<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Gedankenraum</title>
	<atom:link href="http://gedankenraum.neuerplan.org/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://gedankenraum.neuerplan.org</link>
	<description>Meine Gedanken. Deine Gedanken. Unsere Gedanken</description>
	<lastBuildDate>Wed, 03 Mar 2010 18:03:43 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.6</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Klimawandel &#8211; die Macht des Zweifels</title>
		<link>http://gedankenraum.neuerplan.org/2010/03/03/klimawandel-die-macht-des-zweifels/</link>
		<comments>http://gedankenraum.neuerplan.org/2010/03/03/klimawandel-die-macht-des-zweifels/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 18:03:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Neuer Plan]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Pragmatik]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstgedacht]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Zynismus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://gedankenraum.neuerplan.org/?p=646</guid>
		<description><![CDATA[Ein NYTimes-Artikel über das angeschlagene Image der Klimaforscher ist eine schöne Gelegenheit, einen wiederkehrenden Gedanken der letzten Zeit festzuhalten: über die spannende Rolle des Zweifels im modernen Diskurs.
Traditionell ist man geneigt, das Zweifeln als eine Tugend anzusehen, es ist in der Vorstellung fest mit der Aufklärung verbunden. Und nun tritt &#8211; meiner Meinung nach &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein <a href="http://www.nytimes.com/2010/03/03/science/earth/03climate.html">NYTimes-Artikel über das angeschlagene Image der Klimaforscher</a> ist eine schöne Gelegenheit, einen wiederkehrenden Gedanken der letzten Zeit festzuhalten: über die spannende Rolle des Zweifels im modernen Diskurs.</p>
<p>Traditionell ist man geneigt, das Zweifeln als eine Tugend anzusehen, es ist in der Vorstellung fest mit der Aufklärung verbunden. Und nun tritt &#8211; meiner Meinung nach &#8211; der Zweifel immer öfter als reaktionäres Element in Erscheinung, was mich zunächst verstört hat. Ich denke, das liegt an den Folgen, die wir für unser Handeln ziehen, wenn eine Sache in Zweifel gezogen wird. Das aufklärerische Ideal ist ein wissenschaftliches Hinschauen, kritische Reflexion auf der Basis von empirischen Erfahrungen, und eine fundierte neue Entscheidung.</p>
<p>Was in der übermäßig komplexen modernen Welt dagegen oft passiert ist ein resigniertes Wegschauen, &#8220;ich kann es ja eh nicht wissen&#8221;, und &#8211; das ist der Knackpunkt &#8211; ein Handeln im Sinne des geringsten Widerstands. Am Beispiel Klimawandel sieht das so aus:</p>
<p><span id="more-646"></span></p>
<blockquote><p>Die Experten sind sich nicht einig, bzw. sah es eine Weile so aus, als wären sie. Aber dann wird ihr kollektives Werk in Frage gestellt, da sind Unsauberkeiten, Mauscheleien, Interessenkonflikte, vielleicht sogar eine Verschwörung. Wie also soll ich als kleiner Mensch mit begrenzter Zeit und Klugheit wissen, was dran ist an der Klimawandel-Sache? Solange ich es aber nicht weiß, strenge ich mich lieber nicht unnötig an und schränke mich ein, um einem Klimawandel abzuhelfen, der vielleicht gar nicht kommt.</p></blockquote>
<p>Und damit wird der Zweifel zum Agent der Nicht-Veränderung. Des Althergebrachten, des Einfachen, des Egoistischen.</p>
