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	<title>Kommentare zu: Die Wozu-Kette</title>
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	<description>Meine Gedanken. Deine Gedanken. Unsere Gedanken</description>
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		<title>Von: Christoph</title>
		<link>https://gedankenraum.neuerplan.org/2007/02/25/die-wozu-kette/comment-page-1/#comment-48</link>
		<dc:creator><![CDATA[Christoph]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Mar 2007 15:28:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://gedankenraum.neuerplan.org/?p=70#comment-48</guid>
		<description><![CDATA[[quote comment=&quot;50&quot;]&lt;blockquote&gt;Es ist ein Fehler, Sinn und Zweck einfach so gleich zu setzen. Zweck ist tatsächlich außen (und übergeordnet), Sinn ist innen (bzw. motivational).&lt;/blockquote&gt;

Ich stimmte Dir zu, dass es unsauber war, Sinn und Zweck einfach gleichzusetzen. Ich würde sie allerdings keinesfalls als Gegensätze verstehen so wie Du das scheinbar tust.

Ich finde es in solchen Dingen oft wichtig, vom alltäglichen Sprachverständnis auszugehen. Und da meine ich, dass die Frage, &quot;welchen Sinn macht das&quot; oft gleichbedeutend ist zu &quot;wozu dient das&quot; und einen Außenbezug hat.

Philosophisch würde ich sagen, dass der Zweck ein möglicher Sinn ist, es aber auch einen &quot;Innensinn&quot; geben kann. Allerdings finde ich, dass Deine Ansätze, den zu verorten, zu kurz greifen: &quot;motivational&quot; hat ja gerade wieder einen Außenbezug?! Und wie willst Du den Sinn post-hoc &quot;erfinden&quot;?

&lt;blockquote&gt;Den Sinn kannst Du begründen, allerdings gibt es außer der motivationalen Antriebsstärke kein objektives Kriterium, an dem sich die Qualität eines erfundenen Sinns messen ließe.&lt;/blockquote&gt;

Ich glaube, ich verstehe Dich nicht ganz. Wie willst Du den Sinn begründen? Und inwiefern das ganze dann an &quot;motivationalen Antriebsstärken&quot; messen?

&lt;blockquote&gt;Als logische Konsequenz des vorher von mir gesagten ist die Lösung ganz einfach: Die Kausalkette ist anders herum. Man setzt sich kleine Ziele und verwirklicht sie in Handlungen, die großen Ziele sind dann eine Ableitung aus der eigenen Handlung.&lt;/blockquote&gt;

Und wie entstehen dann Deiner Theorie folgend diese kleinen Ziele?[/quote]]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[quote comment=„50“]<br />
<blockquote>Es ist ein Fehler, Sinn und Zweck einfach so gleich zu setzen. Zweck ist tatsächlich außen (und übergeordnet), Sinn ist innen (bzw. motivational).</p></blockquote>
<p>Ich stimmte Dir zu, dass es unsauber war, Sinn und Zweck einfach gleichzusetzen. Ich würde sie allerdings keinesfalls als Gegensätze verstehen so wie Du das scheinbar tust.</p>
<p>Ich finde es in solchen Dingen oft wichtig, vom alltäglichen Sprachverständnis auszugehen. Und da meine ich, dass die Frage, „welchen Sinn macht das“ oft gleichbedeutend ist zu „wozu dient das“ und einen Außenbezug hat.</p>
<p>Philosophisch würde ich sagen, dass der Zweck ein möglicher Sinn ist, es aber auch einen „Innensinn“ geben kann. Allerdings finde ich, dass Deine Ansätze, den zu verorten, zu kurz greifen: „motivational“ hat ja gerade wieder einen Außenbezug?! Und wie willst Du den Sinn post-hoc „erfinden“?</p>
<blockquote><p>Den Sinn kannst Du begründen, allerdings gibt es außer der motivationalen Antriebsstärke kein objektives Kriterium, an dem sich die Qualität eines erfundenen Sinns messen ließe.</p></blockquote>
<p>Ich glaube, ich verstehe Dich nicht ganz. Wie willst Du den Sinn begründen? Und inwiefern das ganze dann an „motivationalen Antriebsstärken“ messen?</p>
<blockquote><p>Als logische Konsequenz des vorher von mir gesagten ist die Lösung ganz einfach: Die Kausalkette ist anders herum. Man setzt sich kleine Ziele und verwirklicht sie in Handlungen, die großen Ziele sind dann eine Ableitung aus der eigenen Handlung.</p></blockquote>
<p>Und wie entstehen dann Deiner Theorie folgend diese kleinen Ziele?[/quote]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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		<title>Von: Basti</title>
		<link>https://gedankenraum.neuerplan.org/2007/02/25/die-wozu-kette/comment-page-1/#comment-47</link>
		<dc:creator><![CDATA[Basti]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Feb 2007 08:24:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Uh, mach bitte die Zitate sichtbar in meinem obigen Kommentar. Danke!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Uh, mach bitte die Zitate sichtbar in meinem obigen Kommentar. Danke!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Basti</title>
		<link>https://gedankenraum.neuerplan.org/2007/02/25/die-wozu-kette/comment-page-1/#comment-46</link>
		<dc:creator><![CDATA[Basti]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Feb 2007 08:22:58 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&lt;blockquote&gt;der Frage nach einem Sinn (oder „Zweck“)&lt;/blockquote&gt;

