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	<title>Gedankenraum &#187; Glasgow</title>
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	<description>Meine Gedanken. Deine Gedanken. Unsere Gedanken</description>
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		<title>Glasgow — Abschluss</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Sep 2009 15:07:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Christoph]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe gerade meinen Praktikumsbericht für die Böll-Stiftung geschrieben. Und weil ich es so schade finde, dass solche geistigen Ergüsse immer in Schubladen verschwinden, veröffentliche ich ihn hier. Der geneigte Lese möge mir den etwas förmlichen Stil verzeihen … Vom 13. Juli 2009 bis 4. September 2009 habe ich ein achtwöchiges „klinisch“-psychologisches Praktikum in der [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe gerade meinen Praktikumsbericht für die Böll-Stiftung geschrieben. Und weil ich es so schade finde, dass solche geistigen Ergüsse immer in Schubladen verschwinden, veröffentliche ich ihn hier. Der geneigte Lese möge mir den etwas förmlichen Stil verzeihen …</p>
<p><span id="more-594"></span></p>
<p>Vom 13. Juli 2009 bis 4. September 2009 habe ich ein achtwöchiges „klinisch“-psychologisches Praktikum in der Beratungsstelle „Sandyford Counseling And Support Services“ in Glasgow geleistet. Es handelt sich um eine Beratungsstelle in öffentlicher Trägerschaft (NHS), die kostenlos Beratung im Themenfeld Sexualität und Partnerschaft sowie bei Essstörungen anbietet.</p>
<p>Schon die Suche nach einem klinischen Praktikum im angelsächsischen Raum erwies sich als beachtliche Hürde und interessante Lernerfahrung. Durch die dort sehr anders aufgebaute Ausbildung zum Therapeuten und vor allem psychologischen Berater war es für potentielle Praktikumsstellen schwierig, mich einzuordnen. Darüber hinaus werden die meisten Praktika über Kooperationen zwischen den praktischen Institutionen und den Ausbildungseinrichtungen vermittelt, so dass in der Regel Praktika von außen unmöglich sind. Jedenfalls kam ich aus dieser Vorbereitungsphase mit viel Routine in englischsprachiger e-mail-Kommunikation und Telefongeprächen, und genau einer Zusage. Ein wenig frustrierend war, dass sich daran noch eine lange Wartezeit auf die „disclosure“ anschloss, eine Art polizeiliches Führungszeugnis und behördliche Bedingung für die Arbeit mit schutzbedürftigen Menschen. Selbst nachdem diese eigentlich fertig war, steckte sie noch einige Zeit in der umständlichen Behördenkommunikation fest, und mein Praktikumsbeginn verzögerte sich um mehrere Wochen.</p>
<p>Ich stellte allerdings bald fest, dass sich die Wartezeit gelohnt hatte. Die Beratungsstelle erwies sich als idealer Ort an diesem Punkt meiner beruflichen und persönlichen Entwicklung. Ich war zunächst fast überrumpelt davon, wie eigenständig und eigenverantwortlich ich arbeiten durfte. Vom ersten Tag an führte ich selbst die Erstgespräche, in der die Klienten auf Eignung für diese Form von Beratung und Übereinstimmung mit den Aufnahmekriterien untersucht werden. Darüber hinaus wird eine Indikation für eine bestimmte Form von Beratung oder Psychotherapie erarbeitet. Letzteres machte für mich einen entscheidenden Teil der Lernerfahrung aus. Als klinisch ausgerichteter Psychologiestudent stellt sich einem gegen Ende des Studiums die „Schulenfrage“: welche der verschiedenen Therapieverfahren überzeugt einen persönlich am meisten? Welche der teilweise langwierigen und teuren Ausbildungswege kommen überhaupt in Frage? Und ist man eventuell bereit, für seine Überzeugung auf ein relativ sicheres Einkommen zu verzichten und eine Therapieform zu wählen, die von den Krankenkassen (noch) nicht erstattet wird? Die Situation wird noch erschwert dadurch, dass die meisten Hochschulen sehr einseitig von einer Schule (der  kognitiven Verhaltenstherapie) dominiert sind, und man über die anderen Möglichkeiten nur wenig erfährt. Hier kam es mir sehr zu Gute, in meinem Praktikum einer Fülle von Beratern mit unterschiedlichsten Hintergründen zu begegnen. Insgesamt scheint das Gesundheitssystem in Großbritannien hier sehr viel offener zu sein als das Deutsche. So konnte ich in persönlichen Gespräche mein Wissen auch über exotischere Therapieformen ausweiten, und mir dann bei jedem Klienten die Frage stellen: wie lässt sich diesem Menschen am besten helfen? Meine Einschätzungen konnte ich dann in Fallbesprechungen mit der Leiterin der Beratungsstelle überprüfen und verfeinern. Insgesamt hat dieser Prozess für mich gerade zunächst Horizonte geöffnet und bisher gehegte Urteile in Frage gestellt. Ich könnte jetzt auf die Frage, welche Therapieform ich selbst (als erstes) erlernen möchte, nur schwerer antworten als vor dem Praktikum. Ich bin aber sicher, dass die Erfahrungen mir langfristig zu einer fundierteren Entscheidung verhelfen.</p>
<p>Über die spannenden Unterschiede zwischen verschiedenen therapeutischen Ansätzen hinaus war es aber auch spannend, die Gemeinsamkeiten in der praktischen Arbeit zu beobachten. Ob es sich dabei um wirklich universelle Überlappungen zwischen den therapeutischen Schulen handelt, oder eher nur um eine gemeinsame Philosophie der Berater dort kann ich schwer beurteilen. Es war jedenfalls zu beobachten, dass sie alle eine relativ „humanistische“ Einstellung hatten, die zu einer sehr respektvollen Beziehungsgestaltung mit Klienten führt. In dieser Haltung habe auch ich mich sehr wohl gefühlt.</p>