<p>Dass dieser Zweifel sich nicht immer ganz von alleine einstellt, ist auch klar. Aber welches schockierende Ausmaß das Geschäft mit dem Zweifel mittlerweile angenommen hat, ist mir erst auf einer kleinen Internetrecherche klar geworden. Sehr empfehlenswert ist in diesem Zusammenhang der Artikel &#8220;<a href="http://www.defendingscience.org/upload/Doubt-is-their-Product.pdf">Doubt is Their Product</a>&#8220;, der 2005 im Scientific American erschienen ist. Dort liest man zum Beispiel nebenbei von &#8220;Product Defense&#8221; Firmen, die gezielt wissenschaftliche Evidenz verzerren, um gesetzliche Regulierungen bestimmter Produkte zu vermeiden oder zu verzögern &#8211; einige &#8220;Erfolgsgeschichten&#8221; im Artikel. Und dort bin ich auch wieder auf ein Zitat aus der Tabak-Lobby von 1969:</p>
<blockquote><p>Doubt is our product since it is the best means of competing with the ‘body of fact’ that exists in the mind of the general public.</p></blockquote>
<p>Alles in Allem bin ich geneigt, die Verschwörung im Falle des Klimawandels wenn überhaupt auf der anderen Seite zu vermuten. Aber es fällt mir schwer, bezüglich des Umgangs mit Zweifeln und Unsicherheiten allgemein eine Empfehlung auszusprechen. Vielleicht fällt ja jemandem dazu was ein?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://gedankenraum.neuerplan.org/2010/03/03/klimawandel-die-macht-des-zweifels/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Deutsche &#8220;Homeschooler&#8221; in Asyl in USA</title>
		<link>http://gedankenraum.neuerplan.org/2010/03/01/deutsche-homeschooler-in-asyl-in-usa/</link>
		<comments>http://gedankenraum.neuerplan.org/2010/03/01/deutsche-homeschooler-in-asyl-in-usa/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 16:47:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Pragmatik]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://gedankenraum.neuerplan.org/?p=644</guid>
		<description><![CDATA[Das sind Nachrichten, die mich zuerst denken ließen, ich hätte mich verlesen: Ein deutsches Ehepaar hat gerade von einem amerikanischen Gericht das Asylrecht zugestanden bekommen. Die Begründung, wie es sich gehört: Sie müssten in ihrem Herkunftsland Verfolgung befürchten. Aufgrund ihrer religiösen Ansichten und Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe. Das ganze riecht nach einer spannenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das sind <a href="http://www.nytimes.com/2010/03/01/us/01homeschool.html">Nachrichten, die mich zuerst denken ließen, ich hätte mich verlesen</a>: Ein deutsches Ehepaar hat gerade von einem amerikanischen Gericht das Asylrecht zugestanden bekommen. Die Begründung, wie es sich gehört: Sie müssten in ihrem Herkunftsland Verfolgung befürchten. Aufgrund ihrer religiösen Ansichten und Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe. Das ganze riecht nach einer spannenden Fallstudie im Spannungsfeld zwischen staatlicher Verantwortung und persönlicher Freiheit.</p>
<p><span id="more-644"></span></p>
<p>Zunächst ist spannend, dass vielleicht sogar mehr als die betroffenen Eltern eine Interessengruppe hinter dem Prozess steckt: die amerikanische &#8220;Home School Legal Defense Association&#8221;, die auch in Deutschland und Europa schon (vergeblich) Prozesse unterstützt hat, bis hin zu einer abgewiesenen Petition an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.</p>
<p>Weiterhin interessant die deutsche Argumentation für die Praxis der Schulpflicht, hier aus dem Artikel in der NYTimes zitiert: &#8220;foster social integration, ensure exposure to people from different backgrounds and prevent what some call &#8216;parallel societies.&#8217;&#8221;</p>
