<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Gedankenraum &#187; Kinder</title>
	<atom:link href="https://gedankenraum.neuerplan.org/tag/kinder/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://gedankenraum.neuerplan.org</link>
	<description>Meine Gedanken. Deine Gedanken. Unsere Gedanken</description>
	<lastBuildDate>Thu, 03 Jan 2019 15:00:28 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
		<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
		<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=4.0.38</generator>
	<item>
		<title>Deutsche „Homeschooler“ in Asyl in USA</title>
		<link>https://gedankenraum.neuerplan.org/2010/03/01/deutsche-homeschooler-in-asyl-in-usa/</link>
		<comments>https://gedankenraum.neuerplan.org/2010/03/01/deutsche-homeschooler-in-asyl-in-usa/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 16:47:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Christoph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Pragmatik]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://gedankenraum.neuerplan.org/?p=644</guid>
		<description><![CDATA[Das sind Nachrichten, die mich zuerst denken ließen, ich hätte mich verlesen: Ein deutsches Ehepaar hat gerade von einem amerikanischen Gericht das Asylrecht zugestanden bekommen. Die Begründung, wie es sich gehört: Sie müssten in ihrem Herkunftsland Verfolgung befürchten. Aufgrund ihrer religiösen Ansichten und Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe. Das ganze riecht nach einer spannenden [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das sind <a href="http://www.nytimes.com/2010/03/01/us/01homeschool.html">Nachrichten, die mich zuerst denken ließen, ich hätte mich verlesen</a>: Ein deutsches Ehepaar hat gerade von einem amerikanischen Gericht das Asylrecht zugestanden bekommen. Die Begründung, wie es sich gehört: Sie müssten in ihrem Herkunftsland Verfolgung befürchten. Aufgrund ihrer religiösen Ansichten und Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe. Das ganze riecht nach einer spannenden Fallstudie im Spannungsfeld zwischen staatlicher Verantwortung und persönlicher Freiheit.</p>
<p><span id="more-644"></span></p>
<p>Zunächst ist spannend, dass vielleicht sogar mehr als die betroffenen Eltern eine Interessengruppe hinter dem Prozess steckt: die amerikanische „Home School Legal Defense Association“, die auch in Deutschland und Europa schon (vergeblich) Prozesse unterstützt hat, bis hin zu einer abgewiesenen Petition an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.</p>
<p>Weiterhin interessant die deutsche Argumentation für die Praxis der Schulpflicht, hier aus dem Artikel in der NYTimes zitiert: „foster social integration, ensure exposure to people from different backgrounds and prevent what some call ‚parallel societies.‘“</p>
<p>Vor dem Hintergrund, dass es sich in der Regel um Angehörige radikal-christlicher Minderheiten handelt, die ihre Kinder lieber nicht in den normalen Schulen (einschließlich bestehender Alternativen, zu denen auch anerkannte konfessionelle Schulen gehören) sehen wollen, finde ich diese Sorge durchaus gerechtfertigt. Und entsprechend haarsträubend die Begründungen der Eltern: „the unruly behavior of students that was allowed by many teachers had kept his children from learning. The stories in German readers, in which devils, witches and disobedient children are often portrayed as heroes, set bad examples, he said.“</p>
<p>Da finde ich den Vorwurf der religiösen Verfolgung schon recht weit hergeholt. Es scheint mir wichtig, zwischen der Religion selbst und aus ihr heraus begründeten Handlungen zu unterscheiden. Ist sicher auch nicht ganz sauber, weil das durchaus elementare Bestandteile einer Religion sein können. Dennoch darf demnach jeder zunächst mal glauben und denken was er will, aber was er tut muss eben an einem für alle gleichermaßen gültigen, umfassenden rechtlichen Rahmen gemessen werden. Zu dem z.B. gehört, dass <a href="http://www.tierschutzbund.de/849.html">aus Tierrechtsgründen</a> das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%A4chten">Schächten</a> derzeit eingeschränkt ist. Der Fall zeigt, was für Spagate da gemacht werden, denn Juden dürfen derzeit in Deutschland schächten — es wird als „objektiv“ anerkannt, dass es für ihre Religion essenziell ist, während die offizielle Religionsauslegung des Islam wohl auch mit einer elektrischen Betäubung zu vereinbaren ist. </p>
