Ich

Im Blog darf dem aktuellen Geschehen gefolgt werden, hier ein paar halbwegs zeitlose Zeilen:

Ich heiße Christoph und bin 1983 in Schwäbisch Hall geboren, wo ich auch meine Jugend (will heißen: Gymnasialzeit) verbracht habe, nachdem ich Kindergärten in so exotischen Orten wie Köln oder Meckenbeuren besucht hatte.

Danach ging es zum sehr spannenden Zivildienst mit behinderten Studenten gleich an die LMU in München, wo ich auch ein schönes und anregendes Grundstudium in Psychologie genoss. Dann noch ein bisschen ins Hauptstudium geschnuppert (irgendwie nicht so packend) und ab nach Padova in Italien. Ja, Italien…

Aber wer da noch nicht dabei war kann ein wenig durch mein altes Blog von dort schmökern: http://italien.neuerplan.org

Jetzt wohne ich seit November 2006 und hoffentlich noch für eine gute Weile in Freiburg, in der Ludwigstraße 21 nahe dem Stadtgarten, im alten und in der Nähe des neuen Landratsamtsgebäudes. Der rote Kreis auf dem Bild umschließt genau mein Zimmer.

Luftbild Ludwigstraße 21 Freiburg

Unten sieht man den Friedrichsring, die große leicht schräge Straße, die die Altstadt begrenzt. Links im Bild mündet sie auf den Platz am Siegesdenkmal, der das nördliche Ende der berühmten „KaJo“, der Kaiser-Joseph-Straße, markiert.

Die Lage ist traumhaft, sehr innenstadtnah, die Uni ist vernünftig mit dem Radl erreichbar und man findet sich schon auf dem Schloßberg, im Stadtgarten (gleich unten rechts von meinem Haus) oder im Schwarzwald kaum dass man aus der Haustüre gestolpert ist.

Von da aus starte ich gerade arbeitstäglich (so ein Arbeitstag ist übrigens länger als Studenten zu denken pflegen, und stressiger) zum Forschungspraktikum ins Psychologische Institut, in die Sozialpsychologie.

So sehr ich die Zeit dort genieße und wertvolle Einblicke ins tatsächliche Arbeiten und Leben eines Wissenschaftlers gewinne muss ich doch gestehen, dass ich das nicht auf Dauer machen könnte. Dieser (zugegeben stark grundlagenorientierten) Forschung fehlt völlig der Bezug zur Wirklichkeit. Ich würde mir wünschen, dass die Sozialpsychologie mehr zum, naja, Zusammenleben der Menschen beitrüge…

Und so suche ich nach neuen Wegen für mich. Und um hier mit einem noch recht experimentellen Gedanken zu schließen: Zur Zeit halte ich es für denkbar, dass diese neuen Wege mich in die Volkswirtschaftslehre führen, wo zwar bestimmt nicht alles rosig ist, aber wo zumindest Fragen gestellt werden, die unser Leben wirklich betreffen. Die Antworten, die ich bisher kenne, finde ich großteils sehr naiv. Aber darum könnte ich mich dann ja kümmern.

Konkret-pragmatisch muss ich hier ohnehin ein Nebenfach zur Psychologie dazu haben, und könnte darin dann wohl sogar promovieren. Einstweilen würde ich mir gerne als HiWi dort einen genaueren Einblick verschaffen.

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Datum: Donnerstag, 21. Dezember 2006 2:46
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