<p>Ich bekam auch eine sehr schöne Gelegenheit, die machtvolle Wirkung, die diese Art der Begegnung alleine schon hat, zu erleben. Neben den Eingangsgesprächen konnte ich nämlich auch eine Reihe von „Kurzberatungen“ durchführen, die als niedrigschwellige Intervention auch unabhängig von den ansonsten gültigen Kriterien jedem zugestanden werden. Auch hierbei wurden manche meiner bisherigen Überzeugungen umgekrempelt, etwa was die nötige Behandlungsdauer für verschiedene Störungen angeht. Ich konnte erleben, wie Menschen mit relativ schweren Störungen schon nach einem oder zwei Terminen in einen Veränderungsprozess eintreten, der ihre Probleme schnell verbessert. Aber auch umgekehrt relativ „einfache“ Probleme, die sich einfach nicht bewegen wollen. Mir wurde die Bedeutung des sozialen Umfeldes und der Beziehungen der Klienten voll bewusst. Und ich entdeckte, dass es eines der einfachsten und wirksamsten Dinge in einer kurzen Beratung ist, die Klienten wieder in die Lage zu versetzen, sich diesem Umfeld zuzuwenden und von ihrer vorhandenen Unterstützung gebrauch zu machen. Dies umso mehr, als fast allen Menschen mit psychischen Störungen ein Gefühl von Andersheit, Fremdheit und Ausgrenzung gemeinsam ist, das sie sehr zögern lässt, sich jemandem anzuvertrauen. Hier hat man als Berater besonders im Erstkontakt eine große Verantwortung inne, spricht gewissermaßen repräsentativ für die Gesellschaft als Ganzes – mit der Botschaft „Wir verstehen Dich, Du bist ok“ oder „Etwas ist falsch mit Dir“. Besonders beeindruckt hat mich in diesem Zusammenhang auch die sogenannte „paradoxe Theorie der Veränderung“ aus der Gestalttherapie: Sie postuliert, dass die Akzeptanz dessen, wie man gerade ist, erst den Weg für eine positive Entwicklung frei macht, und beschreibt sehr treffend die Erfahrungen aus meiner Arbeit.</p>
<p>Die Beratungsstelle war auch ein guter Ort, um einen klaren Blick auf die gesellschaftspolitische Dimension der psychologischen Tätigkeit zu bekommen. Gesellschaftliche und politische Bedingungen prägen das Auftreten und die Bewältigungsversuche von psychischen Störungen und das Arbeitsumfeld von Psychologen, und umgekehrt wirkt psychologische Arbeit auf die gesellschaftlichen und teilweise juristischen und politischen Systeme zurück. Besonders deutlich wird das an zwei Schwerpunktgruppen der Arbeit in Sandyford: Menschen mit Missbrauchserlebnissen und Vergewaltigungsopfer. In beiden Fällen ist die gesellschaftliche Anerkennung und auch der juristische Umgang sehr wichtig für die Opfer, und ist mindestens letzteres immer noch problematisch. Eine erschreckend geringe Anzahl von Vergewaltigungen und Missbrauchsfällen führt zu einer Verurteilung, und die Gerichtsverfahren verlangen die öffentliche Enthüllung von quälenden Details von den Opfern. Darüber hinaus scheint in Schottland auch eine gesellschaftliche Haltung, die Opfer von Vergewaltigungen stigmatisiert und durch Kleidung oder Verhalten für mitschuldig erklärt, noch weit verbreitet.</p>
<p>In diesem Zusammenhang bin ich froh, einem Vortragsabend der „White Ribbon Campaign“ beigewohnt zu haben, der sich mit dem gesellschaftlichen Kontext von Gewalt gegen Frauen beschäftigte, und insbesondere auf Wege einging, wie Männer hier zu positiven Veränderungen beitragen können. Das war sehr wichtig für mich, weil sich im Arbeitsumfeld durchaus manchmal das Gefühl einschlich, es sei grundsätzlich etwas falsch mit dem Mann-Sein – so viele Frauen, die Opfer männlicher Aggression und Sexualität wurden. Das ist für mich einer der Punkte, wo es für mich als männlicher Psychologe wichtig ist, auf die Geschlechterstereotypen und Vorstellung vom „richtigen“ Umgang von Männern und Frauen Einfluss zu nehmen. Nicht nur, um Frauen zu schützen, sondern auch um Männern zu einer positiven und konstruktiven Geschlechtsidentität zu helfen – ein Bereich, der mir den positiven Entwicklungen in der Emanzipation von Frauen hinterherzuhinken scheint.</p>
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		<title>Kindesmissbrauch und Homosexualität</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 22:58:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Christoph]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mein Praktikum konfrontiert mich mit einer Menge Menschen, die Opfer von sexuellem Missbrauch sind. Manche davon sind schwul oder lesbisch, und von denen sorgen sich viele, ob ihre sexuelle Orientierung durch den Missbrauch geprägt wurde. Vor dem Hintergrund verschiedener psychologischer Theorien, insbesondere aus der tiefenpsychologischen Richtung (die einzige, die sich intensiv mit Sexualität beschäftigt), lassen [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Praktikum konfrontiert mich mit einer Menge Menschen, die Opfer von sexuellem Missbrauch sind. Manche davon sind schwul oder lesbisch, und von denen sorgen sich viele, ob ihre sexuelle Orientierung durch den Missbrauch geprägt wurde. Vor dem Hintergrund verschiedener psychologischer Theorien, insbesondere aus der tiefenpsychologischen Richtung (die einzige, die sich intensiv mit Sexualität beschäftigt), lassen sich durchaus Verbindungen konstruieren. Aber natürlich wäre es für die Betroffenen sehr schwierig, wenn ein so zentraler Teil ihrer Identität auf den Missbrauch zurückzuführen wäre. Die Suche nach wissenschaftlichen Daten dazu war nicht einfach, aber die Antwort scheint beruhigend auszufallen: Missbrauchserfahrungen traumatisieren zwar, und können zu einer Menge Problemen im Umfeld von Sexualität führen. Die sexuelle Orientierung beeinflussen sie nicht (was auch ein weiteres Mal bekräftigt, dass Homosexualität kein „Problem“ ist).</p>