<p>Vor dem Hintergrund solcher Debatten ist der „Homeschooling“-Fall für mich leicht zu entscheiden: Die Lehrinhalte und –formen der deutschen Schullandschaft sind so elementar, dass sich zu Recht dem Vorwurf des Fundamentalismus aussetzt, wer an ihnen weltanschaulich motivierten Anstoß nimmt. Und macht damit gerade deutlich, dass es wichtig ist, dass seine Kinder auch mal was anderes hören, als was die Eltern zu Hause sagen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://gedankenraum.neuerplan.org/2010/03/01/deutsche-homeschooler-in-asyl-in-usa/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Neurowissenschaft und Erziehung</title>
		<link>https://gedankenraum.neuerplan.org/2009/12/25/neurowissenschaft-und-erziehung/</link>
		<comments>https://gedankenraum.neuerplan.org/2009/12/25/neurowissenschaft-und-erziehung/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Dec 2009 01:21:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Christoph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://gedankenraum.neuerplan.org/?p=626</guid>
		<description><![CDATA[Die NYTimes berichtet von einer Annäherung von Neurowissenschaften und Pädagogik, mit großen Schritten in der Grundlagenforschung und ersten Erfolgen in der Praxis. Klingt auf der einen Seite spannend und nach beträchtlichem humanistischem Potential. Andererseits scheint es zuerst dazu verwendet zu werden, den kleinen schon vor dem Kindergarten Mathe beizubringen. Ist sicher nicht falsch, besonders wenn [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://www.nytimes.com/2009/12/21/health/research/21brain.html">NYTimes berichtet</a> von einer Annäherung von Neurowissenschaften und Pädagogik, mit großen Schritten in der Grundlagenforschung und ersten Erfolgen in der Praxis. Klingt auf der einen Seite spannend und nach beträchtlichem humanistischem Potential. Andererseits scheint es zuerst dazu verwendet zu werden, den kleinen schon vor dem Kindergarten Mathe beizubringen. Ist sicher nicht falsch, besonders wenn damit Kindern mit problematischem familiärem Hintergrund geholfen wird. Aber bleibt hoffentlich nicht die einzige Richtung, in die geforscht wird.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://gedankenraum.neuerplan.org/2009/12/25/neurowissenschaft-und-erziehung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schuld und Sühne — Weg in die Anpassung</title>
		<link>https://gedankenraum.neuerplan.org/2009/08/26/schuld-und-suhne-weg-in-die-anpassung/</link>
		<comments>https://gedankenraum.neuerplan.org/2009/08/26/schuld-und-suhne-weg-in-die-anpassung/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 23:14:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Christoph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Evolution]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://gedankenraum.neuerplan.org/?p=584</guid>
		<description><![CDATA[Die NYTimes berichtet in einem Science-Artikel über Forschung zur Rolle von Schuld in der Sozialisation. Anscheinend ist Schuld zusammen mit Selbstkontrolle eine entscheidende Zutat, um uns das Zusammenleben in engen Gruppen zu ermöglichen. Und die beiden Mechanismen ergänzen sich, können sich teilweise ersetzen. Haarig wird es nur, wenn jemand weder Selbstkontrolle ausüben noch Schuld empfinden [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die NYTimes berichtet in einem <a href="http://www.nytimes.com/2009/08/25/science/25tier.html">Science-Artikel</a> über Forschung zur Rolle von Schuld in der Sozialisation. Anscheinend ist Schuld zusammen mit Selbstkontrolle eine entscheidende Zutat, um uns das Zusammenleben in engen Gruppen zu ermöglichen. Und die beiden Mechanismen ergänzen sich, können sich teilweise ersetzen. Haarig wird es nur, wenn jemand weder Selbstkontrolle ausüben noch Schuld empfinden kann …</p>
<p>Eine wichtige Unterscheidung ist dabei zwischen Scham und Schuld zu treffen — erstere (laut den Wissenschaftlern das Gefühl, aufgrund schlechten Verhaltens ein schlechter Mensch zu sein) ist verständlicherweise destruktiv, letztere (stärker mit der Handlung als der Person assoziiert) hilft, unser Verhalten in sozialer Weise zu lenken.</p>
<p>Hier ein paar Details des spannenden Experiments mit Kindern, und Ratschläge zur Erziehung:</p>
