Tag-Archiv für » Leben «

Ehe als Projekt

Montag, 14. Dezember 2009 20:47

Ein interessanter NYTimes-Magazin-Artikel berichtet über die Erfahrung mit dem Versuch, eine Ehe als Projekt zu verstehen, mit demselben Anspruch, den wir an alle anderen Projekte und Tätigkeiten unseres westlichen Lebens stellen: immer besser zu werden.

Man erfährt beim Lesen einiges über verschiedene Schulen der mehr oder weniger psychologisch-wissenschaftlich fundierten Paarberatung. Und vielleicht auch ein bisschen darüber, wie gesund ein solcher Anspruch an das Leben im Allgemeinen und die Beziehung im Besonderen ist.

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Minus 25 Prozent Kalorien für ein langes und gesundes Leben?

Mittwoch, 14. Oktober 2009 0:04

Das NYTimes-Magazin berichtet ausführlich von einer zweijährigen Studie, die den Effekt einer 25%igen Kalorienreduktion in normalgewichtigen Menschen untersucht. Studien an Ratten hatten schon lange den faszinierenden Befund ergeben, dass reduzierte Kalorienzufuhr das Leben deutlich verlängern könnte, wobei die Übertragbarkeit auf Menschen fraglich war.

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Akupunktur – die wundersamen Wege des Placebo-Effekts

Donnerstag, 8. Oktober 2009 18:08

Ein Süddeutsche-Wissen Artikel berichte von einer Neuro-Imaging-Studie, die Akupunktur ein Stück weit rehabilitiert und der Placebo-Forschung einen interessanten Impuls gibt. Die Studie bestätigt zwar, dass Akupunktur an den traditionellen Punkten und woanders gesetzt ähnlich gut Schmerzen lindern, allerdings über unterschiedliche Gehirnmechanismen vermittelt. Leider liefert der Artikel keine Details, aber mir scheint doch eine neue Perspektive auf die “nur psychologischen” Heilkräfte in unserem Körper eröffnet.

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Die innere Balance der Doppelmoral

Donnerstag, 8. Oktober 2009 2:26

Ein Wissen-Artikel in der Süddeutschen referiert eine Reihe von hochrangigen Publikationen, die sich mit dem Phänomen der Doppelmoral beschäftigen – von konservativen Politikern, die sich Affären und Prostituierten hingeben, über politisch liberale Rassisten bis hin zu geländewagenfahrenden Ökos.

Das verbindende Element scheint ein Streben nach einer Art Balance des Selbstbildes zu sein. Wenn man also überzeugt ist, in einem bestimmten Bereich schon tolles geleistet zu haben, erlaubt man sich eher eine Abweichung. Klingt simpel, und stimmt für mich auch mit Alltagserfahrung überein. Fehlen nur noch pädagogische Anwendungen jenseits des Marketings, wo das Konzept natürlich schon angekommen ist.

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Computerviren-Zoo

Sonntag, 6. September 2009 16:38

Ich erfreue mich immer wieder an Nachrichten, die sich wie ein Science-Fiction-Roman lesen (hier mal wieder NYTimes). Das Funktionieren des Internets wird immer wichtiger, und so werden Angriffe darauf immer ernster. Und die Verteidiger erlangen eine wichtige Rolle, ähnlich vielleicht den Medizinern des 19. und 20. Jahrhunderts. Der Virus (oder Wurm oder wasimmer) “Conficker” scheint sich zu einer Art Krieg zwischen Computerexperten auf beiden Seiten entwickelt zu haben. Kleine Fehler der Verteidigungsallianz werden sofort bestraft, die Angreifer bedienen sich Ideen, die gerade erst an den Universitäten (?!) entwickelt wurden. Und die Verteidigung greift zu ungewöhnlichen Maßnahmen:

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Fettes Essen und langsames Denken

Montag, 17. August 2009 23:48

Fett in der Nahrung ist traditionell verschrieen, wenn es um körperliche Fitness, Gesundheit und Aussehen geht. Bezüglich unserer mentalen Eigenschaften denkt man sich entweder nichts, oder vermutet sogar einen positiven Effekt – schließlich ist Fett ein essenzieller Bestandteil der Nervenbahnen. Man hört sogar das populär-evolutionistische Argument, dass unser hochentwickeltes Gehirn nur durch die fettreiche (tierische) Ernährung unserer jüngeren Vorfahren möglich geworden sei. In der NYTimes berichtete Studien zeigen nun schockierende und schnelle negative Effekte von fettreicher Ernährung auf mentale Prozesse:

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Kindesmissbrauch und Homosexualität

Montag, 10. August 2009 23:58

Mein Praktikum konfrontiert mich mit einer Menge Menschen, die Opfer von sexuellem Missbrauch sind. Manche davon sind schwul oder lesbisch, und von denen sorgen sich viele, ob ihre sexuelle Orientierung durch den Missbrauch geprägt wurde. Vor dem Hintergrund verschiedener psychologischer Theorien, insbesondere aus der tiefenpsychologischen Richtung (die einzige, die sich intensiv mit Sexualität beschäftigt), lassen sich durchaus Verbindungen konstruieren. Aber natürlich wäre es für die Betroffenen sehr schwierig, wenn ein so zentraler Teil ihrer Identität auf den Missbrauch zurückzuführen wäre. Die Suche nach wissenschaftlichen Daten dazu war nicht einfach, aber die Antwort scheint beruhigend auszufallen: Missbrauchserfahrungen traumatisieren zwar, und können zu einer Menge Problemen im Umfeld von Sexualität führen. Die sexuelle Orientierung beeinflussen sie nicht (was auch ein weiteres Mal bekräftigt, dass Homosexualität kein “Problem” ist).

Hier ein paar interessante Stellen aus einem guten Artikel:

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Glasgow: Graffiti International

Sonntag, 9. August 2009 22:32

Ein farbenfroher NYTimes-Artikel berichtet von brasilianischen Zwillingsbrüdern, die unter dem Namen “Os Gêmeos” die internationale Graffiti-Szene aufmischen. Ihr neuestes Projekt ist ein Wandgemälde in Manhattan. Aber der aufmerksame Leser wird sicherlich gespannt die Rechtfertigung für den Tag “Glasgow” warten:

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Browserhimmel: Google Chrome

Sonntag, 9. August 2009 21:35

Ich schreibe hier nur ungern über Technik, aber heute Abend muss es sein… Ich habe mich hinreißen lassen, Googles neue Browserkreation auszuprobieren. Und obwohl das Ding für den Mac leider noch im Entwicklungsstadium ist bin ich ziemlich überwältigt.

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Konstruktivismus der Gefühle – eine Liebesgeschichte in zwei Teilen

Donnerstag, 6. August 2009 23:05

Wenn der Titel Hoffnung auf eine persönliche Enthüllung meinerseits geweckt hat muss ich leider enttäuschen. Aber was folgen soll ist kaum weniger spannend – ein Artikel aus der NYTimes-Rubrik “Modern Love” mit dem Titel “Those Aren’t Fighting Words, Dear“. Die Geschichte ist ziemlich verrückt: Ein Mann verkündet seiner Frau in der Mitte einer ansonsten scheinbar schön funktionierenden Ehe, dass er sie nicht mehr liebe, und ausziehen will. Und sie entschließt sich, ihm einfach nicht zu glauben. Mit Erfolg. Hier sind ein paar schöne Ausschnitte (wobei ich definitiv rate, den Link oben zu klicken und die ganze Geschichte zu lesen, ist nicht sehr lang):

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