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Freude der Arbeit

Dienstag, 3. März 2009 16:54

Beziehungsweise hier genauer: Trauer der verlorenen Arbeit. Das Zitat des Tages im NYTimes-Newsletter vom 1.3.2009:

It has been the hardest thing in my life. It has been harder than my divorce from my husband. It has really been even worse than the death of my mother.„
Ame Arlt, who took an hourly wage job in customer service after 20 years of working as an executive.

Mir schaudert es etwas, wenn jemand seinen Beruf so hoch bewertet. Deutet das auf einen wirklich tollen Job oder auf traurig seichte Zwischenmenschliche Beziehungen?

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Politische Weisheit wissenschaftlich evaluiert

Samstag, 21. Februar 2009 0:32

Mit Verweis auf das interessante Blog von Greg Mankiw, einem amerikanischen Makroökonomen, zwei interessante Anmerkungen zur Bewertung von politischen Entscheidungen.

Zum einen mogelt sich Obama eleganter als ich es je gesehen habe um eine konkrete Aussage, wie sein politisches Programm bewertet werden könne — und wird dafür von Mankiw gelobt:

[…]

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Vitaminpillen

Freitag, 20. Februar 2009 12:51

Ich unterbreche meine Lernenklave für eine kleine Meldung aus angrenzenden Wissenschaften: Es geht um Ernährung und um die viel diskutierten Vitaminpräparate. Ein Artikel in der NYTimes berichtet ausführlich, das Fazit ist:

  1. Vitamine sind gut und wichtig in der Kombination, wie sie in natürlichen Lebensmitteln vorkommen
  2. Extragaben von Vitaminen nützen in der Regel nichts
  3. Dafür bergen sie einige ernstzunehmende gesundheitliche Risiken

Hier sind ein paar interessante Stellen zum Nachlesen:
[…]

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Altersweisheit

Samstag, 31. Januar 2009 0:49

Ich bin über ein Buch gestolpert, dessen Idee mir so gut gefällt, dass ich kurz darüber schreiben muss, obwohl es laut NYTimes-Rezension anscheinend nicht gut ist: „How to Live -
A Search for Wisdom From Old People (While They Are Still on This Earth)“ von Henry Alford.

Das Buch scheint leider seine Stärken dort zu haben, wo es lustig ist (nicht schlecht, aber nicht das wofür ich so ein Buch gerne lesen würde), und sonst eher seicht zu sein. Dabei frage ich mich immer wieder: Müssten nicht eigentlich alte Leute eine Menge darüber wissen, wie man ein glückliches Leben führt? Wenigstens manche alte Leute? Der Vorteil ist ja auch, dass man es ihnen recht gut ansieht, ob sie glücklich gelebt haben.

Aber niemand, den ich kenne, scheint den Alten in seiner Umgebung diese Frage zu stellen. Liegt das daran, dass wir immer zu beschäftigt sind? Oder dass wir denken, unsere Welt und unser Leben seien ohnehin wieder ganz anders? Stimmt das auch? Und wenn ja, ist das eine gute Entwicklung für eine Gesellschaft, und ein gutes Tempo der Veränderung?

Oh, viele Fragen! Wären nur meine Großeltern in der Nähe :-)

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Die Freiheitsfrage

Mittwoch, 28. Januar 2009 15:45

Schade, dass es blogmäßig bei mir gerade nicht für viel mehr reicht als das Zitat des Tages aus dem NYTimes-Newsletter. Aber immerhin, und das hier ist sehr nachdenkenswert:

They’re telling you how to live and what to do, and they’re doing it right here in America.„
Edith Frederickson, 72, a smoker in Belmont, Calif., where a strict antismoking law effectively outlaws lighting up in all apartment buildings. (NYTimes-Newsletter, Quotation Of The Day, 27.1.09)

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Das Dilemma der Experimentellen Psychologie

Sonntag, 18. Januar 2009 14:37

… in einem Satz:

„You need subjects, and they’re hard to get.„
Deborah Linebarger, a researcher at the University of Pennsylvania who has used her children in studies of the effect of media. (NYTimes-Newsletter, Quotation Of The Day, 18.1.09)

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Ende des Internets

Freitag, 16. Januar 2009 12:12

Nur (nur?) ein kleiner humoristischer Beitrag: Humor von, für und über Internetfreaks:

http://www.xcn.de/

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Und immer wieder der Krieg

Freitag, 2. Januar 2009 16:46

Nachdem ich ja selbst in meinem Praktikum im VA-Hospital nahe dran war an den Menschen, die vom Krieg zurückkommen, verfolge ich umso aufmerksamer Nachrichten darüber. Eigentlich steht meine Meinung diesbezüglich schon lange: Der Schaden, den ein Krieg bei allen Beteiligten zurücklässt — und dabei habe ich mehr psychische als körperliche Schäden im Kopf — wird weit unterschätzt. Und ohne sagen zu wollen, dass militärisches Eingreifen immer falsch sein muss, bin ich der Meinung, dass es von vielen Verantwortlichen leichtfertig eingesetzt wird, wenn noch viele andere Möglichkeiten bestünden. Die (zum Glück) scheidende US-Regierung stand ziemlich weit vorne.

Hier also ein Auszug aus einem NY-Times-Artikel, in dem über gesteigerte Anstrengungen der Armee berichtet wird, das Problem von Gewalttaten durch Veteranen einzudämmen, also eigentlich ein erfreuliche Nachricht.

Er enthält einen bewegenden Bericht über die Laufbahn eines jungen Mannes vom „California Surfer“ zum Mörder, mit einigen Randfiguren. Und (zumindest für mich) ergeben sich keine einfachen moralischen Urteile:

[…]

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