<p>Hier ein paar interessante Stellen aus einem guten Artikel:</p>
<p><span id="more-569"></span></p>
<p>Quelle: Wilson, H., &amp; Widom, C. (2009). Does Physical Abuse, Sexual Abuse, or Neglect in Childhood Increase the Likelihood of Same-sex Sexual Relationships and Cohabitation? A Prospective 30-year Follow-up. Archives of Sexual Behavior (online).</p>
<p>Zitate von <a href="http://wthrockmorton.com/2009/01/20/sexual-abuse-and-sexual-orientation-a-prospective-study/">http://wthrockmorton.com/2009/01/20/sexual-abuse-and-sexual-orientation-a-prospective-study/</a></p>
<blockquote><p>The main significant finding was reported in the abstract: “men with histories of childhood sexual abuse were significantly more likely than controls to report same-sex sexual partners.” There was no relationship between child sexual abuse and sexual behavior for women. Also, “child physical abuse and neglect were not significantly associated with increased likelihood of same-sex cohabitation or sexual partnerships” (from paper, pg 7). While sexual abuse is associated with an increased likelihood of same-sex behavior, this is not a study that shows homosexuality is caused by sexual abuse.</p></blockquote>
<p>Eine weitere interessante Einschränkung ist, dass anscheinend mehrere Studien Unterschiede im rückblickenden Bericht von Missbrauchserlebnissen zeigen:</p>
<blockquote><p>Demonstrating a difference between gay and straight groups on sexual abuse is not novel. Numerous studies have reported at least some difference with only a few reporting no difference in abuse frequency between groups. (<a href="http://wthrockmorton.com/2009/06/05/a-major-study-of-child-abuse-and-homosexuality-revisited/">http://wthrockmorton.com/2009/06/05/a-major-study-of-child-abuse-and-homosexuality-revisited/</a>)</p></blockquote>
<p>Abschließend eine teilweise Antwort auf die Frage, warum diese Idee überhaupt so viel Popularität hat:</p>
<blockquote><p>In evangelical circles, sexual abuse is frequently offered as a major cause of homosexuality, if not the major cause. NARTH often points to the traumatic experience as <a href="http://wthrockmorton.com/2008/08/28/narth-fact-sheet-female-homosexual-development-part-2-child-sexual-abuse/">an important factor</a>. Recently, Focus on the Family promoted a paper by Jeff Johnston <a href="http://www.citizenlink.org/FOSI/homosexuality/concerns/A000010060.cfm">on the topic</a>.</p></blockquote>
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		<title>Glasgow: Graffiti International</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Aug 2009 21:32:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Christoph]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein farbenfroher NYTimes-Artikel berichtet von brasilianischen Zwillingsbrüdern, die unter dem Namen „Os Gêmeos“ die internationale Graffiti-Szene aufmischen. Ihr neuestes Projekt ist ein Wandgemälde in Manhattan. Aber der aufmerksame Leser wird sicherlich gespannt die Rechtfertigung für den Tag „Glasgow“ warten: Ganz einfach: Das Gemälde hat eine verräterische Ähnlichkeit zu dem schon früher geposteten Grafitti auf dem [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein <a href="http://www.nytimes.com/2009/08/04/arts/design/04mural.html">farbenfroher NYTimes-Artikel</a> berichtet von brasilianischen Zwillingsbrüdern, die unter dem Namen „<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Os_Gêmeos">Os Gêmeos</a>“ die internationale Graffiti-Szene aufmischen. Ihr neuestes Projekt ist ein Wandgemälde in Manhattan. Aber der aufmerksame Leser wird sicherlich gespannt die Rechtfertigung für den Tag „Glasgow“ warten:</p>
<p><span id="more-566"></span></p>
<p><a href="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/08/graffitimural.jpg"><img src="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/08/graffitimural-520x346.jpg" alt="Manhattan Mural Os Gemeos" title="Manhattan Mural Os Gemeos" width="520" height="346" class="alignnone size-large wp-image-567" /></a></p>
<p>Ganz einfach: Das Gemälde hat eine verräterische Ähnlichkeit zu dem <a href="/2009/06/23/glasgow-kelburn-castle-festival/">schon früher geposteten</a> Grafitti auf dem <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Kelburn_Castle">Kelburn Castle</a>:</p>
<p><a href="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/06/dsc01927.jpg"><img src="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/06/dsc01927-520x390.jpg" alt="Die farbenfrohe Burg" title="Die farbenfrohe Burg" width="520" height="390" class="alignnone size-large wp-image-475" /></a></p>
<p>Eine <a href="http://poeticchemistry.blogspot.com/2007/04/last-knit.html">kurze Internet-Recherche</a> enthüllt, dass die Brasilianer tatsächlich auch hier in Schottland tätig waren. Und ich bin in der Lage, ein Video der Entstehung nachzureichen:</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/__C-MjmVUrU&#038;hl=en&#038;fs=1&#038;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/__C-MjmVUrU&#038;hl=en&#038;fs=1&#038;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>Und über <a href="http://www.12ozprophet.com/index.php/os_gemeos/">deren Blog</a> finde ich ein krasses Graffiti-Animations-Video, das ich hier auch teilen möchte:</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/uuGaqLT-gO4&#038;hl=en&#038;fs=1&#038;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/uuGaqLT-gO4&#038;hl=en&#038;fs=1&#038;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>Die Welt ist so klein!</p>
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		<title>Glasgow: Zwischen der Arbeit</title>
