schönste denkbare Sonntagnachmittagsbeschäftigung. Aber jetzt bin ich wieder auf dem neuesten Stand. Und habe bei der Gelegenheit die Technik-Seite um einen Abschnitt für Blogger erweitert. Dort ist meine genaue Installation aufgelistet, für alle Interessierten. Und mit der Linksammlung da finde ich selbst in Zukunft meine Sachen hoffentlich schneller wieder.

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Evolution

Sonntag, 4. Februar 2007 14:04

Man kann vielzellige Lebewesen als eine Gruppe von Lebewesen betrachten, die eine symbiotische Einheit eingegangen sind. Und anscheinend ist das aus der Perspektive der evolutionären Biologie sogar das naheliegendste. Wow! Ich hoffe, demnächst Zeit zu finden mich damit ein bisschen zu beschäftigen. Wer was weiß kann mir aber sehr gerne hier einen Tipp geben!

Wilson: Es ist eine überraschende Erkenntnis der Biologie, dass wir Individuen von heute – Sie und ich – eigentlich Gesellschaften aus der Vergangenheit des Lebens sind. Unsere Zellen haben einen symbiotischen Ursprung, sie entstanden als eine Gemeinschaft von Bakterien, die später zu Mitochondrien und Chloroplasten und anderen Zellorganellen wurden.
ZEIT: Übertreiben Sie jetzt nicht die Analogie?
Wilson: Keineswegs. Das kann man noch weiter treiben: Die Chromosomen sind eine Form sozialer Kontrolle. Hätten wir die Gene in der Zelle als unabhängige Teilchen, könnten sie sich beliebig vermehren, es gäbe keine Sicherung gegen betrügende Gene, die sich an den gemeinsamen Ressourcen der Zelle bereichern. Da sie aber in den Chromosomen verbunden sind, replizieren sie als Gemeinschaftseinheit, und keines kann betrügen. Selbst die Entstehung des Lebens muss man als das Ergebnis einer Gemeinschaft kooperierender molekularer Reaktionen betrachten.

ZEIT online — Wissen — philosophie : Vom Nutzen der Frommen

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Blaise Pascal und der Glaube – Du musst nicht, aber es ist deine einzige Chance

Sonntag, 4. Februar 2007 13:55

Schon vor einiger Zeit war ich in der „Philosophischen Hintertreppe“ ein wenig verwirrt, als ich von Blaise Pascal gelesen hatte: Großer Skeptiker, Mathematiker, Genie, der sich in seinen späten Jahren ganz entschieden in den Glauben geworfen hat. Was mir damals völlig unverständlich war, wird ein wenig klarer durch eine Anekdote, die die ZEIT berichtet:

Das Mathematik– und Physikgenie Blaise Pascal, das im 17. Jahrhundert lebte, wettete mit einem Freund, ob es Gott gebe oder nicht. Der Freund wettete, es gebe keinen: »Was bekomme ich, wenn ich gewinne«, fragte er. »Nichts«, antwortete Pascal, »du magst dann zwar Recht haben, aber du hast trotzdem verloren. Und ich auch. Wenn es keinen Gott gibt, ist das Leben sinnlos und leer.« – »Und wenn du gewinnst?«, fragte der Freund. »Dann haben wir beide gewonnen«, sagte Pascal. Das, meinte der Freund, beantworte aber nicht die Frage nach der Existenz Gottes. »Stimmt«, sagte Pascal, »aber es macht klar, dass du dich entscheiden musst und dass die Entscheidung für dein Leben Folgen hat: Du musst zwischen zwei Antworten wählen, die mit gleicher Wahrscheinlichkeit richtig sind: Die eine Antwort hat gute Folgen, die andere schreckliche. Wie kannst du da zögern?« Der Freund fragte: »Und wenn ich mich irre?«– »Macht nichts«, versetzte Pascal, »dann hast du eine schöne Illusion gehabt. Andernfalls hättest du das Nichts gewählt. Das macht nicht glücklich.« Der Freund fragte: »Ich muss also an Gott glauben?«– »Du musst nicht«, antwortete Pascal, »aber es ist deine einzige Chance.«

ZEIT online — Leben — GOTT ODER NICHT GOTT? : Ich glaube

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Sparsamkeit

Mittwoch, 31. Januar 2007 1:47

Ich hoffe, mich damit nicht in die radikale Schwaben-Ecke zu stellen. Aber die Meldung und vor allem das Bild von den löchrigen Socken des Weltbankchefs Paul Wolfowitz finde ich ziemlich cool. Ich meine, hey — sein Anzug ist teuer genug…

Socken der Weltbank

(Bild: SZ online)

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Handys können Krebs auslösen

Mittwoch, 31. Januar 2007 1:37

Sieht aus, als wäre dieses leidige Thema endlich geklärt! Erleichtet aufseufzen wird, wer vorsichtshalber schon immer moderat handyfoniert hat. Und sich aus der Ecke der überdrehten Esoterik-Tanten rehabilitiert fühlen. Die SZ schreibt:

Um 39 Prozent erhöht sei bei dieser Bevölkerungsgruppe [Menschen, die seit mindestens zehn Jahren regelmäßig oder besonders intensiv ein Handy benutzen] das Risiko für Gliome, das sind Tumoren im Stützgewebe des Hirns, schreiben Wissenschaftler aus Finnland, Schweden, Dänemark, Norwegen und Großbritannien in der Online-Ausgabe des International Journal of Cancer.

Methodisch sind solche Studien ja extrem kompliziert, weshalb ich auch zuerst sehr gezweifelt habe. Immerhin muss man davon ausgehen, dass regelmäßige Handynutzer sich in einer Menge anderer Faktoren von anderen Leuten unterscheiden. In der gegenwärtigen Stimmung gegenüber dem Thema ist z.B. damit zu rechnen, dass sie insgesamt weniger gesundheitsbewusst sind…

Allerdings bin ich richig begeistert von einer speziellen Beweisführung, die hier verwendet wurde. Wissenschaft ist einfach cool!

Dabei stellte sich offenbar heraus, dass allein die Seite des Kopfes gefährdet ist, an die die Patienten das Mobiltelefon gewöhnlich halten.

Die genaue Stärke des Effektes wird natürlich erst nach und nach genau festzustellen sein. Könnte aber recht heftig werden:

Zuvor hatten schwedische Wissenschaftler um Lennart Hardell vom Universitätshospital Örebro im September 2006 ein noch höheres Risiko berechnet: Wer ein Handy mit aktueller Technik insgesamt länger als 2000 Stunden benutzt hatte, besaß demnach ein um das 3,7-Fache erhöhtes Risiko, an einem bösartigen Hirntumor zu erkranken.

Studie skandinavischer und britischer Forscher Handys können Krebs auslösen — Gesundheit — sueddeutsche.de

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Kinderwahlrecht

Sonntag, 28. Januar 2007 18:51

Wer wie ich gerne mehr Entscheidungen und Einfluss bei der Politik, weniger im ökonomischen Geschehen sehen würde, muss sich natürlich darüber gedanken machen, wie diese politischen Entscheidungen funktionieren sollen. Ein interessanter Aspekt, auf den ich gerade wieder gestoßen bin, ist das Kinderwahlrecht. Eigentlich entspricht es ja schon dem demokratischen Gedanken, dass jeder Bürger mitbestimmt. Irgendwie ist es nicht viel logischer, Kinder auszuschließen als z.B. Frauen (oder Männer, natürlich)…

Die Möglichkeiten:

[…]

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