<p>Vor dem Hintergrund, dass es sich in der Regel um Angehörige radikal-christlicher Minderheiten handelt, die ihre Kinder lieber nicht in den normalen Schulen (einschließlich bestehender Alternativen, zu denen auch anerkannte konfessionelle Schulen gehören) sehen wollen, finde ich diese Sorge durchaus gerechtfertigt. Und entsprechend haarsträubend die Begründungen der Eltern: &#8220;the unruly behavior of students that was allowed by many teachers had kept his children from learning. The stories in German readers, in which devils, witches and disobedient children are often portrayed as heroes, set bad examples, he said.&#8221;</p>
<p>Da finde ich den Vorwurf der religiösen Verfolgung schon recht weit hergeholt. Es scheint mir wichtig, zwischen der Religion selbst und aus ihr heraus begründeten Handlungen zu unterscheiden. Ist sicher auch nicht ganz sauber, weil das durchaus elementare Bestandteile einer Religion sein können. Dennoch darf demnach jeder zunächst mal glauben und denken was er will, aber was er tut muss eben an einem für alle gleichermaßen gültigen, umfassenden rechtlichen Rahmen gemessen werden. Zu dem z.B. gehört, dass <a href="http://www.tierschutzbund.de/849.html">aus Tierrechtsgründen</a> das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%A4chten">Schächten</a> derzeit eingeschränkt ist. Der Fall zeigt, was für Spagate da gemacht werden, denn Juden dürfen derzeit in Deutschland schächten &#8211; es wird als &#8220;objektiv&#8221; anerkannt, dass es für ihre Religion essenziell ist, während die offizielle Religionsauslegung des Islam wohl auch mit einer elektrischen Betäubung zu vereinbaren ist. </p>
<p>Vor dem Hintergrund solcher Debatten ist der &#8220;Homeschooling&#8221;-Fall für mich leicht zu entscheiden: Die Lehrinhalte und -formen der deutschen Schullandschaft sind so elementar, dass sich zu Recht dem Vorwurf des Fundamentalismus aussetzt, wer an ihnen weltanschaulich motivierten Anstoß nimmt. Und macht damit gerade deutlich, dass es wichtig ist, dass seine Kinder auch mal was anderes hören, als was die Eltern zu Hause sagen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://gedankenraum.neuerplan.org/2010/03/01/deutsche-homeschooler-in-asyl-in-usa/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Youtube-Schätze: Sand Animation</title>
		<link>http://gedankenraum.neuerplan.org/2010/02/07/youtube-schatze-sand-animation/</link>
		<comments>http://gedankenraum.neuerplan.org/2010/02/07/youtube-schatze-sand-animation/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 13:06:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://gedankenraum.neuerplan.org/?p=642</guid>
		<description><![CDATA[Hier nochmal ein Klassiker der Internet-Kultur, jedem der ihn noch nicht gesehen hat wärmstens zu empfehlen. Wenn ich es richtig deute aus einer Art &#8220;Deutschland sucht den Superstar&#8221; der Ukraine, aber um ein vielfaches stilvoller. Eine junge Frau schafft musikalisch begleitet eine Geschichte aus Sand auf einem Projektor. Klingt ein bisschen skurril, ist umwerfend:


]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier nochmal ein Klassiker der Internet-Kultur, jedem der ihn noch nicht gesehen hat wärmstens zu empfehlen. Wenn ich es richtig deute aus einer Art &#8220;Deutschland sucht den Superstar&#8221; der Ukraine, aber um ein vielfaches stilvoller. Eine junge Frau schafft musikalisch begleitet eine Geschichte aus Sand auf einem Projektor. Klingt ein bisschen skurril, ist umwerfend:</p>
<p><span id="more-642"></span></p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/518XP8prwZo&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/518XP8prwZo&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://gedankenraum.neuerplan.org/2010/02/07/youtube-schatze-sand-animation/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Her Morning Elegance &#8211; schönstes Musikvideo seit langem</title>
		<link>http://gedankenraum.neuerplan.org/2010/02/06/her-morning-elegance-schonstes-musikvideo-seit-langem/</link>