		<link>https://gedankenraum.neuerplan.org/2009/08/04/glasgow-zwischen-der-arbeit/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 00:07:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Christoph]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Ernst des Lebens hat in Glasgow begonnen, und es ist ein richtiger Ernst, der mir in der Arbeit begegnet. Eine Beratungsstelle mit Schwerpunkt auf Traumata durch sexuellen Missbrauch in der Kindheit und Vergewaltigung (wenn auch zum Glück nicht nur) ist kein Waldspaziergang. Die ersten Wochen waren sehr anstrengend. Nachdem ich die ersten paar Tage [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Ernst des Lebens hat in Glasgow begonnen, und es ist ein richtiger Ernst, der mir in der Arbeit begegnet.</p>
<p><span id="more-546"></span></p>
<p>Eine Beratungsstelle mit Schwerpunkt auf Traumata durch sexuellen Missbrauch in der Kindheit und Vergewaltigung (wenn auch zum Glück nicht nur) ist kein Waldspaziergang. Die ersten Wochen waren sehr anstrengend. Nachdem ich die ersten paar Tage noch guter Dinge war merkte ich dann am Wochenende, wie sehr mir die ganzen Geschichten doch nachhingen. Und das, obwohl ich in einem tollen Team gut aufgehoben bin. Zum Glück haben mir ein freier Montag und eine Woche mit sehr wenig „Kundschaft“ (einige Leute kommen zu den Erstgesprächen nicht, was aber sehr schwankt) die dringend gebrauchte Erholung gebracht. So bin ich nach einem ziemlichen Energietief letzte Woche heute guter Dinge, obwohl viel los war, und fühle mich den kommenden Anforderungen gewachsen. </p>
<p>Und ich kann die zum Lernen und Erfahrungen sammeln perfekte Umgebung richtig ausnutzen. Die Berater kommen aus verschiedensten „Schulen“ von Kognitiven Verhaltenstherapeuten über Gesprächstherapeuten bis hin zu Psychodynamikern und Gestalttherapeuten ist alles geboten. Und auch die Klienten sind vielfältiger, als meine ersten Sätze vermuten lassen würden. Neben vielen Missbrauchsgeschichten (die an sich schon eine große Vielfalt von Lebensgeschichten bergen) hier ein paar Eindrücke: Ein Fünzigjähriger Mann, den seit zwanzig Jahren die Frage plagt, ob er nicht schwul ist — verkompliziert durch eine Geschichte von paranoider Schizophrenie, Depression und Sozialphobie. Eine Asperger-Autistin, von der ich erfahre dass viele Betroffene Frauen extreme Körperbildprobleme haben. Eine ehemalige Prostituierte, die gerade eine Methadon-Substitution für Heroinentzug macht, was aber nicht ganz klappt. Eine erfahrene Therapeutin, die selbst ein Trauma erlebt hat, was sich nach einer skurrilen Mischung aus Abklärung meinerseits und Supervision ihrerseits anfühlt. Ein junger Mann aus der Unterschicht, der vor Muskeln kaum durch die Tür passt und Probleme mit Temperament und Aggression hat — aber in der auf der Warteliste verbrachten Zeit durch eine andere Institution eine fast wundersame Verbesserung erlebt hat. Ich wünschte, ich könnte allen angehenden Psychologen das stolze Leuchten seiner Augen zeigen, während er erzählt dass er jetzt nachdenkt bevor er zuschlägt, und außerdem vor kurzem sein erstes Buch gelesen hat …</p>
<p>So wachse ich langsam in die Verantwortung, die ich hier ausfülle. Und freue mich besonders, bald eine richtige Supervision zu bekommen, wöchentlich bis zum Ende des Praktikums. Das fühlt sich schon fast nach Therapeutenausbildung an!</p>
<p>Weil das alles schwierig in Bildern festzuhalten, und ohnedies langweilig anzuschauen ist, im Folgenden nur ein Bild aus der Berater-Basis, mit mir noch ein wenig verstört von den ersten Tagen … Und dann noch ein paar Glasgower Impressionen.</p>
<p>Das Hinterzimmer, sozialer Treffpunkt. Wo sich die Berater beraten.<br />
<a href="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/08/DSC02212.JPG"><img src="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/08/DSC02212-520x390.jpg" alt="Berater-Basis" title="Berater-Basis" width="520" height="390" class="alignnone size-large wp-image-549" /></a></p>
<p>Trendwende im Glasgower Nachtleben: Tutus sind wieder out. Kurze Röcke bleiben in.<br />
<a href="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/08/DSC02195.JPG"><img src="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/08/DSC02195-520x390.jpg" alt="Tutu" title="Tutu" width="520" height="390" class="alignnone size-large wp-image-548" /></a></p>
<p>Man traut sich auch in Schottland, Freilufttheater zu machen! Und es hat wirklich nur wenig geregnet. Was das Stück aber nicht gerettet hat. Halbwegs lustig, aber belanglos. Das Ambiente (im Botanischen Garten) und die Gäste (ausgewachsenes Picknick) waren aber bemerkenswert.<br />
<a href="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/08/DSC02191.jpg"><img src="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/08/DSC02191-520x693.jpg" alt="Freiluft-Theater" title="Freiluft-Theater" width="520" height="693" class="alignnone size-large wp-image-547" /></a></p>
<p>Noch mehr Kunst — ein nettes Graffiti vor der ehrwürdigen School of Art, mit einer schönen Botschaft.<br />
<a href="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/08/DSC02216.JPG"><img src="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/08/DSC02216-520x390.jpg" alt="Graffiti" title="Graffiti" width="520" height="390" class="alignnone size-large wp-image-550" /></a></p>
<p>Und der Eingang von selbiger Kunstschule, dessen Architekt und Gestalter <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Rennie_Mackintosh">Mackintosh</a> sehr berühmt ist, mindestens in Glasgow…<br />
