Evolution auf Gruppenebene
Freitag, 25. Juli 2008 23:09
Eine kleine Meldung aus der NYTimes aus einem Artikel, der sich mit dem Biologen Edward O. Wilson und seiner Forschung zu Ameisen und Sozialer Evolution beschäftigt. Nach dem “Selfish Gene” schien es ausgemacht, dass die Evolution uns ganze Menschen nur als nötige Transporter der Gene betrachtet, die in der Evolution nur ihr eigenes Vorankommen im Sinn haben (bzw. natürlich keinen Sinn haben, man verzeihe mir die Personifizierung). Neuere Erkenntnisse stellen das wohl in Frage und öffnen die Möglichkeit einer Evolution auf verschiedenen Wirkebenen, unter anderem sogar die Ebene ganzer Gruppen. Womit auch die Möglichkeit eines echten, biologisch verankerten Altruismus plausibler wird. Eigentlich nicht so wild, könnte man denken, wir sind ja nun mal so altruistisch oder egoistisch wie wir eben sind, könnte man meinen. Oder wirkt es sich vielleicht doch auf unser Verhalten aus, was wir für “natürlich” halten?
Thema: Uncategorized | Kommentare (0) | Autor: Christoph