<p><span id="more-584"></span></p>
<p>Die Versuchsanordnung:</p>
<blockquote><p>Show a toy — a doll, say, or a model boat — to a toddler and explain that it it’s something special you’ve had since you were little. Ask the child to be “very careful” with it. Hand over the toy, which appears to be in fine condition, except that you’ve secretly rigged it to break spectacularly as soon as the child handles it.</p>
<p>When your precious toy falls apart, express regret by mildly saying, “Oh, my.” Then sit still and observe the child.</p>
<p>The point is not to permanently traumatize anyone — the researchers who performed this experiment quickly followed it with a ritual absolving the child of blame. But first, for 60 seconds after the toy broke, the psychologists recorded every reaction as the toddlers squirmed, avoided the experimenter’s gaze, hunched their shoulders, hugged themselves and covered their faces with their hands.</p></blockquote>
<p>Und die Prognosen für die folgenden fünf Jahre:</p>
<blockquote><p>In Dr. Kochanska’s latest studies, published in the August issue of The Journal of Personality and Social Psychology, she and colleagues found that 2-year-olds who showed more chagrin during the broken-toy experiment went on to have fewer behavioral problems over the next five years. That was true even for the ones who scored low on tests measuring their ability to focus on tasks and suppress strong desires to act impulsively.</p>
<p>“If you have high guilt,” Dr. Kochanska said, “it’s such a rapid response system, and the sensation is so incredibly unpleasant, that effortful control doesn’t much matter.”</p>
<p>But self-control was critical to children in the studies who were low in guilt, because they still behaved well if they had high self-control.</p></blockquote>
<p>Was bedeutet das für die Erziehung? Außerdem der Weg, die im Experiment aufgewühlten Gefühle zu beruhigen:</p>
<blockquote><p>“The key element is the difference between shame and guilt,” Dr. Tangney says. Shame, the feeling that you’re a bad person because of bad behavior, has repeatedly been found to be unhealthy, she says, whereas guilty feelings focused on the behavior itself can be productive. But it’s not enough, Dr. Tangney says, for parents just to follow the old admonition to criticize the sin, not the sinner. “Most young children,” Dr. Tangney said, “really don’t hear the distinction between ‘Johnny, you did a bad thing’ versus ‘Johnny, you’re a bad boy.’ They hear ‘bad kid.’ I think a more active, directive approach is needed.”</p>
<p>She recommends focusing not just on the bad deed, but more important, on how to make amends. “Both children and adults can be surprisingly clueless about whether and how to make things right,” Dr. Tangney said. “Little kids are overwhelmed by the spilled mess of milk on the floor. Parents can teach and support them to say ‘I’m sorry’ and to clean it up, maybe leaving the kitchen a little cleaner than it was before.”</p>
<p>That was the same atonement strategy, by the way, followed by the experimenters in Iowa who tricked the children with the broken toy. After the 60 seconds of angst, the children were asked what had happened and then were told that the toy could be easily repaired. The researcher would then leave the room with the broken toy and return in half a minute with an intact replica of it. The experimenter took the blame for having caused the damage, reassuring the children that it wasn’t their fault and that the toy was now as good as new anyway.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://gedankenraum.neuerplan.org/2009/08/26/schuld-und-suhne-weg-in-die-anpassung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wie Kinder essen wollen sollen</title>
		<link>https://gedankenraum.neuerplan.org/2008/09/25/wie-kinder-essen-wollen-sollen/</link>
		<comments>https://gedankenraum.neuerplan.org/2008/09/25/wie-kinder-essen-wollen-sollen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Sep 2008 07:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Christoph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Pragmatik]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Zitiert]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://gedankenraum.neuerplan.org/?p=268</guid>