<a href="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/08/DSC01535.JPG"><img src="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/08/DSC01535-520x390.jpg" alt="School of Art" title="School of Art" width="520" height="390" class="alignnone size-large wp-image-558" /></a></p>
<p>Der Beweis, dass es auch hier sowas wie einen Sommer gibt, im Durchschnitt 1 Stunde am Tag: Cindy und ich im wunderschönen Kelvingrove Park.<br />
<a href="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/08/DSC02223.jpg"><img src="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/08/DSC02223-520x693.jpg" alt="Kelvingrove Park" title="Kelvingrove Park" width="520" height="693" class="alignnone size-large wp-image-551" /></a></p>
<p>Zwei Eindrücke vom modernen Glasgow: Das spacige „Islamic Centre“ …<br />
<a href="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/08/DSC02239.JPG"><img src="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/08/DSC02239-520x390.jpg" alt="Moschee" title="Moschee" width="520" height="390" class="alignnone size-large wp-image-554" /></a></p>
<p>… und alte Steine, die sich in großen Glasflächen spiegeln.<br />
<a href="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/08/DSC02240.JPG"><img src="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/08/DSC02240-520x390.jpg" alt="Stein und Glas" title="Stein und Glas" width="520" height="390" class="alignnone size-large wp-image-555" /></a></p>
<p>Auch das modernes Glasgow: Eine Runde von Theaterstudenten internationaler Herkunft. Und ich <img src="https://gedankenraum.neuerplan.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":-)" class="wp-smiley" /><br />
<a href="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/08/DSC02244.JPG"><img src="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/08/DSC02244-520x390.jpg" alt="Dinner Party" title="Dinner Party" width="520" height="390" class="alignnone size-large wp-image-556" /></a></p>
<p>Und zum Abschluss: Eine Oase in der grau-schwarzen Vorstadtwüste:<br />
<a href="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/08/DSC02236.JPG"><img src="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/08/DSC02236-520x390.jpg" alt="Citizens Rose Garden" title="Citizens Rose Garden" width="520" height="390" class="alignnone size-large wp-image-553" /></a></p>
<p>Der „Citizen’s Rose Garden“!<br />
<a href="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/08/DSC02230.jpg"><img src="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/08/DSC02230-520x693.jpg" alt="Grau-Grün-Rose" title="Grau-Grün-Rose" width="520" height="693" class="alignnone size-large wp-image-552" /></a></p>
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		<title>Glasgow in 36 Stunden</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Aug 2009 18:54:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Christoph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Glasgow]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein NYTimes-Travel Artikel über Glasgow bietet vielseitige Anregung: Eine Bestätigung, an einem sehenswerten Ort gelandet zu sein und einige der Highlights schon erlebt zu haben. Ideen für neue Ausflüge und Abenteuer, etwa eine Ceileidh–Abend. Und natürlich nicht zuletzt ein Schmunzeln über amerikanische Reisekultur. Muss schon eine ziemlich tolle Stadt sein, dass sie 36 Stunden wert [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein <a href="http://travel.nytimes.com/2009/08/02/travel/02hours.html">NYTimes-Travel Artikel</a> über Glasgow bietet vielseitige Anregung: Eine Bestätigung, an einem sehenswerten Ort gelandet zu sein und einige der Highlights schon erlebt zu haben. Ideen für neue Ausflüge und Abenteuer, etwa eine <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Céilidh">Ceileidh</a>–Abend. Und natürlich nicht zuletzt ein Schmunzeln über amerikanische Reisekultur. Muss schon eine ziemlich tolle Stadt sein, dass sie 36 Stunden wert ist :-).</p>
<p>Hier der schöne Einleitungs-Absatz:</p>
<p><span id="more-542"></span></p>
<blockquote><p>GLASGOW has the classic second-city complex — locked in a never-ending comparison with its more popular and tourist-accessible sibling, Edinburgh, less than 50 miles away. But give Glasgow a little extra attention, and you will find that, like the famously inscrutable dialect of its residents, this understatedly stylish city is worth deciphering. With its mix of modern and classic architecture, plentiful cultural and culinary options, shopping districts and large green spaces, the city holds an appeal for both civic-minded locals and sophisticated travelers who find discovering a place is half the fun.</p></blockquote>
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		<title>Glasgow: Die letzten freien Tage</title>
		<link>https://gedankenraum.neuerplan.org/2009/07/09/glasgow-die-letzten-freien-tage/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 17:12:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Christoph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Foto]]></category>
		<category><![CDATA[Glasgow]]></category>
		<category><![CDATA[Ich]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier ein paar kunterbunte Bilder meiner letzten freien Tage in Glasgow, bevor am Montag das Praktikum endlich richtig losgeht! Zunächst ein Ausflug von Cindy und mir auf die Insel Arran, wird auch als Miniatur-Schottland bezeichnet, weil sich die ganze vielfältige Landschaft dort anscheinend in Miniatur abbildet. Trotzdem natürlich nicht an einem Tag zu besichtigen, aber [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Hier ein paar kunterbunte Bilder meiner letzten freien Tage in Glasgow, bevor am Montag das Praktikum endlich richtig losgeht!</p>
