Autorenarchiv

Boogie Woogie, und mal wieder das Internet toll finden …

Dienstag, 28. August 2007 15:55

Habe heute Riesenlust auf Boogie-Woogie bekommen, und dann mit ein paar Filmen in Youtube weiter angeheizt, zum Beispiel diesem hier:

Und dann bietet Youtube zum Glück auch Material, um von Schauen zum Machen zu schreiten, etwa mit einer Serie von Boogie-Lektionen für Klavier, die erste findet sich hier: http://youtube.com/watch?v=XdQDvlqDqJM

Yuhu, es lebe das Internet-Zeitalter, und es leben die Sommerferien :-)

Thema: Deutsch | Kommentare deaktiviert | Autor:

Lieblingslied heute: Mess around

Samstag, 25. August 2007 1:57

Ein weiterer Hoffnungsvoller Start in eine Serie: Musik, die mich heute bewegt. Und heute (das heißt in der Nacht von Freitag auf Samstag gegen zwei Uhr, aber auch schon einen ganzen Teil des Abends) finde ich eines der besten Lieder der Welt: „Mess Around“ von Ray Charles.

now uh, when i say stop
don’t you move a peg
when i say go
just uh, shake your leg

Es wird dringend Zeit mal wieder tanzen zu gehen. Morgen Abend ist im Jazzhaus der „Summer of Love“ :-)

Wer übrigens auf Amazon nach der CD „Ray“ sucht kann dort reinhören, oder im iTunes Store.

Thema: Deutsch | Kommentare deaktiviert | Autor:

Aperçu: Spaß bei der Arbeit

Samstag, 25. August 2007 1:51

Ein etwas zynisches, aber im großen und ganzen doch harmloses Aperçu (ich möchte damit eine Eintrags-Reihe im Blog eröffnen, falls ich es wirklich schaffe mir die kleinen schönen Dinge des Alltags zu merken bis ich jeweils wieder am Computer bin…), ein Aperçu (und — ja, ich mag das Wort ;-) ) jedenfalls aus dem Arbeitesalltag eines Psychologen, genau genommen meinem und damit eher am unteren Ende der Hierarchie. Aber auch beim Fragebogen-Eingeben kann man mal was zu Lachen haben.

Zwischen stumpfen Finger-flitzen lassen lese ich halb die Fragen mit und entdecke: ausgerechnet bei dem Item „Schwierigkeiten sich zu entscheiden“ hat jemand zwei Kreuze gemacht: „ein wenig“ und „mäßig“. Ob sich das in dem Fall wohl zu einem „sehr“ summiert?

Thema: Deutsch | Kommentare deaktiviert | Autor:

Schokolade

Montag, 30. Juli 2007 18:01

Beim Schmökern auf einer übrigens sehr lustigen, lesenswerten Stil-Benimm-Geschmack-Seite auf Zeit.de bin ich auf ein gesundheitlich wie Veganismus-bezogen interessantes Thema gestoßen: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen „bitterer“ und „normaler“, also Milchschokolade?

Das, was wir Bitter– oder Herrenschokolade nennen, unterscheidet sich von Vollmilchschokolade im Wesentlichen in der Zusammensetzung: Die dunkle ist üblicherweise milchfrei und besteht zu annähernd gleichen Teilen aus Kakaomasse und Zucker und enthält nur ein ganz kleines bisschen (vier Prozent) Kakaobutter. Die Vollmilchvariante besteht ebenfalls knapp zur Hälfte aus Zucker – hierin liegt also schon mal kein gesundheitsrelevanter Unterschied! – aber nur zu 12 Prozent aus Kakaomasse. Dafür stecken je etwa 20 Prozent Kakaobutter und Milchpulver drin. Ihre Frage könnte man also aufdröseln in: Ist Kakaomasse gesünder als Kakaobutter und Milchpulver?

[…]

Thema: Allgemein | Kommentare deaktiviert | Autor:

Schnickschnack: Get a Mac

Sonntag, 15. Juli 2007 18:03

Immer wieder lohnt es sich, die lustigen Werbefilmchen von Apple anzuschauen. Manche sind zugegeben blöd, aber andere treffen Probleme von Windows so genau auf den Punkt, dass es richtig Spaß macht. Dazu gehört dieser cool präsentierte Spot über Sicherheitswarnungen in Vista: Security

Thema: Allgemein | Kommentare deaktiviert | Autor:

Große Dateien verschicken

Samstag, 23. Juni 2007 0:46

Der schon wegen der Schadenfreude von mir zitierte Artikel bietet im weiteren Verlauf interessante Tipps zum Versenden großer Dateien. Einen noch besseren Tipp hat allerdings ein Kommentator dort, den ich früher auch schon mal ausprobiert habe und allen ans Herz legen möchte, die in diese Not kommen (und das tut man erstaunlich oft):

yousendit.com hilft bis 100 Megabyte — kostenlos!