		<comments>http://gedankenraum.neuerplan.org/2010/02/06/her-morning-elegance-schonstes-musikvideo-seit-langem/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 20:43:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenskunst]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://gedankenraum.neuerplan.org/?p=640</guid>
		<description><![CDATA[Ein wunderschönes und sicherlich sehr aufwändiges Stück Stop-Motion-Animationsfilm, mit netter Musik, und in einem Bett spielend. Sehr phantasievoll und lustig. Was will man mehr? Hier direkt zum Anschauen:


]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein wunderschönes und sicherlich sehr aufwändiges Stück Stop-Motion-Animationsfilm, mit netter Musik, und in einem Bett spielend. Sehr phantasievoll und lustig. Was will man mehr? Hier direkt zum Anschauen:</p>
<p><span id="more-640"></span></p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/2_HXUhShhmY&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/2_HXUhShhmY&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://gedankenraum.neuerplan.org/2010/02/06/her-morning-elegance-schonstes-musikvideo-seit-langem/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wer hehlt hier was &#8211; die Schweiz und deutsche Steuern</title>
		<link>http://gedankenraum.neuerplan.org/2010/02/02/wer-hehlt-hier-was-die-schweiz-und-deutsche-steuern/</link>
		<comments>http://gedankenraum.neuerplan.org/2010/02/02/wer-hehlt-hier-was-die-schweiz-und-deutsche-steuern/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 00:58:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Ökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://gedankenraum.neuerplan.org/?p=637</guid>
		<description><![CDATA[Wie die Süddeutsche berichtet, hat sich Merkel dafür ausgesprochen, die Daten zu Steuerhinterziehung von Deutschen mithilfe Schweizer Konten zu kaufen, die in der Schweiz auf illegale Weise beschafft wurden. 
Die NZZ bildet die Empörung der Schweizer ab, die fast alle politischen Lager zu erfassen scheint. Es fallen starke Worte:

«Gewisse Staaten kennen offenbar keine rechtsstaatlichen Grenzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie die <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/614/501865/text/">Süddeutsche berichtet</a>, hat sich Merkel dafür ausgesprochen, die Daten zu Steuerhinterziehung von Deutschen mithilfe Schweizer Konten zu kaufen, die in der Schweiz auf illegale Weise beschafft wurden. </p>
<p>Die <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/schweiz_deutschland_gestohlene_kundendaten_bank_steuern_reaktionen_1.4747094.html">NZZ bildet die Empörung der Schweizer ab</a>, die fast alle politischen Lager zu erfassen scheint. Es fallen starke Worte:</p>
<p><span id="more-637"></span></p>
<blockquote><p>«Gewisse Staaten kennen offenbar keine rechtsstaatlichen Grenzen mehr», schrieb die FDP</p></blockquote>
<p>Die Verwendung der gestohlenen Daten wird Hehlerei genannt.</p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/finanzen/558/501809/text/">Heribert Prantl hat dazu einen schönen Leitartikel</a> geschrieben, in dem er die Hehlerei auf der anderen Seite sieht:</p>
<blockquote><p>Aus deutscher Sicht macht die Schweiz ihre Geschäfte mit Steuergeldern, die dem deutschen Staat gehören. Die Schweizer Banken sind Hehler des flüchtigen Geldes. Sie bunkern quasi Diebesgut</p></blockquote>
<p>Und wird noch schärfer:</p>
<blockquote><p>Es handelt sich um eine Art Strafvereitelung &#8211; und um ein bewusstes und ein gewolltes Zusammenwirken der schweizerischen Banken und des schweizerischen Staates mit deutschen Straftätern. Der Vorteil, also die Beute, wird geteilt.