<p><span id="more-500"></span>Zunächst ein Ausflug von Cindy und mir auf die Insel Arran, wird auch als Miniatur-Schottland bezeichnet, weil sich die ganze vielfältige Landschaft dort anscheinend in Miniatur abbildet. Trotzdem natürlich nicht an einem Tag zu besichtigen, aber wir haben es gemütlich angehen lassen und eine schöne kleine Wanderung gemacht.</p>
<p>Ein Bild von unserer ziemlich mächtigen Fähre, das mich beeindruckt hat: Der Schlund öffnet sich für die Autos.</p>
<p><a href="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/07/DSC02008.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-512" title="Die Fähre öffnet ihr Maul" src="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/07/DSC02008-520x693.jpg" alt="Die Fähre öffnet ihr Maul" width="520" height="693" /></a></p>
<p>Hier sieht man recht schön die Wirkung sowohl der strahlenden Sonne als auch des frischen Winds.</p>
<p><a href="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/07/DSC02010.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-504" title="Steife Brise" src="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/07/DSC02010-520x693.jpg" alt="Steife Brise" width="520" height="693" /></a></p>
<p>Hier sind wir schon bei der ersten Attraktion, dem sogenannten „Giant’s Grave“. Sehr sehr alte Steine, aber halt doch Steine. Mäßig beeindruckend, aber ich mag die Landschaft und den Ausblick aufs Meer.</p>
<p><a href="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/07/DSC02018.JPG"><img class="alignnone size-large wp-image-505" title="Giant's Grave" src="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/07/DSC02018-520x390.jpg" alt="Giant's Grave" width="520" height="390" /></a></p>
<p>Dann auf dem Weg zu einem (ebenfalls moderat spektakulären) Wasserfall ein Blick übers saftig grüne sonnige Tal.</p>
<p><a href="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/07/DSC02036.JPG"><img class="alignnone size-large wp-image-506" title="Saftiges Grün" src="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/07/DSC02036-520x390.jpg" alt="Saftiges Grün" width="520" height="390" /></a></p>
<p>Und zum Ausklang ein bisschen ins Meer. Eigentlich recht warm, aber dann doch nicht sooo warm.</p>
<p><a href="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/07/DSC02051.JPG"><img class="alignnone size-large wp-image-507" title="Das Meer" src="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/07/DSC02051-520x390.jpg" alt="Das Meer" width="520" height="390" /></a></p>
<p>Hier ist nochmal der Nordzipfel der Insel im Blick. Um dort zu wandern sollte man schon richtig gute Ausrüstung haben, denn zu anspruchsvollen Touren gesellt sich ein unvorhersehbares Wetter.</p>
<p><a href="../wp-content/uploads/2009/07/DSC02052.JPG"><a href="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/07/DSC02052.JPG"><img class="alignnone size-large wp-image-508" title="Meer und Strand" src="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/07/DSC02052-520x390.jpg" alt="Meer und Strand" width="520" height="390" /></a></a></p>
<p>Am nächsten Tag ein Ausflug auf eine andere Insel, mit Freunden und zu Besuch bei den Eltern einer Freundin. Tolles Gefühl, mit dem Fahrrad einmal rund um die Insel zu fahren!</p>
<p><a href="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/07/DSC02070.JPG"><img class="alignnone size-large wp-image-509" title="Wilde Bande" src="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/07/DSC02070-520x390.jpg" alt="Wilde Bande" width="520" height="390" /></a></p>
<p>Das Wetter war unglaublich gnädig die letzten paar Tage. Das hier war ein vollwertiges Sonnenbad. Trotzdem entwickelt sich die Tönung meiner Haut langsam wieder Richtung winterlich.</p>
<p><a href="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/07/DSC02076.JPG"><img class="alignnone size-large wp-image-510" title="Sonnenbad" src="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/07/DSC02076-520x390.jpg" alt="Sonnenbad" width="520" height="390" /></a></p>
<p>Hier unsere muntere Grill-Picknick-Runde. Englische Vegetarier scheinen sehr auf diese Pseude-Produkte zu stehen. Schmecken wirklich wie Fleisch, man kann das gut oder schlecht finden …</p>
<p><a href="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/07/DSC02105.JPG"><img class="alignnone size-large wp-image-511" title="BBQ" src="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/07/DSC02105-520x390.jpg" alt="BBQ" width="520" height="390" /></a></p>
<p>Noch später (das heißt eigentlich ein paar Tage früher, aber es macht sich so schön am Ende der Serie) ein Abendessen über den Dächern des cool-alternativen West Ends, gestartet aus der WG dieser beiden Mädels.</p>
<p><a href="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/07/DSC01991.JPG"><img class="alignnone size-large wp-image-502" title="Rooftop dinner" src="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/07/DSC01991-520x390.jpg" alt="Rooftop dinner" width="520" height="390" /></a></p>
<p>Es ging nicht anders, dieser Ausblick musste von ganz oben genossen sein.</p>
<p><a href="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/07/DSC01989.JPG"><img class="alignnone size-large wp-image-501" title="Über den Dächern" src="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/07/DSC01989-520x390.jpg" alt="Über den Dächern" width="520" height="390" /></a></p>
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		<title>Glasgow: Kelburn Castle Festival</title>