		<description><![CDATA[Ein interessanter und gleichzeitig sehr amerikanischer Artikel in der NYTimes beschäftigt sich mit dem Thema „Ernährungsfehler von Eltern“. Kurz gesagt geht es darum, wie man Kinder zu gesundem Essen bewegen kann. Und die Erkenntnisse stammen aus Studien verschiedener Universitäten, die irgendwo zwischen „jemand musste es mal wissenschaftlich angehen“ und „lustig“ rangieren. Die methodische Qualität lässt [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein interessanter und gleichzeitig sehr amerikanischer <a href="http://www.nytimes.com/2008/09/15/health/healthspecial2/15eat.html">Artikel in der NYTimes</a> beschäftigt sich mit dem Thema „Ernährungsfehler von Eltern“. Kurz gesagt geht es darum, wie man Kinder zu gesundem Essen bewegen kann. Und die Erkenntnisse stammen aus Studien verschiedener Universitäten, die irgendwo zwischen „jemand musste es mal wissenschaftlich angehen“ und „lustig“ rangieren. Die methodische Qualität lässt sich aus der Zeitungsverarbeitung nicht erschließen. Aber ein paar nicht ganz triviale Ergebnisse können einfach mal in den Raum gestellt und per Augenschein plausibilisiert werden:</p>
<p><span id="more-268"></span></p>
<blockquote><p>Here’s a look at six common mistakes parents make when feeding their children.</p>
<p><strong>Sending children out of the kitchen</strong> With hot stoves, boiling water and sharp knives at hand, it is understandable that parents don’t want children in the kitchen when they’re making dinner. But studies suggest that involving children in meal preparation is an important first step in getting them to try new foods. […]</p>
<p><strong>Pressuring them to take a bite</strong> Demanding that a child eat at least one bite of everything seems reasonable, but it’s likely to backfire.</p>
<p>Studies show that children react negatively when parents pressure them to eat foods, even if the pressure offers a reward. […]</p>
<p><strong>Keeping ‘good stuff’ out of reach</strong> Parents worry that children will binge on treats, so they often put them out of sight or on a high shelf. But a large body of research shows that if a parent restricts a food, children just want it more. […]</p>
<p>The lesson for parents? Don’t bring foods that you feel the need to restrict into the house. Instead, buy healthful snacks and give children free access to the food cabinets. […]</p>
<p><strong>Dieting in front of your children</strong> Kids are tuned into their parents’ eating preferences and are far more likely to try foods if they see their mother or father eating them. A Rutgers study of parent and child food preferences found that preschoolers tended to like or reject the same fruits and vegetables their parents liked or didn’t like. And other research has shown girls are more likely to be picky eaters if their mothers don’t like vegetables.</p>
<p>Given this powerful effect, parents who are trying to lose weight should be aware of how their dieting habits can influence a child’s perceptions about food and healthful eating. In one study of 5-year-old girls, one child noted that dieting involved drinking chocolate milkshakes — her mother was using Slim-Fast drinks. Another child said dieting meant “you fix food but you don’t eat it.”</p></blockquote>
<p>Besonders interessant finde ich die Anregung, Kinder beim Kochen zu beteiligen. Mag nicht immer ganz einfach sein, aber macht Sinn.</p>
<p>Zum Probieren zu zwingen mag nahe liegen, und dass es Quatsch ist genauso.</p>
<p>Ähnliches gilt für die ungesunden Naschereien, die außer Reichweite der Kinder gehalten werden. Und die Frage, warum die überhaupt im Haus sein müssen, bringt uns schon zum vielleicht größten und spannendsten Punkt der Studie: Der Einfluss des Essverhaltens der Eltern. Ich bin schon lange der Meinung, dass Eltern gemeinhin unterschätzen, wie sehr sie ihre Kinder beeinflussen können. Nur denken sie irrigerweise, die Beeinflussung müsste über Vorschriften und Verbote erfolgen, wenn in Wirklichkeit das, was die Eltern selbst leben, den wichtigsten Beitrag leistet. Auch naheliegend, eigentlich. Und Eltern von „schlimmen“ Kindern müssen sich ernsthaft Gedanken machen. Ernsthaft!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://gedankenraum.neuerplan.org/2008/09/25/wie-kinder-essen-wollen-sollen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