</p></blockquote>
<p>Er stellt richtig fest:</p>
<blockquote><p>Man figuriert selbst als Hehler des verschobenen Geldes, bezeichnet aber die Aufklärungsversuche dessen, der zu seinem Geld kommen will, als Hehlerei. Das ist nicht sehr ernst zu nehmen.</p></blockquote>
<p>Auf Schweizer Seite ist die Lage damit ziemlich klar, und wird von der dortigen SP gut auf den Punkt gebracht:</p>
<blockquote><p>Für die SP zeigt die Affäre, «in welch unmöglicher Situation sich die Schweiz mit ihrer Differenzierung zwischen Steuerhinterziehung und Steuerbetrug heute befindet». Die Schweiz brauche endlich eine deutliche Absage an Steuerhinterzieher.</p></blockquote>
<p>Prantl schließt dem eine Betrachtung der moralischen Aspekte des Handelns auf deutscher Seite an. Und kommt zu einem klaren Fazit:</p>
<blockquote><p>So wird der Schweizer Markt für Steuerhinterziehung (und damit auch für den Diebstahl und Verkauf von einschlägigen Daten) ausgetrocknet.</p>
<p>Man kann das Geld, das der Staat für die Bankdaten bezahlt, als eine Belohnung betrachten. Belohnungen &#8220;für sachdienliche Hinweise&#8221;, juristisch handelt es sich um eine &#8220;Auslobung&#8221;, sind seit jeher ein anerkanntes Mittel der Aufklärung von Straftaten. Oft versuchen auch die Opfer, also die Bestohlenen, mit einer Belohnung ihr Hab und Gut wiederzuerhalten. Der Bestohlene bei der Steuerhinterziehung ist der Staat.</p></blockquote>
<p>Eigentlich wenig Neues in der Affäre. Überraschend vielleicht nur eine deutliche und vernünftige Äußerung von Westerwelle, die ich ihm hoch anrechne:</p>
<blockquote><p>Der FDP-Vorsitzende und Außenminister Guido Westerwelle stellte seinerseits klar: Er erwarte, dass die Eidgenossen bei der Bekämpfung der Steuerhinterziehung mit der EU in vollem Umfang zusammenarbeite. &#8220;Steuerkriminalität ist ein Angriff auf die fleißigen Menschen, die anständig Steuern zahlen und nicht mal eben den Weg ins Ausland machen können&#8221;, sagte der FDP-Chef.</p></blockquote>
<p>Die CDU und vor allem die CSU, die sich gerne bürgernah geben, bleiben weit hinter ihm zurück.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://gedankenraum.neuerplan.org/2010/02/02/wer-hehlt-hier-was-die-schweiz-und-deutsche-steuern/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ein E-Book-Reader erklärt den Kapitalismus</title>
		<link>http://gedankenraum.neuerplan.org/2010/01/21/ein-e-book-reader-erklart-den-kapitalismus/</link>
		<comments>http://gedankenraum.neuerplan.org/2010/01/21/ein-e-book-reader-erklart-den-kapitalismus/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 22:10:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Neuer Plan]]></category>
		<category><![CDATA[Ökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://gedankenraum.neuerplan.org/?p=635</guid>
		<description><![CDATA[Ich habe schon wieder das Vergnügen von einem aktuellen Artikel (diesmal der Tech-Newsletter der NYTimes) an einen alten Beitrag von mir erinnert zu werden, diesmal allerdings mit einem weiten Gedankensprung, vom Digitalen Lesegerät zur Kapitalismuskritik. 
In meiner leider immer noch nicht fortgesetzten Serie &#8220;Mensch und Markt – Kapitalismus aus einer psychologischen Perspektive&#8221; schrieb ich im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe schon wieder das Vergnügen von einem aktuellen Artikel (diesmal der <a href="http://www.nytimes.com/2010/01/21/technology/personaltech/21pogue-email.html">Tech-Newsletter der NYTimes</a>) an einen alten Beitrag von mir erinnert zu werden, diesmal allerdings mit einem weiten Gedankensprung, vom Digitalen Lesegerät zur Kapitalismuskritik. </p>
<p>In meiner leider immer noch nicht fortgesetzten Serie &#8220;Mensch und Markt – Kapitalismus aus einer psychologischen Perspektive&#8221; schrieb ich im ersten Teil (<a href="/2008/04/16/mensch-und-markt-kapitalismus-aus-einer-psychologischen-perspektive/">Der Mensch als Konsument, 1. Teil oder: Was können wir wissen?</a>):</p>
<p><span id="more-635"></span></p>
