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	<title>Gedankenraum &#187; Dinge</title>
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	<description>Meine Gedanken. Deine Gedanken. Unsere Gedanken</description>
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		<title>Technik: Digitalfoto-Zeit anpassen</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Sep 2009 15:39:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Christoph]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe über einen Artikel auf Mac OS X Hints endlich die Lösung für ein Problem gefunden, das mich schon öfters geärgert hat: Man fährt mit mehren Leuten in Urlaub, jeder hat die Digitalkamera dabei, jeder macht Bilder. Am Ende würde Apples liebes iPhoto die alle nach Uhrzeit zusammensortieren. Wenn nicht jeder in seiner Kamera [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe über einen <a href="http://www.macosxhints.com/article.php?story=20040324035826997">Artikel auf Mac OS X Hints</a> endlich die Lösung für ein Problem gefunden, das mich schon öfters geärgert hat: Man fährt mit mehren Leuten in Urlaub, jeder hat die Digitalkamera dabei, jeder macht Bilder. Am Ende würde Apples liebes <a href="http://www.apple.com/de/ilife/iphoto/">iPhoto</a> die alle nach Uhrzeit zusammensortieren. Wenn nicht jeder in seiner Kamera eine andere Zeit eingestellt hätte, die Bilder also systematisch verschoben sind. Besonders wenn man so wie ich gerne seine Photo-Bibliothek schlank hält und von jedem Motiv nur die besten Bilder behalten will. </p>
<p>Hier also die elegante Lösung, mit dem schlanken (open-source) Kommandozeilenprogramm <a href="http://www.sentex.net/~mwandel/jhead/">jhead</a> — für Mac, Linux, sogar Windows <img src="https://gedankenraum.neuerplan.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":-)" class="wp-smiley" /></p>
<p><span id="more-586"></span></p>
<ol>
<li><a href="http://www.sentex.net/~mwandel/jhead/">jhead herunterladen</a></li>
<li>auf Mac oder Linux als ausführbare Datei markieren: Im Terminal „chmod 755 jhead“ ausführen (natürlich vorher in den entsprechenden Ordner navigieren). Auf Windows funktioniert es vermutlich einfach so?</li>
<li>Dann (wieder im Terminal bzw. Linux– oder Windows-Kommandozeile) mit „./jhead –ta(+|-)h[:mm] /PFAD/ZU/DATEIEN/*“ die Zeit um die entsprechenden Stunden und Minuten vor oder zurück ändern. Voilà! (ist auf Windows vermutlich ein bisschen anders, aber ich bin sicher dass die <a href="http://www.sentex.net/~mwandel/jhead/usage.html">Anleitung</a> dazu Hinweise enthält)</li>
</ol>
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		<title>Glasgow: Graffiti International</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Aug 2009 21:32:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Christoph]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein farbenfroher NYTimes-Artikel berichtet von brasilianischen Zwillingsbrüdern, die unter dem Namen „Os Gêmeos“ die internationale Graffiti-Szene aufmischen. Ihr neuestes Projekt ist ein Wandgemälde in Manhattan. Aber der aufmerksame Leser wird sicherlich gespannt die Rechtfertigung für den Tag „Glasgow“ warten: Ganz einfach: Das Gemälde hat eine verräterische Ähnlichkeit zu dem schon früher geposteten Grafitti auf dem [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein <a href="http://www.nytimes.com/2009/08/04/arts/design/04mural.html">farbenfroher NYTimes-Artikel</a> berichtet von brasilianischen Zwillingsbrüdern, die unter dem Namen „<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Os_Gêmeos">Os Gêmeos</a>“ die internationale Graffiti-Szene aufmischen. Ihr neuestes Projekt ist ein Wandgemälde in Manhattan. Aber der aufmerksame Leser wird sicherlich gespannt die Rechtfertigung für den Tag „Glasgow“ warten:</p>
<p><span id="more-566"></span></p>
<p><a href="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/08/graffitimural.jpg"><img src="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/08/graffitimural-520x346.jpg" alt="Manhattan Mural Os Gemeos" title="Manhattan Mural Os Gemeos" width="520" height="346" class="alignnone size-large wp-image-567" /></a></p>
<p>Ganz einfach: Das Gemälde hat eine verräterische Ähnlichkeit zu dem <a href="/2009/06/23/glasgow-kelburn-castle-festival/">schon früher geposteten</a> Grafitti auf dem <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Kelburn_Castle">Kelburn Castle</a>:</p>
<p><a href="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/06/dsc01927.jpg"><img src="http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-content/uploads/2009/06/dsc01927-520x390.jpg" alt="Die farbenfrohe Burg" title="Die farbenfrohe Burg" width="520" height="390" class="alignnone size-large wp-image-475" /></a></p>
<p>Eine <a href="http://poeticchemistry.blogspot.com/2007/04/last-knit.html">kurze Internet-Recherche</a> enthüllt, dass die Brasilianer tatsächlich auch hier in Schottland tätig waren. Und ich bin in der Lage, ein Video der Entstehung nachzureichen:</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/__C-MjmVUrU&#038;hl=en&#038;fs=1&#038;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/__C-MjmVUrU&#038;hl=en&#038;fs=1&#038;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>Und über <a href="http://www.12ozprophet.com/index.php/os_gemeos/">deren Blog</a> finde ich ein krasses Graffiti-Animations-Video, das ich hier auch teilen möchte:</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/uuGaqLT-gO4&#038;hl=en&#038;fs=1&#038;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/uuGaqLT-gO4&#038;hl=en&#038;fs=1&#038;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>Die Welt ist so klein!</p>
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		<title>Wird das Elektroauto wahr?</title>
		<link>https://gedankenraum.neuerplan.org/2009/04/27/wird-das-elektroauto-wahr/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 00:09:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Christoph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein schon etwas älterer (März 2009) Tech-Newsletter der NYTimes enthält ein langes, spannendes Interview mit einem Unternehmer, der große und revolutionäre Ideen zum Thema Elektroauto hat. Und es tatsächlich schaffen könnte. Anscheinend gibt es schon eine Menge Finanzierung und Verträge mit einigen Regierungen, unter anderem Dänemark, wo wir die Teile vielleicht schon Ende 2010 bewundern [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein schon <a href="http://www.nytimes.com/indexes/2009/03/19/technology/circuitsemail/index.html">etwas älterer (März 2009) Tech-Newsletter der NYTimes</a> enthält ein langes, spannendes Interview mit einem Unternehmer, der große und revolutionäre Ideen zum Thema Elektroauto hat. Und es tatsächlich schaffen könnte. Anscheinend gibt es schon eine Menge Finanzierung und Verträge mit einigen Regierungen, unter anderem Dänemark, wo wir die Teile vielleicht schon Ende 2010 bewundern können.</p>
<p>Zunächst ist es lustigerweise eine neue Art Unternehmer, in einem gewissen Sinn könnte das jeder von uns sein:</p>
<p><span id="more-382"></span></p>
<blockquote><p>DP: Now, you don’t strike me as a guy with a lot of car experience. Why is everybody buying into this vision that you, a software guy, are bringing them?</p>
<p>SA: Well, I’m more of an integration guy. So if you think about it, even though I was at SAP, SAP is about understanding the art of technology, the software part, but also understanding the processes of business. And if you look at what I did in the past, I managed teams who brought about a 100 products a year. We had labs in 25 countries around the world. Very, very complex solutions that drove the largest companies on earth, including car companies. What I bring in is that understanding of complexity of both the technology and the economy.</p>
<p>When you look at the problem mobility with a fresh set of eyes, sometimes you find solutions that the guys who are sort of locked in the inertia of day-to-day business–have missed.</p></blockquote>
<p>Dann eine pessimistische Perspektive auf den Erfolg der Hybrid-Autos:</p>
<blockquote><p>DP: What do you think about hybrid cars?</p>
<p>SA: Well, the most successful hybrid car in the world, Prius, is roughly around 1 or 2 million cars. Out of about 750 million cars. In other words, we’re having 0.0 percent effect on oil consumption.</p>
<p>During those 12 years, we added 200 million gas cars. We’re moving really slowly if we’re gonna go to hybrid! What you need to do is you go to zero: zero emissions, zero oil. And you have to scale it to infinity, if we really want to make a difference.</p></blockquote>
<p>Und dann kommt das neue Geschäftsmodell:</p>
<blockquote><p>DP: Explain how this is different from all the failed electric car programs that have come before.</p>
<p>SA: Most of the car efforts were done from within the car, and assuming that there is no infrastructure change at all. It’s as if people were trying to build cars, but skipping over the gas station.</p>
<p>We started from the infrastructure. We came up with an electric car that would have two features that nobody had before. 1) The battery is removable. So if you wanted to go a long distance, you could switch your battery instead of waiting for it to charge for a very long time.</p>
<p>And 2) It was cheaper than gasoline car, not more expensive. Because you didn’t buy the battery. You paid just for the miles and for the car.</p>
<p>DP: So what will you guys make? What will you do?</p>
<p>SA: We sell miles, the way that AT&amp;T sells you minutes. They buy bandwidth and they translate into minutes. We buy batteries and clean electrons–we only buy electrons that come from renewable sources–and we translate that into miles.</p>
<p>DP: What are we talking about here? What’s the infrastructure you’re building?</p>
<p>SA: We have two pieces of infrastructure. 1) Charge spots. And they will be everywhere, like parking meters, only instead of taking money from you when you park, they give you electrons. And they will be at home, they’ll be at work, they’ll be at downtown and retail centers. As if you have a magic contract with Chevron or Exxon that every time you stop your car and go away, they fill it up.</p>
<p>Now, that gives us the ability to drive most of our drives, sort of a 100-mile radius. And that’s most of the drives we do. But we also take care of the exceptional drive. You want to go from Boston to New York. And so on the way, we have what we call switch stations: lanes inside gas stations. You go into the switch station, your depleted battery comes out, a full battery comes in, and you keep driving. It takes you about two, three minutes–less than filling with gasoline–and you can keep on going.</p></blockquote>
<p>Dafür muss in der Tat einiges passieren. Wobei der Verweis auf die aktuell anlaufenden Stimulus-Pakete meiner Meinung nach viel Sinn macht. Wäre eine gute Möglichkeit, das Geld sinnvoll auszugeben. Ach, wäre! </p>
<blockquote><p>DP: But it sounds like you’re talking about a parallel universe, where there are hundreds of thousands of charging spots and switch stations. There aren’t any.</p>
<p>SA: Well, that’s what we’re building. If you think of our first location in Israel, we will have about a quarter of a million charge spots before the first car shows up. Just like you wouldn’t buy a cell phone on a network that wasn’t built yet. You have to first build the network. And then let the cars come in.</p>
<p>And so we put a massive investment in big infrastructure projects: Green jobs. A new electric infrastructure for cars.</p></blockquote>
<p>Kann man Autofahren anschauen wie Mobiltelefonieren?</p>
<blockquote><p>DP: How will it work for a subscriber? Specifically?</p>
<p>SA: Most of what we’ve done is try to make it convenient. We don’t want you to pass a credit card when you charge the car. We don’t want you to pay every time you switch the battery. We looked at it from the angle of convenience.</p>
<p>And so we’re probably gonna see three different pricing models. In some places, you’ll see it sort of as pay-as-you-go, very much like a gas tank. I mean, if you think about it, a gas tank is sort of the prepaid phone-card model of cars. You come, you buy 400 miles, you drive ‚em. You buy another 400 miles.</p>
<p>So they’ll be something like that in the base package. There’ll be a fixed number of miles, plus a surcharge if you go more than that–1,500 miles a month or something in that range. And then there’ll be the all-you-can-drive model. You pay one-time fee, you and your family can drive as much as you want on that car.</p>
<p>And we like those guys the most. Because effectively, what they do is they take the drivers who consume the most oil, and spew out the most pollution and CO2 emissions, off the road first. ‚Cause if you come and tell people there’s a flat fee, then the guys who drive the most, the extremes of the extremes, think you’re crazy, and they’re the first ones who come in and jump. So it’s a self-selection process of the guys who we want to get off the road first.</p></blockquote>
<p>So richtig?!</p>
<blockquote><p>What we also do is, if you’re committing to driving a long distance–for example, if you’re committing to 20,000 miles a year–we give you a discount. And a discount can be sometimes $50 a month, sometimes $100 a month, towards the car. In other words, we pay for your financing of the car. And so you get a car that’s actually cheaper than its gasoline equivalent, depending on how many miles you commit. You can go all the way down– and in the case of people who drive a lot, like taxis–all the way down to zero.</p>
<p>DP: Free car? If you sign up for the maximum minutes plan?</p>
<p>SA: This is Oprah for everybody. Right? (LAUGH) It’s, „You all got a free car!“</p></blockquote>
<p>Abschließend noch, warum wir in Europa das schneller erwarten können als die armen Amerikaner:</p>
<blockquote><p>DP: Oh. And– do you have any idea how much that might cost?</p>
<p>SA: It depends on the price of gasoline in the market that we’re coming in, because we’re replacing gasoline miles. So if you’re in a country where gasoline is at $7, $8 a gallon, which is what Europe is right now, the cost of a mile is much higher. If you’re in the Bay Area or in Hawaii, you’re paying a lot less per mile. So we need to be competitive with the price of gasoline in the location. That’s why Europe has a significant advantage over the U.S. in getting these kinds of solutions in place.</p></blockquote>
<p>Das <a href="http://www.nytimes.com/indexes/2009/03/19/technology/circuitsemail/index.html">vollständige Interview</a> enthält noch einige spannende Details zur technischen Umsetzung und zu den politischen und Lobby-Hürden, etwa Widerstand aus der Ölindustrie (der anscheinend aus eigennützigen Gründen gar nicht groß ist).</p>
<p>Das Video ist auch lustig, und man sieht den charismatischen jungen Multimillionäre mal aus der Nähe:</p>
<p><embed src="http://www.cbs.com/thunder/swf/rcpHolderCbs-prod.swf" width="370" height="361"allowFullScreen="true" FlashVars="link=http://www.cbsnews.com/video/watch/?id=4876897n&#038;releaseURL=http://release.theplatform.com/content.select?pid=0qlyrXmjY3PhIvDwfMMFJNgGzCCZAM5T&#038;partner=newsembed&#038;autoPlayVid=false&#038;prevImg=http://thumbnails.cbsig.net/CBS_Production_News/1017/547/sunmo_betterplace_319_480x360.jpg" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" /></p>
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		<title>Wissenschaft im Alltag — Schuhebinden</title>
		<link>https://gedankenraum.neuerplan.org/2009/04/09/wissenschaft-im-alltag-schuhebinden/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Apr 2009 19:26:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Christoph]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Internetvideo der Woche auf sueddeutsche.de klingt lächerlich, aber es wird Dein Leben verändern — mindestens meines: Richtiges Schuhebinden. Als chronischer Zu-Spät-Aus-Dem-Haus-Geher kann ich gut gebrauchen, dass das fantastisch schnell geht. Außerdem bin ich schon immer ein Freund von Eleganz im Alltag. Wer die Optimierung des Alltags noch weiter treiben will findet auf der Homepage [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Internetvideo der Woche auf <a href="http://www.sueddeutsche.de">sueddeutsche.de</a> klingt lächerlich, aber es wird Dein Leben verändern — mindestens meines: <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/900/464500/text/">Richtiges Schuhebinden</a>. Als chronischer Zu-Spät-Aus-Dem-Haus-Geher kann ich gut gebrauchen, dass das fantastisch schnell geht. Außerdem bin ich schon immer ein Freund von Eleganz im Alltag.</p>
<p>Wer die Optimierung des Alltags noch weiter treiben will findet auf der Homepage des Erfinders auch Überlegungen zum Schnüren der Schuhe. Etwa mit <a href="http://www.fieggen.com/shoelace/hikingbikinglacing.htm">seitlichem Knoten fürs Radfahren</a>. Darauf habe ich auch schon immer gewartet. Ich meine es ernst!</p>
<p>Nennenswert ist auch der <a href="http://www.fieggen.com/shoelace/secureknot.htm">extra-sichere Knoten</a>…</p>
<p>Hier ist das Video:</p>
<p><span id="more-365"></span></p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/1yuP-pWOmRE&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/1yuP-pWOmRE&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
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		<title>Öko-Fanatiker</title>
		<link>https://gedankenraum.neuerplan.org/2008/04/24/oko-fanatiker/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Apr 2008 22:20:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Christoph]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hinter diesem reißerischen Titel verbirgt sich ein Beitrag über Standby-Verbrauch von elektrischen Geräten. Weil manchmal komme ich mir schon etwas radikal vor, mir über diese (vorgestellt) winzigen Mengen von Energie Gedanken zu machen. Aber der aktuelle Tech-Newsletter der NYTimes lässt einen das „winzig“ nochmal überdenken: According to the Energy Department, vampire gadgets account for about [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Hinter diesem reißerischen Titel verbirgt sich ein Beitrag über Standby-Verbrauch von elektrischen Geräten. Weil manchmal komme ich mir schon etwas radikal vor, mir über diese (vorgestellt) winzigen Mengen von Energie Gedanken zu machen.</p>
<p>Aber der aktuelle Tech-Newsletter der NYTimes lässt einen das „winzig“ nochmal überdenken:</p>
<blockquote><p>According to the Energy Department, vampire gadgets account for about 25 percent of total residential electricity consumption in the U.S.</p></blockquote>
<p>Vor dem Hintergrund, dass das Stromsparen in Amerika noch nicht so weit verbreitet ist dürfte der Anteil bei uns sogar höher sein.</p>
<p>Der Tech-Kolumnist philosophiert munter über mögliche Lösungen. Und kommt zu dem Schluss, dass die Technik das Problem zu lösen hat, das sie selbst aufwirft:</p>
<blockquote><p>The eco-magazines cheerfully suggest that we go around our houses unplugging everything every night. That, obviously, is not a suggestion that the masses will be adopting anytime soon.</p>
<p>You can plug certain phantom gadgets into a power strip, of course, and just turn that on or off every night. But that, too, is not a habit most people will stick to for more than about a week.</p>
<p>But come on. If they can put a man on the moon, surely they can come up with an *automatic* solution to phantom power.</p></blockquote>
<p>Und stellt eine Steckerleiste vor, die automatisch die anderen Stecker vom Netz trennt, wenn der Hauptstecker wenig Energie verbraucht – was sogar bei einem Computer im Ruhezustand funktioniert und Drucker, Bildschirm etc. abklemmt.</p>
<p>Eigentlich sollte es auf dem deutschen Markt so etwas doch schon lange geben? Hinweise sind herzlich willkommen!</p>
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		<title>Neues Windows</title>
		<link>https://gedankenraum.neuerplan.org/2007/09/04/neues-windows/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Sep 2007 14:32:14 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Meine Mutter hat sich einen neuen Laptop gekauft. Wir haben uns vorher beraten und auch ich war am Ende dafür, lieber einen „normalen“ Windows-Computer zu kaufen, nachdem auf den Computern in der Schule ja Windows drauf ist, sie manchmal auch mit Schülern im Computerraum arbeiten muss, im neuen Schuljahr sogar Computer-Einführungsstunden mit den „Kleinen“ gibt. [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Mutter hat sich einen neuen Laptop gekauft. Wir haben uns vorher beraten und auch ich war am Ende dafür, lieber einen „normalen“ Windows-Computer zu kaufen, nachdem auf den Computern in der Schule ja Windows drauf ist, sie manchmal auch mit Schülern im Computerraum arbeiten muss, im neuen Schuljahr sogar Computer-Einführungsstunden mit den „Kleinen“ gibt.</p>
<p>Also, der brandneue Acer. Sieht ganz hübsch aus, wenn man Grau-Anthrazit als Farbe mag. Und das neue Vista kommt in einem netten Bunt daher. Das ist auch ungefähr das einzig nette, was ich über die Erfahrung, das System einzurichten, sagen kann…</p>
<p>Vor der ersten Benutzung steht ein schreckliches Geklicke, und der Computer ackert als hätte er schon Jahre auf dem Buckel. Was muss der eigentlich noch machen, wenn das Betriebsystem doch eigentlich schon installiert ist?</p>
<p>Dann die erste Meldung, die nach der Installation aufpoppt: „Ihr System hat mehrere Sicherheitsrisiken“ — nur für den Fall, dass ich das noch nicht gewusst hätte;-)</p>
<p>Dann kommen 27 Updates. Dann muss ich mich mit der Trial-Software rumschlagen.</p>
<p>In der Wartezeit (und ärgerlicherweise unterbrochen durch regelmäßig nötige Neustarts nach der Installation oder Deinstallation von Programmen) wollte ich mir ein paar <a href=&quot;http://www.apple.com/getamac/&quot;>„Get a Mac“-Werbefilme</a> anschauen, um mich zu beruhigen. Und muss feststellen, dass Microsoft klugerweise darauf verzichtet hat, Quicktime-Filme standardmäßg abspielen zu können. Die wissen warum <img src="https://gedankenraum.neuerplan.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":-)" class="wp-smiley" /></p>
<p>Es gibt ein paar, die meine Erfahrungen der letzten Stunden so genau abbilden, dass ich sie hier verlinken muss. Schön der Reihe nach:</p>
<ol></p>
<li><a href=&quot;http://gedankenraum.neuerplan.org/uploads/videos/getamac/box_640x496.mov&quot; title=&quot;box_640x496.mov&quot; target=&quot;_blank&quot;>Out of the Box</a></li>
<p></p>
<li><a href=&quot;http://gedankenraum.neuerplan.org/uploads/videos/getamac/apple-getamac-fat_640x496.mov&quot; title=&quot;apple-getamac-fat_640x496.mov&quot; target=&quot;_blank&quot;>Stuffed</a></li>
<p></p>
<li><a href=&quot;http://gedankenraum.neuerplan.org/uploads/videos/getamac/apple-getamac-security_640x496.mov&quot; title=&quot;apple-getamac-security_640x496.mov&quot; target=&quot;_blank&quot;>Willst Du wirklich?</a></li>
<p></p>
</ol>
<p></p>
<p>Ah, jetzt geht es mir besser <img src="https://gedankenraum.neuerplan.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":-)" class="wp-smiley" /></p>
<p>Die nächste Sache sind natürlich die Versionsunterschiede. Wir haben jetzt ja Vista, in der Schule ist noch XP drauf, das heißt schon wieder komplett anderes Layout und Benutzerführung. Machen wir jetzt das alte Office drauf oder das neue? Überhaupt, warum wird in den Schulen immer noch Microsoft Office verwendet und damit Schüler, Eltern und Lehrer in die teure Anschaffung einer Software gedrängt, die bestenfalls ähnlich gut ist wie z.B. das kostenlose <a href=&quot;http://de.openoffice.org/&quot;>OpenOffice</a> (für Windows, Linux oder Mac, für Mac auch das darauf basierende <a href=&quot;http://www.neooffice.org/&quot;>NeoOffice</a>). Und meiner Meinung nach deutlich schlechter als das sehr günstige <a href=&quot;http://www.softmaker.de/&quot;>SoftMaker Office</a>, das ich hier Windows– und Linux-Nutzern wärmstens ans Herz legen möchte. 30-Tage-Testversion einfach mal ausprobieren!</p>
<p>Aber nochmal zurück zu den Versionsunterschieden: Ob es vor dem Hintergrund nicht klüger gewesen wäre, die Unterschiede zwischen Mac und Windows in Kauf zu nehmen und zu Hause ein stabiles, virensicheres System zu haben? Wir werden sehen…</p>
<p>Mehr Spaß hätte man jedenfalls mit dem Mac. Hierzu noch ein letztes, mein Lieblingsvideo von der Apple-Seite. Ich hoffe übrigens, dass es von denen so augenzwinkernd gemeint ist wie ich es verstehe…;-)</p>
<p><a href=&quot;http://gedankenraum.neuerplan.org/uploads/videos/getamac/betterresults_640x496.mov&quot; title=&quot;betterresults_640x496.mov&quot; target=&quot;_blank&quot;>Homemovie – Better Results</a></p>
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		<title>Schokolade</title>
		<link>https://gedankenraum.neuerplan.org/2007/07/30/schokolade/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Jul 2007 16:01:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Christoph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Dinge]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Quatsch]]></category>
		<category><![CDATA[Veganismus]]></category>
		<category><![CDATA[Zitiert]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim Schmökern auf einer übrigens sehr lustigen, lesenswerten Stil-Benimm-Geschmack-Seite auf Zeit.de bin ich auf ein gesundheitlich wie Veganismus-bezogen interessantes Thema gestoßen: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen „bitterer“ und „normaler“, also Milchschokolade? Das, was wir Bitter– oder Herrenschokolade nennen, unterscheidet sich von Vollmilchschokolade im Wesentlichen in der Zusammensetzung: Die dunkle ist üblicherweise milchfrei und besteht [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Schmökern auf einer übrigens sehr lustigen, lesenswerten <a href="http://www.zeit.de/leben/geschmacksfragen/index">Stil-Benimm-Geschmack-Seite</a> auf <a href="http://www.zeit.de">Zeit.de</a> bin ich auf ein gesundheitlich wie Veganismus-bezogen interessantes Thema gestoßen: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen „bitterer“ und „normaler“, also Milchschokolade?</p>
<blockquote><p>Das, was wir Bitter– oder Herrenschokolade nennen, unterscheidet sich von Vollmilchschokolade im Wesentlichen in der Zusammensetzung: Die dunkle ist üblicherweise milchfrei und besteht zu annähernd gleichen Teilen aus Kakaomasse und Zucker und enthält nur ein ganz kleines bisschen (vier Prozent) Kakaobutter. Die Vollmilchvariante besteht ebenfalls knapp zur Hälfte aus Zucker – hierin liegt also schon mal kein gesundheitsrelevanter Unterschied! – aber nur zu 12 Prozent aus Kakaomasse. Dafür stecken je etwa 20 Prozent Kakaobutter und Milchpulver drin. Ihre Frage könnte man also aufdröseln in: Ist Kakaomasse gesünder als Kakaobutter und Milchpulver?</p></blockquote>
<p><span id="more-6"></span></p>
<blockquote><p>Zur Masse und zur Butter: Wer hier auf eine Kaloriendifferenz hofft, wird enttäuscht. […]</p>
<p>Zur Milch: Die ist natürlich eigentlich nur für Laktose-Intolerante schädlich. Doch in der Schokolade wollen Forscher ihr tatsächlich eine abträgliche Rolle unterstellen: Sie vermuten, dass die Milch die positive Wirkung der Antioxidantien im Kakao aufhebt. Kakao enthält natürlicherweise einen Stoff aus der Familie der E-Vitamine. Er verhindert, dass die Schoko-Moleküle an der Luft oxidieren. Aber nicht nur das, er fängt auch die bösen, bösen Radikale ein, die sich immer und überall bilden und in unseren Gefäßen und Zellen kleine Kratzer hinterlassen, also kleine Wunden. So was ist nie gut und wenn man Radikale am Kratzen hindert, sie also einfängt, was Antioxidantien üblicherweise tun, dankt es das Herz-Kreislauf-System mit stabilen Gefäßwänden. Extrapoliert: Wer regelmäßig milchfreie Bitterschokolade statt Vollmilchschokolade genießt, tut was gegen sein Herzinfarkt– und Schlaganfallrisiko. […]</p>
<p>Andere Untersuchungen belegen, dass Schokolade den Cholesterin-Gesamtspiegel senkt. Im einzelnen soll sie den Spiegel des HDL (gutes Cholesterin) heben und den LDL-Spiegel (schlechtes Cholesterin) senken. Dieser Effekt, schreibt R. B. Morrissey in einer Studie (die er – das sei fairerweise erwähnt — mit Ratten durchführte), soll durch einen höheren Kakaoanteil befördert werden, also durch dunkle Schokolade.</p>
<p>Bitterschokolade also gute Schokolade, Vollmichschokolade böse Schokolade? Etwas Postives kann man für die Milchvariante doch anführen: Da Schokolade beim korrekten Verzehr (langsames Schmelzenlassen am Gaumen) lange im Mund verbleibt, birgt sie ein gewisses Kariesrisiko (der Zucker!). Milch jedoch ist ein Karieshemmer. Menschen mit schlechten Zähnen sollten auf die Vollmilchvariante ausweichen.</p>
<p><a href="http://www.zeit.de/leben/geschmacksfragen/070202_husmann?page=all">Bitter oder Vollmilch?</a></p></blockquote>
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		<title>Schnickschnack: Get a Mac</title>
		<link>https://gedankenraum.neuerplan.org/2007/07/15/schnickschnack-get-a-mac/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Jul 2007 16:03:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Christoph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Dinge]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Quatsch]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer wieder lohnt es sich, die lustigen Werbefilmchen von Apple anzuschauen. Manche sind zugegeben blöd, aber andere treffen Probleme von Windows so genau auf den Punkt, dass es richtig Spaß macht. Dazu gehört dieser cool präsentierte Spot über Sicherheitswarnungen in Vista: Security]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder lohnt es sich, die <a href="http://www.apple.com/getamac/ads/">lustigen Werbefilmchen von Apple</a> anzuschauen. Manche sind zugegeben blöd, aber andere treffen Probleme von Windows so genau auf den Punkt, dass es richtig Spaß macht. Dazu gehört dieser cool präsentierte Spot über Sicherheitswarnungen in Vista: <a href="http://movies.apple.com/movies/us/apple/getamac/apple-getamac-security_480x376.mov">Security</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Unswoosh</title>
		<link>https://gedankenraum.neuerplan.org/2007/02/13/unswoosh/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Feb 2007 02:52:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Christoph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Dinge]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Neuer Plan]]></category>
		<category><![CDATA[Ökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Veganismus]]></category>
		<category><![CDATA[Zitiert]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe mir gerade ein neues Paar Stiefel gekauft, mit dem ich schon lange geliebäugelt hatte: Die tollen „Blackspot Sneaker V2“. Sehen cool aus, tragen sich hervorragend, aber was sie vor allem auszeichnet: it’s made in a safe, comfortable union factory with all– vegetarian materials, including 100% organic hemp uppers and recycled tire soles. One [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mir gerade ein neues Paar Stiefel gekauft, mit dem ich schon lange geliebäugelt hatte: Die tollen „<a href="http://www.rootsofcompassion.org/newshop/catalog/product_info.php?cPath=21_53&#038;products_id=475">Blackspot Sneaker V2</a>“. Sehen cool aus, tragen sich hervorragend, aber was sie vor allem auszeichnet:</p>
<blockquote><p>it’s made in a safe, comfortable union factory with all– vegetarian materials, including 100% organic hemp uppers and recycled tire soles. One of the Earth-friendliest shoes around.</p>
<p><a href="http://adbusters.org/metas/corpo/blackspotshoes/home.php">BlackSpot Shoes</a>
</p></blockquote>
<p>Für mich war das also vor allem ein guter Weg, vegane Schuhe zu bekommen, habe sie auch über eine Seite aus der Veganer-Szene bestellt, die ich bei der Gelegenheit auch nicht-Veganern sehr empfehlen möchte: <a href="http://www.rootsofcompassion.org/">Roots of Compassion</a>.</p>
<p>Ich habe mich dabei schon ein bisschen gewundert, wo der Marken-Hass herkommt, der hinter der Sache eigentlich mehr als vegane Ideale steckt. Und es jetzt zufällig herausgefunden: Der Druck zu Markenklamotten ist unter jungen Leuten in Amerika ein echtes Problem, was auch einen berühmten Basketballer motiviert hat, mit einer eigenen Billigserie auf den Markt zu gehen, die auch cool sein soll, ohne dass die Käufer verarmen oder Opfer von Raubüberfällen werden:</p>
<p><span id="more-62"></span></p>
<blockquote><p>Basketball star unveils low-cost clothing range to curb violence in US inner cities<br />
By Tony Favro, US Correspondent</p>
<p>17 December 2006: In September 2006, professional basketball star Stephon Marbury of the New York Knicks announced that he was producing a line of inexpensive athletic clothes and shoes. The Starbury-brand items retail for less than US$15, far less than the $150 to $300 for name brands of sportswear such as Nike or Adidas. One of the reasons Marbury gave for entering the apparel business was to <strong>“keep kids a little safer.” Marbury reasoned that children wearing low-priced jackets and sports shoes would be less likely to become crime victims.</strong></p>
<p>In American inner cities, where residents are predominantly poor and Black or Latino, youth are beaten, robbed, and even killed for their fancy sports apparel. <strong>Atlanta police report an average of 12 violent muggings for sportswear per month since 1990</strong>. Over the same period, Chicago police report about 50 violent acts involving jackets and coats with sports-team logos and about two dozen involving expensive athletic shoes each month.</p>
<p>When Stephon Marbury unveiled his low-price clothing, he referred to a <strong>15-year-old girl</strong> from Minneapolis, Minnesota who <strong>was murdered for the expensive jersey on her back</strong>. <strong>Such murders of children have become commonplace</strong> in American inner cities, as designer sports clothing has become popular among violent street gangs. Clothing with logos was involved in some way in virtually all of the more than 4500 juvenile gang killings in the US over the past five years.</p>
<p><a href="http://www.citymayors.com/society/us_starbury_brand.html">City Mayors: Starbury brand to curb violence</a>, Hervorhebungen von mir</p></blockquote>
<p>Was für ein Wahnsinn. Die eben schon zitierte Seite bietet auch einen schönen Abriss der Entwicklung des Marken-Hypes:</p>
<blockquote><p>In 1962, the same year that Dr. Martin Luther King, Jr. was arrested and jailed in Albany, Georgia for his nonviolent protests against the racial and economic segregation of Black Americans, a man named Phil Knight started a sport shoe company called Nike.</p>
<p>By the early-1980s, Knight realized that he didn’t have to manufacture the products he sold. He could have them made by subcontractors in third-world countries for a fraction of what it costs to produce them in the United States. He did this, and Nike’s profits soared.</p>
<p>It set a new standard for manufacturing. Companies that were traditionally expected to have a 100 per cent markup between the cost of factory production and the retail price could now get a markup of 400 per cent. Wall Street loved this idea, and demanded the same from other manufacturers. As a result, jobs began to leave the US in droves. The more jobs a company exported, the more its stock went up. As Phil Knight said, “There is no value in making things anymore… value is added by marketing.”</p>
<p>Phil Knight used his enormous profits to advertise like no other company had ever done before. While similar companies were spending tens of millions of dollars on advertising each year, Nike spent hundreds of millions.</p>
<p>Nike hired basketball superstar Michael Jordan and other prominent athletes to advertise its products. The company sponsored high-profile extreme sporting events, and opened Niketown stores – all of which worshipped the Nike logo, the “swoosh”, as both art and heroic symbol. Phil Knight turned Nike’s “Just Do It” motto into an attitude, a lifestyle that every young person had to have. In other words, he created a superbrand. It’s the idea that image is everything.</p>
<p><a href="http://www.citymayors.com/society/us_starbury_brand.html">City Mayors: Starbury brand to curb violence</a></p></blockquote>
<p>Irgendwie freut es mich, diese Effekte <a href="http://wiki.neuerplan.org/index.php?title=Funktionen_der_%C3%96konomie#Soziale_Bed.C3.BCrfnisse">schon beschrieben zu haben</a>, bevor mir konkrete Beispiele bekannt waren, wie scharf dieses Phänomen tatsächlich ist („Clothing with logos was involved in some way in virtually all of the more than 4500 juvenile gang killings in the US over the past five years.“). Auch wenn mir lieber wäre, es wäre anders.</p>
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