Tag-Archiv für » Entwicklungszusammenarbeit «

Wo sind die Frauen?

Sonntag, 23. August 2009 16:44

Das NYTimes-Magazin von diesem Wochenende hat einen langen Artikel über den Stand von Frauenrechten in der Welt, und über deren Bedeutung für Entwicklung, Armuts- und Terrorismusbekämpfung. Eine schockierende Analyse über das “Fehlen” von Frauen weltweit:
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Geht die Schere zu? – das Verhältnis von Reichtum und Wachstum

Dienstag, 11. August 2009 22:35

Mit herzlichem Dank an meine Schwester und ihr Interesse am Studium (VWL) hier zwei interessante Grafiken, die das Verhältnis von bestehender Wirtschaftskraft (BIP) eines Landes und Wirtschaftswachstum des Landes abbilden:

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Der Kalte Krieg um die Erwärmung

Montag, 8. Juni 2009 15:34

Ein NYTimes-Artikel zieht eine interessante Parallele zwischen den Verhandlungen in der Ära des Kalten Kriegs und aktuellen Klimaverhandlungen zwischen den USA und China.

Das Thema ist moralisch heiß – im Kern stehen sich zwei Tatsachen gegenüber: Einsparungen durch moderne Technologien sind viel einfacher in Entwicklungs- und Schwellenländern zu realisieren als in der “Ersten Welt”. Letztere ist aber verantwortlich für einen Großteil des bisher angerichteten Schadens, und hat immer noch den höheren Lebensstandard, der sich in entsprechend großen Emissionen niederschlägt.

Wenn man sich nicht der minimalistischen Perspektive anschließen möchte, dass es toll ist dass USA und China überhaupt über Klimaschutz verhandeln, kann man den Artikel leider nur mit einem grimmigen Schmunzeln lesen:

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Schweinegrippe, oder: die News/Death Ratio

Dienstag, 19. Mai 2009 18:56

Wie sich zeigen wird ist dieser Beitrag ein wenig paradox. Bevor ich gleich auf ein Video verweise, das sehr schön den Punkt macht, dass über diese Sache viel zu viel berichtet wird, erlaube ich mir eine kleine vegane Bermerkung. Ohne dass die armen Tiere etwas dafür könnten – ohne die (intensive) Tierhaltung gäbe es das Problem der überspringenden und mit Menschenviren verschmelzenden Erreger nicht. Und damit nicht das anscheinend ständig über uns hängende Damokles-Schwert einer Pandemie. Steter Tropfen höhlt den Stein… ;-)

Jetzt aber zum Video. Ein wenig missionarisch, und so eindeutig moralisch im Recht dass es fast weh tut, dennoch nett anzuschauen, ein interessanter Gedanke schön dargestellt: Die News/Death Ratio …

Eignet sich auch schön, um das schöne Online Daten-Tool GapMinder in Aktion zu sehen, über das ich bald nochmal ausführlicher schreiben werde.

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Chinesische Kreativität

Mittwoch, 29. April 2009 13:43

Jeder, der schon einmal an einem echten Touristenort Urlaub gemacht hat, kennt die Straßenverkäufer von “echten Gucci” Sonnenbrillen, Handtaschen etc., als deren Produktionsort man in der Regel zu Recht China verdächtigt. Genau wie die chinesische Industrie insgesamt dabei ist, zu immer komplexeren Gütern aufzusteigen, wenden sich auch die Hersteller von Fake-Markenware zunehmend komplexeren Gegenständen zu. Die NYTimes berichtet, dass dieser Trend jetzt bei Handys angekommen ist.

Anstatt über den entstehenden Schaden für die etablierte europäische und amerikanische Industrie nachzudenken, möchte ich eine interessante Ausführungen zum kulturellen Hintergrund aufgreifen:

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Gentechnik macht nicht satt

Samstag, 25. April 2009 20:10

Ein weiterer Artikel über Gentechnik in der SZ bewertet den Nutzen insgesamt kritisch. Besonders schlagend finde ich ein Argument, das aus dem Bericht des Weltagrarrats zitiert wird:

“Gentechnik macht nicht satt”, befindet auch der Schweizer Agrarexperte Hans Herren, der im vergangenen Jahr mit 400 anderen Forschern den Bericht des Weltagrarrats IAASTD verfasste. Darin heißt es, dass die Gentechnik an ihre Grenzen gestoßen sei. Das größte Potential sieht Herren im Einklang mit den übrigen IAASTD-Experten auf den Äckern der über 500 Millionen Kleinbauern auf diesem Planeten, die ihre Erträge verdoppeln könnten. “Sie brauchen Zugang zu moderneren Sorten und eine bessere Ausbildung”, sagt Herren. “Allein der Einsatz von Düngemitteln könnte die Produktivität dort viel mehr steigern, als es die Gentechnik vermag.”

Damit wird die Welternährung im Endeffekt eine Frage der Entwicklungszusammenarbeit, nicht der Technologie. Ein gutes Argument, sich zu überlegen mit Arbeit oder Geld bei Action Five mitzumachen! :-)

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Feder und Schwert im Krieg gegen Terror

Mittwoch, 22. April 2009 18:23

Ich bin gerade über eine neues Buch gestolpert und habe es mir gleich bestellt, weil das Thema faszinierend ist, und einen engen Bezug zu unserer Arbeit bei Action Five hat: Three Cups of Tea – One Man’s Mission to Promote Peace . . . One School at a Time. Es handelt davon, wie ein am K2 gescheiterter Bergsteiger den Bewohnern des pakistanischen Dorfes, die ihn für mehrere Wochen gepflegt haben, als Dank eine Schule organisiert und daraus das Central Asia Institute entstand, das weiterhin in Pakistan und Afghanistan Schulen bauen hilft. Ein Engagement in der Region lädt natürlich dazu ein, es mit Amerikas Krieg gegen den Terror in Verbindung zu bringen, was in einem NYTimes-Kommentar auch sehr schön getan wird:

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