<blockquote><p> Es zeigt sich also, dass ein freier Markt mit zunehmender Komplexität zunehmende Informations- und Bewertungskosten mit sich bringt, wenn man nicht von einem grundsätzlichen „Guten Willen“ der Anbieter ausgehen will, es dem Konsumenten recht zu machen.</p></blockquote>
<p>Und nun entdeckt David Pogue durch Zufall, dass der von ihm rezensierte E-Book-Reader von Barnes &#038; Noble, mehr wiegt als der Hersteller angibt. Und dass der Hersteller davon wusste (die Abweichung war angeblich durch Veränderungen in den letzten Schritten zur Serienreife entstanden), sich aber bis zur mahnenden Nachricht von David Pogue nicht darum kümmerte, die Angabe in den Publikationen zu korrigieren. Klingt nach einer Kleinigkeit, ist aber in diesem Markt wohl ein wichtiges Merkmal:</p>
<blockquote><p>USA Today&#8217;s Ed Baig almost uncovered the secret when he wrote in his review: &#8220;Nook weighs 11.2 ounces compared with 10.2 ounces for the Kindle. I felt the extra ounce.&#8221; No, Ed—you actually felt the extra TWO ounces.</p></blockquote>
<p>Im Artikel finden sich noch einige Beispiele aus dem Technologiebereich, die mein Argument von damals untermauern: Der Konsument wird am Markt nicht mit dem versorgt, was er <em>eigentlich</em> möchte.</p>
<p>Und der Autor kommt zu einer schönen Umschreibung meines diesen Beitrag einleitenden Zitates:</p>
<blockquote><p>So what does this mean? Are we now supposed to quintuple our workload by re-testing every gadget we&#8217;re sent?</p>
<p>I mean, for all I know, some phone I reviewed might be 4.5 inches tall instead of 4.4. Maybe the laptop battery that&#8217;s supposedly good for 500 charges over its lifetime would actually conk out after 350. Maybe the guts of a plasma TV aren&#8217;t nearly as recyclable as the company claims. How the heck would anyone know? Some of these things require a lab to test; others require a time machine.</p>
<p>I&#8217;m *really* cranky at Barnes &#038; Noble for pulling this scam, because now it will be much harder to believe any of these companies&#8217; published specs.</p>
<p>My job, and yours, just got a lot more complicated.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://gedankenraum.neuerplan.org/2010/01/21/ein-e-book-reader-erklart-den-kapitalismus/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gesundheit &#8211; Bisphenol A im Plastik, revisited</title>
		<link>http://gedankenraum.neuerplan.org/2010/01/20/gesundheit-bisphenol-a-im-plastik-revisited/</link>
		<comments>http://gedankenraum.neuerplan.org/2010/01/20/gesundheit-bisphenol-a-im-plastik-revisited/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 19:09:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://gedankenraum.neuerplan.org/?p=633</guid>
		<description><![CDATA[Ich musste eine Weile suchen, bis ich meinen alten Eintrag zu Bisphenol-A wieder gefunden hatte, bzw. zum Verhältnis von Wissenschaft und Geldgebern am Beispiel der Substanz, aber es ist auch schon eine Weile her: Die Wissenschaft und das liebe Geld habe ich Anfang 2007 geschrieben&#8230;
In einem aktuellen Artikel berichtet die NYtimes nun, dass die FDA [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich musste eine Weile suchen, bis ich meinen alten Eintrag zu Bisphenol-A wieder gefunden hatte, bzw. zum Verhältnis von Wissenschaft und Geldgebern am Beispiel der Substanz, aber es ist auch schon eine Weile her: <a href="/2007/02/13/die-wissenschaft-und-das-liebe-geld/">Die Wissenschaft und das liebe Geld</a> habe ich Anfang 2007 geschrieben&#8230;</p>
<p>In einem <a href="http://www.nytimes.com/2010/01/16/health/16plastic.html">aktuellen Artikel berichtet die NYtimes</a> nun, dass die FDA (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Food_and_Drug_Administration">Food and Drug Administration</a>, oberste US Lebensmittelbehörde) über eben jenen Stoff besorgt ist, dem schon lange die Mehrheit der nicht industrie-finanzierten Studien ein besorgniserregendes Zeugnis ausstellen. Trotz der Verspätung eine gute Nachricht, und laut dem Artikel auch ein Zeichen des frischen Windes durch Obamas Administration.</p>
<p>Für den Verbraucher bedeutet das ganze praktisch:</p>
<p><span id="more-633"></span></p>
<p>Zerkratze Plastikflaschen nicht mehr verwenden, und niemals heiße Getränke in sie einfüllen. Wobei die Bedrohung hauptsächlich bei Kindern gesehen wird: &#8220;potential effects on the brain, behavior and prostate in fetuses, infants and children.&#8221;</p>
<p>Für Veganer und Tierrechtler gibt es darüber hinaus noch gemischte Nachrichten aus den geplanten Versuchen, die die Beurteilung vollends klären sollen. Einerseits werden dabei wieder Tiere unter die Räder kommen. Aber es tut sich was im Hinblick auf modernere Forschungsmethoden:</p>
<blockquote><p>Dr. Sharfstein said the drug agency had become more receptive to new techniques of studying the safety of chemicals. Old methods involved giving test animals large doses and looking for clear evidence of effects like illness, tumors or organ damage. Newer methods involve studying small doses — similar to human exposures — and looking for more subtle effects, like changes in behavior or biochemistry. Results can be harder to interpret and may demand more study.</p></blockquote>
<p>Und darin auch eine gewisse Erschütterung meines Vertrauens in bisherige Urteile über die Sicherheit von Chemikalien &#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://gedankenraum.neuerplan.org/2010/01/20/gesundheit-bisphenol-a-im-plastik-revisited/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das Elend mit den Nacktscannern</title>
		<link>http://gedankenraum.neuerplan.org/2010/01/04/das-elend-mit-den-nacktscannern/</link>
		<comments>http://gedankenraum.neuerplan.org/2010/01/04/das-elend-mit-den-nacktscannern/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 18:55:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://gedankenraum.neuerplan.org/?p=630</guid>
		<description><![CDATA[Unter dem sinnigen Namen &#8220;Dienstwagen heißt jetzt Nacktscanner&#8221; kommentiert die TAZ den Medienrummel um die neue Durchleuchtung an Flughäfen. Die erste Hälfte ist sehr lesenswert, die zweite ergeht sich leider in einem etwas an den Haaren herbei gezogenen Vergleich zur Freigabe unserer Persönlichkeit im Internet.
Meine volle Zustimmung hat die TAZ jedenfalls hier: &#8220;Während die Öffentlichkeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem sinnigen Namen &#8220;<a href="http://www.taz.de/1/politik/schwerpunkt-ueberwachung/artikel/1/dienstwagen-heisst-jetzt-nacktscanner/">Dienstwagen heißt jetzt Nacktscanner</a>&#8221; kommentiert die TAZ den Medienrummel um die neue Durchleuchtung an Flughäfen. Die erste Hälfte ist sehr lesenswert, die zweite ergeht sich leider in einem etwas an den Haaren herbei gezogenen Vergleich zur Freigabe unserer Persönlichkeit im Internet.</p>
<p>Meine volle Zustimmung hat die TAZ jedenfalls hier: &#8220;Während die Öffentlichkeit lautstark über den Scanner streitet, nimmt sie weitaus gravierendere Eingriffe in Freiheitsrechte klaglos hin&#8221;. Genau das war mein Gefühl auch oft. Natürlicherweise fühlt sich die Vorstellung, mehr oder weniger nackt auf einem Bildschirm aufzutauchen, nach einem sehr intimen Eingriff an. Ist aber nicht das schlimmste, was im Umfeld der Terrorjagd passiert.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://gedankenraum.neuerplan.org/2010/01/04/das-elend-mit-den-nacktscannern/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Einmal Gefängnis, immer (wieder) Gefängnis</title>
		<link>http://gedankenraum.neuerplan.org/2009/12/25/einmal-gefangnis-immer-wieder-gefangnis/</link>
		<comments>http://gedankenraum.neuerplan.org/2009/12/25/einmal-gefangnis-immer-wieder-gefangnis/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Dec 2009 17:37:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Ökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://gedankenraum.neuerplan.org/?p=628</guid>