Thema: Allgemein | Kommentare deaktiviert | Autor:

Schöne deutsche Sprache

Samstag, 23. Juni 2007 0:17

Ich höre und lese immer mit Vergnügen, wenn in anderen Sprachen deutsche Wörter auftauchen. Irgendwie finde ich das ein Symbol für eine spannende philosophische Vergangenheit, und gleichzeitig Quelle für interessante interkulturelle Überlegungen. Was sagt es über die kulturelle Bedingtheit von menschlichen Erfahrungen, dass bestimmte Menschengruppen offensichtlich lange Zeit ohne Begriffe auskamen, die uns selbstverständlich sind? Und dass sie sie dann irgendwie und irgendwann doch nützlich fanden?

Konkret tauchte jetzt im Anfang des Technologie-Newsletters der NYTimes, geschrieben vom berühmten David Pogue, ein Wort auf, worauf ich nicht so stolz bin:

Readers seem to love it when they hear about tech “experts” like me getting trapped in technical hell. Seems to be a form of schadenfreude, that delicious German word meaning, “taking pleasure in other people’s misfortune.”

In any case, here’s a great one for all you schadenfreudians.

Finding a Hassle-Free Way to Send Files

Wie komisch dieses Konzept eigentlich ist macht mir erst die englische Definition klar, es hilft doch oft, die Dinge aus der Ferne zu betrachten:

pleasure derived by someone from another person’s misfortune.

ORIGIN German, from Schaden ‘harm’ + Freude ‘joy.’
(aus dem schönen „Oxford American Dictionaries“, das mein Mac kostenlos dabei hat… ;-) )

Hm. Was bleibt da noch zu sagen?

Thema: Allgemein | Kommentare (1) | Autor:

Sarkozy ganz „menschlich“

Freitag, 15. Juni 2007 10:11

Wer mich als Antialkoholiker kennt wird verstehen, warum ich die Menschlichkeit im Titel in Anführungszeichen gesetzt habe… Sarkozy scheint im Gespräch mit Putin „offensichtlich nur Wasser getrunken“ zu haben, wie der französische Nachrichtensprecher in diesem Youtube-Filmchen süffisant anmerkt. Ebenfalls sehenswert ist dieser längere Ausschnitt, besonders wenn man französisch kann.

Kontext sind natürlich die Verhandlungen zur G8.

Thema: Allgemein | Kommentare deaktiviert | Autor:

Wie kostenlose Browser Geld verdienen

Freitag, 15. Juni 2007 9:58

… und zwar nicht wenig — anlässlich der Nachricht, dass Apple seinen Browser „Safari“ jetzt auch für Windows veröffentlicht hat Basti einen interessanten Post darüber geschrieben, wie kostenlose Browser für Einnahmen bei den Entwicklern sorgen.

Der Trick sind die unscheinbaren Suchfelder oben in der Ecke — für jede Suche, die darüber gestartet wird, erhalten die Programmierer einen Teil der Werbeeinnahmen beispielsweise von Google. Und das ist eine Menge :-) Damit soll etwa Mozilla, die Entwickler von Firefox, im Jahr 2005 50 Millionen Dollar verdient haben.

Thema: Allgemein | Kommentare deaktiviert | Autor:

Pharma-Firmen, Markt und Gesundheit und so …

Mittwoch, 13. Juni 2007 22:32

Ein schon etwas älterer Artikel aus der NYTimes, mit immer noch schockierendem Inhalt. Das Thema ist ein für mich mittlerweile schon recht altes, für das ich aber gerne Belege sammle, mit einer Mischung aus Freude und Grauen, um ganz ehrlich zu sein.

Es bestätigt sich meine These, dass ein Unternehmen, um am Markt zu bestehen, nicht nur versuchen kann, sich optimal an die Bedürfnisse der Konsumenten anzupassen — sondern auch einfach die Nachfrage der Konsumenten an die eigenen Produkte anpassen. Das klappt besonders gut, wenn die Konsumenten gar nicht selbst informiert entscheiden können, etwa bei Empfängern von Medikamenten, und noch besser natürlich bei Kindern:

From 2000 to 2005, drug maker payments to Minnesota psychiatrists rose more than sixfold, to $1.6 million. During those same years, prescriptions of antipsychotics for children in Minnesota’s Medicaid program rose more than ninefold.

Those who took the most money from makers of atypicals tended to prescribe the drugs to children the most often, the data suggest. On average, Minnesota psychiatrists who received at least $5,000 from atypical makers from 2000 to 2005 appear to have written three times as many atypical prescriptions for children as psychiatrists who received less or no money.

Psychiatrists, Children and Drug Industry’s Role — New York Times, Hervorhebungen von mir

Erstaunt es wirklich, dass das an Ärzte bezahlte Geld deren Verschreibungspraxis beeinflusst? Würden die Firmen diese Zahlungen vornehmen, wenn es nicht so wäre? Finden wir das schön, wenn es um Psychopharmaka geht?

Nachdem ich das Zitat nochmal gelesen habe überwiegt doch wieder das Grauen…

Thema: Allgemein | Kommentare deaktiviert | Autor: