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	<title>Kommentare zu: Supermarkets, Free Markets and why the Evolution Analogy fails</title>
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	<description>Meine Gedanken. Deine Gedanken. Unsere Gedanken</description>
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		<title>Von: Flavio</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Flavio]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Feb 2012 19:50:06 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Hallo Christoph,
ich finde deine Gedanken zur Evolutions-Analogie spannend! Manches von dem was erwähnst (z.B. der Zentralisierung-Mechanismus) wird auch im Artikel behandelt zu dem ich Dir neulich den Link geschickt habe.
Mein spontaner Gedanke ist folgender: Die Erklärung eines fehlenden negativen Feedbackmechanismus ist nur die eine Hälfte. Was du noch nicht erwähnt hast (und was mir grundlegender erscheint) ist der positive Feedbackmechanismus, der in der Markwirtschaft enthalten ist: Der Gewinn wird muss reinvestiert werden um weiterhin bestehen zu können, ist also zugleich Ausgangspunkt und Ziel des ewigen Kreislaufs - und es reicht nicht, bloß Gewinn zu machen, sondern es ist notwenig mehr Gewinn zu machen als die Konkurrenten. Einen vergleichbaren positiven Feedbackmechanismus sehe ich bei der Fortpflanzung nicht: da geht es bloß ums &quot;irgendwie&quot; Überleben (Viabilität im konstruktivistischen Sinne) - und wenn man seine Nische hat, hat man für ne Weile seine Ruhe (deshalb gibt es Arten, die sich über Jahrmillionen nur wenig verändern). Macht das Sinn?
Ein künstlich erzeugter negativer Feedbackmechanismus wäre bloß eine weitere von den vielen (lästigen) Randbedingung unter denen der positive Feedbackmechanismus nach dem exponentiellen Matthäus-Prinzip weiterläuft. Er würde höchstens das Tempo drosseln und das ist ein Wettbewerbsnachteil, denn Zeit ist bekanntlich Geld.
Die Lösung scheint jenseits des Konkurrenzprinzips zu liegen - und hier beginnt das Abenteuer.
 
Liebe Grüße,
Flavio]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Christoph,<br />
ich finde deine Gedanken zur Evolutions-Analogie spannend! Manches von dem was erwähnst (z.B. der Zentralisierung-Mechanismus) wird auch im Artikel behandelt zu dem ich Dir neulich den Link geschickt habe.<br />
Mein spontaner Gedanke ist folgender: Die Erklärung eines fehlenden negativen Feedbackmechanismus ist nur die eine Hälfte. Was du noch nicht erwähnt hast (und was mir grundlegender erscheint) ist der positive Feedbackmechanismus, der in der Markwirtschaft enthalten ist: Der Gewinn wird muss reinvestiert werden um weiterhin bestehen zu können, ist also zugleich Ausgangspunkt und Ziel des ewigen Kreislaufs — und es reicht nicht, bloß Gewinn zu machen, sondern es ist notwenig mehr Gewinn zu machen als die Konkurrenten. Einen vergleichbaren positiven Feedbackmechanismus sehe ich bei der Fortpflanzung nicht: da geht es bloß ums „irgendwie“ Überleben (Viabilität im konstruktivistischen Sinne) — und wenn man seine Nische hat, hat man für ne Weile seine Ruhe (deshalb gibt es Arten, die sich über Jahrmillionen nur wenig verändern). Macht das Sinn?<br />
Ein künstlich erzeugter negativer Feedbackmechanismus wäre bloß eine weitere von den vielen (lästigen) Randbedingung unter denen der positive Feedbackmechanismus nach dem exponentiellen Matthäus-Prinzip weiterläuft. Er würde höchstens das Tempo drosseln und das ist ein Wettbewerbsnachteil, denn Zeit ist bekanntlich Geld.<br />
Die Lösung scheint jenseits des Konkurrenzprinzips zu liegen — und hier beginnt das Abenteuer.<br />
 <br />
Liebe Grüße,<br />
Flavio</p>
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