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	<title>Kommentare zu: Mensch und Markt — Kapitalismus aus einer psychologischen Perspektive</title>
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		<title>Von: Gedankenraum &#187; Blog Archiv &#187; Capitalism vs. Free Market &#8211; what&#8217;s in a name, and is Fascism in the picture?</title>
		<link>http://gedankenraum.neuerplan.org/2008/04/16/mensch-und-markt-kapitalismus-aus-einer-psychologischen-perspektive/comment-page-1/#comment-21490</link>
		<dc:creator>Gedankenraum &#187; Blog Archiv &#187; Capitalism vs. Free Market &#8211; what&#8217;s in a name, and is Fascism in the picture?</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jun 2011 12:30:21 +0000</pubDate>
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		<description>[...] This argument, including its reference to how the public discourse about the issue is confused by objectivist language, could come straight out of a sketch-book of my own critiques of Capitalism (see NeuerPlan, „new plan“), even though the article is very short, and mostly stays on common knowledge grounds using the american military industry as its main example. (Oh I wish I’d come around to completing my own series of critique begun long ago!) [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[…] This argument, including its reference to how the public discourse about the issue is confused by objectivist language, could come straight out of a sketch-book of my own critiques of Capitalism (see NeuerPlan, „new plan“), even though the article is very short, and mostly stays on common knowledge grounds using the american military industry as its main example. (Oh I wish I’d come around to completing my own series of critique begun long ago!) […]</p>
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		<title>Von: Fla</title>
		<link>http://gedankenraum.neuerplan.org/2008/04/16/mensch-und-markt-kapitalismus-aus-einer-psychologischen-perspektive/comment-page-1/#comment-617</link>
		<dc:creator>Fla</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jul 2008 09:58:08 +0000</pubDate>
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		<description>Hey Christoph, 
ich find deinen Artikel sehr interessant und anregend. Vor allem über den Aspekt, dass nur die für die Konsumenten sichtbaren Aspekte von Gütern, auf Kosten der unsichtbaren, verbessert werden und dies in einem modernen, komplexen Markt immer undurchschaubarer wird, hab ich mir so noch keine Gedanken gemacht.
Hier ein paar Anregungen und Gedanken, die mir zu den einzelnen Thesen gekommen sind, unter anderem unter Einbezug neuer Ideen, die ich letzte Woche beim Film „The Corporation“ hatte... Man beachte, dass ich mich noch sehr wenig mit der Funktionsweise der Marktwirtschaft auskenne, viele meiner Annahmen eher vorläufig und einige meiner Schlüssel möglicherweise voreilig oder falsch sind... Ich bitte um daher um Kritik meiner Kritik. ;-)


- Ich finde auch, dass die „kapitalistischen“ Annahmen über die Natur des Menschen falsch sind. Besonders, was das grenzenlose Bereichern betrifft, das immer wieder als „Lebensziel in unserer Gesellschaft“ postuliert wird... Das Irre ist, dass praktisch jeder weiß, dass „Geld allein nicht glücklich macht“ (eine Binsenweisheit!) und die meisten Leute darin übereinstimmen würden, dass die eigenen Bedürfnisse nicht Konsum, Macht und Reichtum sind,  sondern Familie, Freunde, friedliches Zusammenleben, Kunst, Musik, Kultur genießen, die Natur bewundern, gutes gesundes Essen, genug Freizeit, usw.
Und trotzdem: Immer wenn man mit jemandem eine grundlegende System-Diskussion führt, taucht wieder dieses alte Argument auf: Der Mensch sei Egoist, gewalttätig, wolle sich bereichern, etc. Warum werden diese menschlichen Züge an der eigenen Person und dem eigenen Umfeld als unzutreffend erkannt, aber als gültig angesehen, sobald es um die Frage nach einer idealen Gesellschaft geht? Der Verdacht drängt sich auf, dass uns dies immer wieder bewusst eingetrichtert wird, um die aktuellen Zustände zu rechtfertigen!

- Du schreibst „das politische System wird zunehmend von Akteuren der ökonomischen Sphäre beeinflusst, was es etwa erschwert, Ökologie und Klimaschutz im nötigen Maße voranzutreiben“. Das ist völlig richtig! Ich würde aber ein Stück weiter gehen und sagen, dass es in der Logik des kapitalistischen Systems liegt, die Umwelt zu schädigen. Im Film „The Corporation“ wird z.B. gezeigt, dass moderne Unternehmen “Externalisierungs-Maschinen” sind: Unternehmensgewinne entstehen GERADE dadurch, dass die Kosten auf die Allgemeinheit abgewälzt werden (Umweltschäden, Nutzung der öffentlich bezahlten Infrastruktur, niedrige Unternehmenssteuern und Lohnnebenkosten, etc.), während die Gewinne in die privaten Hände fließen. Folglich sind Unternehmensgewinne (zumindest bei den großen Global Players) in hohem Maße eine Ausbeutung der Allgemeinheit. Der Wettbewerb um mehr „Effizienz“ ist ein Wettbewerb darum, wer diese perfide Ausbeutung auf Kosten der Menschheit am besten perfektioniert hat. Zu sagen, dass dieses System den Umwelt- und Klimaschutz bloß „erschweren“ würde, verkennt also die Ursachen des Problems. (Es sei angemerkt, dass ich mit „kapitalistisches System“ den jetzigen Zustand meine, nicht eine theoretische Idealdefinition, die mir im übrigen nicht bekannt ist...) 

- Zur falschen Annahme des informierten Konsumenten möchte ich an dieser Stelle ergänzen, dass auch die Annahme des informierten Bürgers, welche Vorraussetzung für eine echte Demokratie sein sollte, falsch ist. Den Bürgern wird z.B. vorgegaukelt, Privatisierungen würden die Effizient steigern, ohne dass die Allgemeinheit versteht, dass sie die Kosten für diese Effizienz (von der vor allem die Unternehmen selbst profitieren und nicht die Kunden – siehe Deutsche Bahn) von ihr selber getragen werden. Auch sind sich die Wähler nicht bewusst, dass die Parteien, welche Privatisierungen fordern und Unternehmensgewinne bejubeln, nicht ihre Interessen vertreten, sondern die der Unternehmen – manchmal vielleicht ohne sich selber darüber im Klaren zu sein.

- Das „systematisch erzwungene Hintergehen“ führt mich zu einer weiteren Analogie: Der Markt zwingt die Unternehmen dazu, die sichtbaren Aspekte von Produkten (Farbe der Äpfel) auf Kosten der unsichtbaren (Pestizide) zu optimieren. In der Politik scheint es ähnlich zu sein: Die für den Wähler sichtbaren Aspekte (einfache Themen, wie z.B. der Mindestlohn) werden lauthals diskutiert, während die „unsichtbaren“ aus dem öffentlichen Bewusstsein verschwinden. Die Parteien haben durch ihren Wahlkampf einen ähnlichen Einfluss auf die (angeblichen) Bedürfnisse der Menschen, wie Unternehmen mit ihrer Werbung: Wenn die größten Parteien sich einig sind, dass ein Thema nicht angesprochen wird, spielt es bei der Wahl de facto keine Rolle. Es wird sich auf die wenigen Themen beschränkt, die im Wahlkampf einen signifikanten „Wettbewerbsvorteil“ bedeuten, alles andere wird unter den Teppich gekehrt. (In einer Basisdemokratie wäre es anders!)

- Du schreibst „Die Zeit oder andere Ressourcen, die aufgewendet werden müssen, um sich die zur Entscheidung nötigen Informationen anzueignen, sind zu dem Preis hinzuzurechnen, der für das Gut selbst bezahlt wird“. Diese Kosten sind jedoch relativ klein, im Vergleich zu denen, die dem Konsumenten durch die „Externalisierung“ entstehen: Auch die durch die Produktion verursachten Umweltschäden werden letztendlich vom Verbraucher getragen. In einem gerechten System, müsste ein Unternehmen alle der Allgemeinheit entstehenden Kosten begleichen, bevor überhaupt der Anspruch erhoben wird für das Produkt / die Leistung Geld zu verlangen (z.B. für jedes kg ausgestoßenes CO2 einen Geldbetrag zahlen, der direkt in Maßnahmen fließt, die diesen Schaden neutralisieren). Ein Unternehmen dürfte eigentlich nur als „effizient“ bezeichnet werden, wenn es unter diesen Bedingungen immer noch rentabel ist... 

- „Es ist offensichtlich, dass diese Vielfalt nur bewältigt werden kann, indem irgendeine Form von Qualitätskontrolle auf höherer Ebene eingesetzt wird, sei dies nun der Staat oder andere Zertifizierungsstellen (...) Wie soll ein Konsument die Vertrauenswürdigkeit einer von vielen (sonst ist es kein freier Markt) Zertifizierungsorganisationen einschätzen“
Dazu fällt mir eine relativ einfache und naheliegende Lösung ein: Das Ministerium für Verbraucherschutz sollte als Institution genau diesen Auftrag erfüllen. Eigentlich sollte es bei einem Ministerium nicht an der Vertrauenswürdigkeit scheitern, sonst läuft was schief. Für Politiker dieses speziellen Ministeriums sollten eine größere Unabhängigkeit von Lobbys und Firmen gewährleistet sein, was sich gesetzlich regeln ließe. 
Was kann es für ein Ministerium für Verbraucherschutz wichtigeres geben, als die Verbraucher zu informieren? Angebracht, wäre eine Internet-Datenbank mit ALLEN Produkten, in der Herkunft, Inhaltsstoffe, Produktionsbedingungen,  etc. transparent ersichtlich sind. Für Lebensmittel gilt dies ohnehin! Aber auch für Textilien könnte man z.B. Angaben über Arbeiter-Löhne in den Herstellungsländern anfordern und offen legen... Ein einfaches Gesetz würde genügen, um die Unternehmen zu zwingen, alle für den Verbraucher wichtigen Annahmen offen zu legen und binnen einer bestimmten Frist dem Ministerium zukommen zu lassen. Falschangaben müssten selbstverständlich streng sanktioniert werden... Diese Maßnahme wäre weder aufwendig noch teuer und würde die Informiertheit des Konsumenten schlagartig enorm steigern... Erst dann, wäre die Wahlfreiheit des Verbrauchers in einem akzeptablen Maße realisiert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hey Christoph,<br />
ich find deinen Artikel sehr interessant und anregend. Vor allem über den Aspekt, dass nur die für die Konsumenten sichtbaren Aspekte von Gütern, auf Kosten der unsichtbaren, verbessert werden und dies in einem modernen, komplexen Markt immer undurchschaubarer wird, hab ich mir so noch keine Gedanken gemacht.<br />
Hier ein paar Anregungen und Gedanken, die mir zu den einzelnen Thesen gekommen sind, unter anderem unter Einbezug neuer Ideen, die ich letzte Woche beim Film „The Corporation“ hatte… Man beachte, dass ich mich noch sehr wenig mit der Funktionsweise der Marktwirtschaft auskenne, viele meiner Annahmen eher vorläufig und einige meiner Schlüssel möglicherweise voreilig oder falsch sind… Ich bitte um daher um Kritik meiner Kritik. <img src='http://gedankenraum.neuerplan.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>- Ich finde auch, dass die „kapitalistischen“ Annahmen über die Natur des Menschen falsch sind. Besonders, was das grenzenlose Bereichern betrifft, das immer wieder als „Lebensziel in unserer Gesellschaft“ postuliert wird… Das Irre ist, dass praktisch jeder weiß, dass „Geld allein nicht glücklich macht“ (eine Binsenweisheit!) und die meisten Leute darin übereinstimmen würden, dass die eigenen Bedürfnisse nicht Konsum, Macht und Reichtum sind,  sondern Familie, Freunde, friedliches Zusammenleben, Kunst, Musik, Kultur genießen, die Natur bewundern, gutes gesundes Essen, genug Freizeit, usw.<br />
Und trotzdem: Immer wenn man mit jemandem eine grundlegende System-Diskussion führt, taucht wieder dieses alte Argument auf: Der Mensch sei Egoist, gewalttätig, wolle sich bereichern, etc. Warum werden diese menschlichen Züge an der eigenen Person und dem eigenen Umfeld als unzutreffend erkannt, aber als gültig angesehen, sobald es um die Frage nach einer idealen Gesellschaft geht? Der Verdacht drängt sich auf, dass uns dies immer wieder bewusst eingetrichtert wird, um die aktuellen Zustände zu rechtfertigen!</p>
<p>- Du schreibst „das politische System wird zunehmend von Akteuren der ökonomischen Sphäre beeinflusst, was es etwa erschwert, Ökologie und Klimaschutz im nötigen Maße voranzutreiben“. Das ist völlig richtig! Ich würde aber ein Stück weiter gehen und sagen, dass es in der Logik des kapitalistischen Systems liegt, die Umwelt zu schädigen. Im Film „The Corporation“ wird z.B. gezeigt, dass moderne Unternehmen “Externalisierungs-Maschinen” sind: Unternehmensgewinne entstehen GERADE dadurch, dass die Kosten auf die Allgemeinheit abgewälzt werden (Umweltschäden, Nutzung der öffentlich bezahlten Infrastruktur, niedrige Unternehmenssteuern und Lohnnebenkosten, etc.), während die Gewinne in die privaten Hände fließen. Folglich sind Unternehmensgewinne (zumindest bei den großen Global Players) in hohem Maße eine Ausbeutung der Allgemeinheit. Der Wettbewerb um mehr „Effizienz“ ist ein Wettbewerb darum, wer diese perfide Ausbeutung auf Kosten der Menschheit am besten perfektioniert hat. Zu sagen, dass dieses System den Umwelt– und Klimaschutz bloß „erschweren“ würde, verkennt also die Ursachen des Problems. (Es sei angemerkt, dass ich mit „kapitalistisches System“ den jetzigen Zustand meine, nicht eine theoretische Idealdefinition, die mir im übrigen nicht bekannt ist…) </p>
<p>- Zur falschen Annahme des informierten Konsumenten möchte ich an dieser Stelle ergänzen, dass auch die Annahme des informierten Bürgers, welche Vorraussetzung für eine echte Demokratie sein sollte, falsch ist. Den Bürgern wird z.B. vorgegaukelt, Privatisierungen würden die Effizient steigern, ohne dass die Allgemeinheit versteht, dass sie die Kosten für diese Effizienz (von der vor allem die Unternehmen selbst profitieren und nicht die Kunden – siehe Deutsche Bahn) von ihr selber getragen werden. Auch sind sich die Wähler nicht bewusst, dass die Parteien, welche Privatisierungen fordern und Unternehmensgewinne bejubeln, nicht ihre Interessen vertreten, sondern die der Unternehmen – manchmal vielleicht ohne sich selber darüber im Klaren zu sein.</p>
<p>- Das „systematisch erzwungene Hintergehen“ führt mich zu einer weiteren Analogie: Der Markt zwingt die Unternehmen dazu, die sichtbaren Aspekte von Produkten (Farbe der Äpfel) auf Kosten der unsichtbaren (Pestizide) zu optimieren. In der Politik scheint es ähnlich zu sein: Die für den Wähler sichtbaren Aspekte (einfache Themen, wie z.B. der Mindestlohn) werden lauthals diskutiert, während die „unsichtbaren“ aus dem öffentlichen Bewusstsein verschwinden. Die Parteien haben durch ihren Wahlkampf einen ähnlichen Einfluss auf die (angeblichen) Bedürfnisse der Menschen, wie Unternehmen mit ihrer Werbung: Wenn die größten Parteien sich einig sind, dass ein Thema nicht angesprochen wird, spielt es bei der Wahl de facto keine Rolle. Es wird sich auf die wenigen Themen beschränkt, die im Wahlkampf einen signifikanten „Wettbewerbsvorteil“ bedeuten, alles andere wird unter den Teppich gekehrt. (In einer Basisdemokratie wäre es anders!)</p>
<p>- Du schreibst „Die Zeit oder andere Ressourcen, die aufgewendet werden müssen, um sich die zur Entscheidung nötigen Informationen anzueignen, sind zu dem Preis hinzuzurechnen, der für das Gut selbst bezahlt wird“. Diese Kosten sind jedoch relativ klein, im Vergleich zu denen, die dem Konsumenten durch die „Externalisierung“ entstehen: Auch die durch die Produktion verursachten Umweltschäden werden letztendlich vom Verbraucher getragen. In einem gerechten System, müsste ein Unternehmen alle der Allgemeinheit entstehenden Kosten begleichen, bevor überhaupt der Anspruch erhoben wird für das Produkt / die Leistung Geld zu verlangen (z.B. für jedes kg ausgestoßenes CO2 einen Geldbetrag zahlen, der direkt in Maßnahmen fließt, die diesen Schaden neutralisieren). Ein Unternehmen dürfte eigentlich nur als „effizient“ bezeichnet werden, wenn es unter diesen Bedingungen immer noch rentabel ist… </p>
<p>- „Es ist offensichtlich, dass diese Vielfalt nur bewältigt werden kann, indem irgendeine Form von Qualitätskontrolle auf höherer Ebene eingesetzt wird, sei dies nun der Staat oder andere Zertifizierungsstellen (…) Wie soll ein Konsument die Vertrauenswürdigkeit einer von vielen (sonst ist es kein freier Markt) Zertifizierungsorganisationen einschätzen“<br />
Dazu fällt mir eine relativ einfache und naheliegende Lösung ein: Das Ministerium für Verbraucherschutz sollte als Institution genau diesen Auftrag erfüllen. Eigentlich sollte es bei einem Ministerium nicht an der Vertrauenswürdigkeit scheitern, sonst läuft was schief. Für Politiker dieses speziellen Ministeriums sollten eine größere Unabhängigkeit von Lobbys und Firmen gewährleistet sein, was sich gesetzlich regeln ließe.<br />
Was kann es für ein Ministerium für Verbraucherschutz wichtigeres geben, als die Verbraucher zu informieren? Angebracht, wäre eine Internet-Datenbank mit ALLEN Produkten, in der Herkunft, Inhaltsstoffe, Produktionsbedingungen,  etc. transparent ersichtlich sind. Für Lebensmittel gilt dies ohnehin! Aber auch für Textilien könnte man z.B. Angaben über Arbeiter-Löhne in den Herstellungsländern anfordern und offen legen… Ein einfaches Gesetz würde genügen, um die Unternehmen zu zwingen, alle für den Verbraucher wichtigen Annahmen offen zu legen und binnen einer bestimmten Frist dem Ministerium zukommen zu lassen. Falschangaben müssten selbstverständlich streng sanktioniert werden… Diese Maßnahme wäre weder aufwendig noch teuer und würde die Informiertheit des Konsumenten schlagartig enorm steigern… Erst dann, wäre die Wahlfreiheit des Verbrauchers in einem akzeptablen Maße realisiert.</p>
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