Es ist ein Fehler, Sinn und Zweck einfach so gleich zu setzen. Zweck ist tatsächlich außen (und übergeordnet), Sinn ist innen (bzw. motivational).

Zum Beispiel ist der Zweck Deines Studiums und auch die Auswahl eines guten Studiums letztendlich eine Statuserhöhung und der damit erhöhte Fortpflanzungserfolg. Der Sinn ist sehr subjektiv und kann ohne Probleme post-hoc vergeben und geändert werden.

&lt;blockquote&gt;Die ganze philosophische „Wozu“-Fragerei ist ja keine Spielerei. Letzlich geht es darum, das konkrete Handeln irgendwo zu verankern, irgendwie begründen zu können.
&lt;/blockquote&gt;

Genau hier holt Dich die Unterscheidung von Sinn und Zweck wieder ein. Du musst den Zweck Deiner Handlungen nicht wirklich begründen; er liegt die meiste Zeit jenseits unserer Wahrnehmungsrealität.

Den Sinn kannst Du begründen, allerdings gibt es außer der motivationalen Antriebsstärke kein objektives Kriterium, an dem sich die Qualität eines erfundenen Sinns messen ließe.

Soviel zur Theorie…

&lt;blockquote&gt;woher nimmt man dann die großen Ziele, aus denen sich die kleinen von selbst ergeben?
&lt;/blockquote&gt;

Als logische Konsequenz des vorher von mir gesagten ist die Lösung ganz einfach: Die Kausalkette ist anders herum. Man setzt sich kleine Ziele und verwirklicht sie in Handlungen, die großen Ziele sind dann eine Ableitung aus der eigenen Handlung.

Als Nebenbemerkung fallen mir nur die Untersuchungen zum Flow-Gefühl ein, die soziales Engagement als Weg zum Glücklichsein erkennen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>der Frage nach einem Sinn (oder „Zweck“)</p></blockquote>
<p>Es ist ein Fehler, Sinn und Zweck einfach so gleich zu setzen. Zweck ist tatsächlich außen (und übergeordnet), Sinn ist innen (bzw. motivational).</p>
<p>Zum Beispiel ist der Zweck Deines Studiums und auch die Auswahl eines guten Studiums letztendlich eine Statuserhöhung und der damit erhöhte Fortpflanzungserfolg. Der Sinn ist sehr subjektiv und kann ohne Probleme post-hoc vergeben und geändert werden.</p>
<blockquote><p>Die ganze philosophische „Wozu“-Fragerei ist ja keine Spielerei. Letzlich geht es darum, das konkrete Handeln irgendwo zu verankern, irgendwie begründen zu können.
</p></blockquote>
<p>Genau hier holt Dich die Unterscheidung von Sinn und Zweck wieder ein. Du musst den Zweck Deiner Handlungen nicht wirklich begründen; er liegt die meiste Zeit jenseits unserer Wahrnehmungsrealität.</p>
<p>Den Sinn kannst Du begründen, allerdings gibt es außer der motivationalen Antriebsstärke kein objektives Kriterium, an dem sich die Qualität eines erfundenen Sinns messen ließe.</p>
<p>Soviel zur Theorie…</p>
<blockquote><p>woher nimmt man dann die großen Ziele, aus denen sich die kleinen von selbst ergeben?
</p></blockquote>
<p>Als logische Konsequenz des vorher von mir gesagten ist die Lösung ganz einfach: Die Kausalkette ist anders herum. Man setzt sich kleine Ziele und verwirklicht sie in Handlungen, die großen Ziele sind dann eine Ableitung aus der eigenen Handlung.</p>
<p>Als Nebenbemerkung fallen mir nur die Untersuchungen zum Flow-Gefühl ein, die soziales Engagement als Weg zum Glücklichsein erkennen.</p>
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