Beiträge vom 11. Juli 2009

Cap-and-trade = Carbon tax + Corporate welfare

Samstag, 11. Juli 2009 17:05

Der ökologisch und ökonomisch interessierte Zeitgenosse kann die Zunft der Wirtschaftswissenschaftler dabei beobachten, wie sie über den richtigen Weg streiten, die Emission von Treibhausgasen zu reduzieren. Im Wesentlichen stehen sich die Alternativen Emissionssteuer und Emissionshandel gegenüber. Ein schöner Überblick kommt dabei von Greg Mankiw, selbst eindeutig dem Steuerlager zuzuordnen.

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Netzhumor

Samstag, 11. Juli 2009 13:39

Ich stelle mit Entsetzen fest, dass ich mich gerade durch ungefähr 150 Bilder von der Süddeutsche gesammelten Netzhumors geklickt habe … Die Galerien findet man hier und hier, und hier ein paar besonders schöne Fundstücke:

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Google macht Politik

Samstag, 11. Juli 2009 0:45

Hier ein Artikel, den ich letzten Sommer in Kalifornien geschrieben hatte, der aber wohl irgendwie in der Röhre stecken geblieben war. Das Thema ist aber immer noch spannend, deshalb ist er hier, unverändert:

Google als sehr ernst zu nehmenden Global Player und Bewahrer (hoffentlich) unserer privatesten Informationen, das sind wir gewöhnt. Aber auf dem unbedeutend scheinenden Schauplatz der Anzeigenwerbung macht Google Politik. Und das ist so wichtig, dass sich Gerichte damit beschäftigen.

Die NYTimes berichtet von einer Einigung bezüglich Anzeigen mit dem Stichwort „abortion“, Abtreibungen. Bisher hat Google keine Anzeigen von religiösen Gruppen zu dem Stichwort zugelassen. So heiß wie das Thema hier in den USA gehandelt wird eine mutige, wie ich finde lobenswerte Entscheidung. Dagegen wurde jetzt erfolgreich wegen religiöser Diskriminierung geklagt. Diskussionswürdig. Nicht ganz unberechtigt sicherlich, aber es werden ja nicht Angehörige einer bestimmten Religion benachteiligt.

Der Fall öffnet eine neue Perspektive auf Googles Rolle. Ich bin gespannt, wie groß und einflussreich diese Firma noch werden kann. Die gute Nachricht in der kleinen Sache ist jedenfalls: Werbung für Seiten mit emotionalen oder bildhaften Botschaften bliebt weiterhin ausgeschlossen. Ich glaube, das kann man Frauen (bzw. meistens wohl Mädchen) die im Internet nach Informationen suchen und vor einer ohnehin sehr schwierigen Entscheidung stehen wirklich ersparen.

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Alkoholfreie Gaststätten?

Samstag, 11. Juli 2009 0:42

Die Süddeutsche berichtet in einem Text in der Rubrik Wissen, der sich großteils auf eine Schwerpunktausgabe in der medizinischen Fachzeitschrift Lancet stützt, über die „globale Gefahr durch Alkohol“. Und die Lage ist noch erschreckender als das, was ich hier in Schottland zu Gesicht bekomme:

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