		<link>https://gedankenraum.neuerplan.org/2009/06/23/glasgow-kelburn-castle-festival/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 11:48:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Christoph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Foto]]></category>
		<category><![CDATA[Glasgow]]></category>
		<category><![CDATA[Ich]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier ein paar Bilder von meinem ersten Kontakt mit dem Glasgower Umland. Ein Wochenend-Festival beim Kelburn Castle, von den Veranstaltern sehr treffend Garden Party genannt. Sehr klein, relativ wenig Besucher, ordentliches Wetter (d.h. wenig Regen… ), interessante Live-Acts, aber nicht richtig tanzbar, die Pausen– und DJ-Musik dafür umso mehr. Und ein sagenhaftes Ambiente. Voilà: Hübsch [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Hier ein paar Bilder von meinem ersten Kontakt mit dem Glasgower Umland. Ein Wochenend-Festival beim Kelburn Castle, von den Veranstaltern sehr treffend <a href="http://www.kelburngardenparty.com/">Garden Party</a> genannt. Sehr klein, relativ wenig Besucher, ordentliches Wetter (d.h. wenig Regen… ), interessante Live-Acts, aber nicht richtig tanzbar, die Pausen– und DJ-Musik dafür umso mehr. Und ein sagenhaftes Ambiente. Voilà:</p>
<p><span id="more-468"></span><a href="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/06/dsc01903.jpg"></a></p>
<p>Hübsch machen im Zelt …</p>
<p><a href="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/06/dsc01903.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-469" title="Vorbereitungen im Zelt" src="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/06/dsc01903-520x390.jpg" alt="Vorbereitungen im Zelt" width="520" height="390" /></a></p>
<p>Urige Dekoration und Leute.</p>
<p><a href="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/06/dsc01905.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-470" title="Schmetterling im Baum" src="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/06/dsc01905-520x693.jpg" alt="Schmetterling im Baum" width="520" height="693" /></a></p>
<p>Das Festival fügt sich nahtlos in die Umgebung ein — beinahe.</p>
<p><a href="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/06/dsc01908.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-471" title="Flieder" src="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/06/dsc01908-520x390.jpg" alt="Flieder" width="520" height="390" /></a></p>
<p><a href="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/06/dsc01922.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-474" title="Schützt die Natur" src="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/06/dsc01922-520x390.jpg" alt="Schützt die Natur" width="520" height="390" /></a></p>
<p><a href="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/06/dsc01930.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-477" title="Blick aufs Meer" src="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/06/dsc01930-520x390.jpg" alt="Blick aufs Meer" width="520" height="390" /></a></p>
<p>Kleiner Ausflug zum Fluß — im Festival!</p>
<p><a href="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/06/dsc01910.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-472" title="Fluß" src="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/06/dsc01910-520x390.jpg" alt="Fluß" width="520" height="390" /></a></p>
<p><a href="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/06/dsc01915.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-473" title="Flußabenteuer" src="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/06/dsc01915-520x693.jpg" alt="Flußabenteuer" width="520" height="693" /></a></p>
<p>Das Ergebnis eines Graffiti-Projektes: Die bunteste Burg Schottlands.</p>
<p><a href="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/06/dsc01927.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-475" title="Die farbenfrohe Burg" src="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/06/dsc01927-520x390.jpg" alt="Die farbenfrohe Burg" width="520" height="390" /></a></p>
<p>Es wird ernst mit Tanzen.</p>
<p><a href="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/06/dsc01928.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-476" title="Interessante Leute" src="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/06/dsc01928-520x390.jpg" alt="Interessante Leute" width="520" height="390" /></a></p>
<p>Ein kleiner Wermutstropfen waren die <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Midge_(insect)">Midges</a> (deutsch anscheinend <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gnitzen">Gnitzen</a>, mehr Info <a href="http://www.snh.org.uk/publications/on-line/advisorynotes/29/29.htm">hier</a>), das fieseste was mir an stechenden Insekten je begegnet ist, da nur 2 Millimeter groß. Eigentlich war Tanzen ein guter Weg sie fernzuhalten, aber manchen Leuten war das wohl nicht sicher genug.</p>
<p><a href="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/06/dsc01956.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-478" title="Midge-Dance" src="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/06/dsc01956-520x693.jpg" alt="Midge-Dance" width="520" height="693" /></a></p>
<p>Inmitten einer Zeltstadt von ruhigen Campern (oder Leuten, die auf dem Festival feierten) mussten natürlich ausgerechnet unsere Nachbarn es in und um ihr Zelt weiter krachen lassen. Der Anblick am Morgen war entsprechend lustig.</p>