		<description><![CDATA[In New Jersey, einem anscheinend besonders extremen Beispiel für den ohnehin hohen Anteil von Gefängnisinsassen an der Gesamtbevölkerung, bewegt sich vielleicht etwas. Wie so oft angestoßen von ökonomischen Erwägungen. Anscheinend kehren derzeit zwei Drittel der Entlassenen binnen drei Jahren zurück hinter Gitter:

New Jersey — a state with a terrible record of marginalizing former prisoners — [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In New Jersey, einem anscheinend besonders extremen Beispiel für den ohnehin hohen Anteil von Gefängnisinsassen an der Gesamtbevölkerung, bewegt sich vielleicht etwas. Wie so oft angestoßen von ökonomischen Erwägungen. Anscheinend kehren derzeit zwei Drittel der Entlassenen binnen drei Jahren zurück hinter Gitter:</p>
<p><span id="more-628"></span></p>
<blockquote><p>New Jersey — a state with a terrible record of marginalizing former prisoners — could lead the way. Before the State Legislature in Trenton is a comprehensive package of reforms that would help ex-offenders rejoin society’s mainstream and lower the chances, and costs, of recidivism.</p>
<p>New Jersey lawmakers heard some depressing testimony in hearings leading up to the legislation. Deterred by barriers to jobs, housing and education, about two-thirds of the people released from prison in New Jersey end up back inside within three years. Since taxpayers spend about $48,000 per prison inmate per year, by some estimates, the state could reap significant savings from even a small decline in the return-to-prison rate.</p></blockquote>
<p>Wobei die Verbesserungen leider sehr kleine Schritte sind &#8211; es geht vor allem darum, Ex-Gefangene nicht von vorne herein von Jobs auszuschließen. Oh Amerika! Ein passendes Schlusswort:</p>
<blockquote><p>Still, the nation as a whole needs to do much more about laws that marginalize former offenders — and often drive them back to jail — by denying them voting rights, parental rights, drivers licenses and access to public housing, welfare and food stamps, even in cases where they have led blameless lives after prison.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://gedankenraum.neuerplan.org/2009/12/25/einmal-gefangnis-immer-wieder-gefangnis/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Neurowissenschaft und Erziehung</title>
		<link>http://gedankenraum.neuerplan.org/2009/12/25/neurowissenschaft-und-erziehung/</link>
		<comments>http://gedankenraum.neuerplan.org/2009/12/25/neurowissenschaft-und-erziehung/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Dec 2009 01:21:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://gedankenraum.neuerplan.org/?p=626</guid>
		<description><![CDATA[Die NYTimes berichtet von einer Annäherung von Neurowissenschaften und Pädagogik, mit großen Schritten in der Grundlagenforschung und ersten Erfolgen in der Praxis. Klingt auf der einen Seite spannend und nach beträchtlichem humanistischem Potential. Andererseits scheint es zuerst dazu verwendet zu werden, den kleinen schon vor dem Kindergarten Mathe beizubringen. Ist sicher nicht falsch, besonders wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://www.nytimes.com/2009/12/21/health/research/21brain.html">NYTimes berichtet</a> von einer Annäherung von Neurowissenschaften und Pädagogik, mit großen Schritten in der Grundlagenforschung und ersten Erfolgen in der Praxis. Klingt auf der einen Seite spannend und nach beträchtlichem humanistischem Potential. Andererseits scheint es zuerst dazu verwendet zu werden, den kleinen schon vor dem Kindergarten Mathe beizubringen. Ist sicher nicht falsch, besonders wenn damit Kindern mit problematischem familiärem Hintergrund geholfen wird. Aber bleibt hoffentlich nicht die einzige Richtung, in die geforscht wird.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://gedankenraum.neuerplan.org/2009/12/25/neurowissenschaft-und-erziehung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