<p><a href="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/06/dsc01968.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-479" title="Opfer der Nacht" src="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/06/dsc01968-520x390.jpg" alt="Opfer der Nacht" width="520" height="390" /></a></p>
<p>Auf dem Rückweg zum Bahnhof noch ein kleiner Abenteuerspaziergang</p>
<p><a href="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/06/dsc01974.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-480" title="Wildnis" src="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/06/dsc01974-520x693.jpg" alt="Wildnis" width="520" height="693" /></a></p>
<p><a href="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/06/dsc01978.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-481" title="Schafe" src="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/06/dsc01978-520x390.jpg" alt="Schafe" width="520" height="390" /></a></p>
<p><span style="padding: 1px 4px; position: absolute; color: infotext; z-index: 10000; cursor: pointer; left: 499px; top: 3678px;">save</span></p>
<p><span style="padding: 1px 4px; position: absolute; color: infotext; z-index: 10000; cursor: pointer; left: 499px; top: 6503px;">save</span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Glasgow again</title>
		<link>https://gedankenraum.neuerplan.org/2009/06/19/glasgow-again/</link>
		<comments>https://gedankenraum.neuerplan.org/2009/06/19/glasgow-again/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2009 19:45:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Christoph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Foto]]></category>
		<category><![CDATA[Glasgow]]></category>
		<category><![CDATA[Ich]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin zurück in Glasgow, für über 2 Monate. Das Praktikum, das ich aufgeregt erwarte, hat noch nicht begonnen, aber auch so hat die Stadt schon einiges zu bieten. Namentlich ein wenig Sonne, viel Regen, zwei Aufführungen mit Cindy und ein Theater-Festival drumrum. Hier sind ein paar Bilder: Ein sonniger Abend am Fluß: Die erste [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin zurück in Glasgow, für über 2 Monate. Das Praktikum, das ich aufgeregt erwarte, hat noch nicht begonnen, aber auch so hat die Stadt schon einiges zu bieten. Namentlich ein wenig Sonne, viel Regen, zwei Aufführungen mit Cindy und ein Theater-Festival drumrum. Hier sind ein paar Bilder:</p>
<p><span id="more-440"></span></p>
<p>Ein sonniger Abend am Fluß:</p>
<p><a href="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/06/dsc01821.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-439" title="Ich am Fluss" src="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/06/dsc01821-520x693.jpg" alt="Ich am Fluss" width="520" height="693" /></a></p>
<p><a href="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/06/dsc01824.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-443" title="Sonne in Glasgow" src="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/06/dsc01824-520x390.jpg" alt="Sonne in Glasgow" width="520" height="390" /></a></p>
<p>Die erste Show: „Faustus“, ein Experiment mit viel Körperarbeit:</p>
<p><a href="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/06/dsc01833.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-447" title="Faustus - wilde Tiere" src="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/06/dsc01833-520x390.jpg" alt="Faustus - wilde Tiere" width="520" height="390" /></a></p>
<p><a href="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/06/dsc01836.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-448" title="Faustus - bewegte Gestalten" src="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/06/dsc01836-520x390.jpg" alt="Faustus - bewegte Gestalten" width="520" height="390" /></a></p>
<p><a href="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/06/dsc01839.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-450" title="Faustus - Ätherwesen" src="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/06/dsc01839-520x390.jpg" alt="Faustus - Ätherwesen" width="520" height="390" /></a></p>
<p>Und Cindys eigene Kreation, „Re:Hedda“, psychologische Arbeit mit der Hauptfigur von Ibsens Hedda Gabler:</p>
<p><a href="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/06/dsc01848.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-452" title="Re:Hedda - We're here to entertain" src="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/06/dsc01848-520x390.jpg" alt="Re:Hedda - We're here to entertain" width="520" height="390" /></a></p>
<p><a href="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/06/dsc01851.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-454" title="Re:Hedda - Rotes Licht" src="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/06/dsc01851-520x390.jpg" alt="Re:Hedda - Rotes Licht" width="520" height="390" /></a></p>
<p><a href="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/06/dsc01853.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-455" title="Re:Hedda - Pistole" src="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/06/dsc01853-520x390.jpg" alt="Re:Hedda - Pistole" width="520" height="390" /></a></p>
<p><a href="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/06/dsc01860.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-457" title="Re:Hedda - Bar" src="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/06/dsc01860-520x390.jpg" alt="Re:Hedda - Bar" width="520" height="390" /></a></p>
<p>Thanks to Cindy Derby, Gwendolen Einsiedel, Eilidh McCormick and of course Amanda Gaughan for the beautiful RE:Hedda and the amazing shows!</p>
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